Ergänzend zum Training: Relaxroll – Dreierlei – im Test

Ich bin NutsAboutRunning und das möchte ich noch lange sein.

Laufen aber macht v.a. dann Spaß, wenn es nirgends „zwickt“. Und es ist kein Geheimnis, dass jeder der gerne und viel läuft, auch die Regeneration nicht vernachlässigen sollte; Stretching, Stabilisationsübungen und Massage bzw. das Lockern der Muskulatur sind ebenso wichtig wie gutes Essen und ausreichend Schlaf.

Ich versuche mich einigermaßen regelmäßig massieren zu lassen, aber erstens ist das zeitlich nicht immer möglich und zweitens auch nicht ganz günstig. So massiere ich mir meine Beine ein wenig selbst, reibe sie ein, gehe manchmal nach dem Training ins Dampfbad oder in die Sauna oder esse in der Badewanne 🙂Relaxroll Komplett Set

Diese Rollen sind in aller Munde und so wollte ich eine solche ausprobieren und habe ein Blackroll – Komplett Set – Standard zum Testen erhalten. Insbesondere habe ich mir überlegt, mich von diesen Rollen bei den Mehrtagesrennen, die ich für heuer geplant habe, begleiten zu lassen.

Im Komplett-Set enthalten ist die BLACKROLL Massagerolle (Standard), die BLACKROLL MINI Massagerolle, der BLACKROLL Ball, dazu eine Übungs-DVD, Übungsposter und ein einfacher Sportbeutel, in dem die drei Elemente bequem mitgenommen werden können.

Grundsätzlich ist es möglich, die Blackroll für Kräftigungs- und Stabilisationsübungen sowie zum Dehnen und Massieren zu verwenden. In den letzten Wochen habe ich sie allerdings erst einmal nur zum Massieren der Muskulatur verwendet.

Blackroll Relaxroll 1Blackroll Relaxroll 2Blackroll Relaxroll 3Blackroll Realxroll 1

Übungsideen finden sich zahlreich auf der DVD, aber ich glaube, es wird nicht schaden, hier ein bisschen auf den eigenen Körper zu hören.

Die Intensität der Massage lässt sich durch das Ausüben von mehr oder weniger Druck auf die Rolle steuern. So stützt man sich etwa beim Massieren der Oberschenkel- oder Wadenmuskulatur mit den Händen ab und kann auch durch Abstützen mit dem zweiten Bein Intensität abfangen. Mit der Minirolle und dem Ball kann man ganz gezielt Druck auf Muskelpartien ausüben. Gerade die kleinen Elemente sind natürlich fein zum Mitnehmen. Bei entsprechenden Verspannungen kann das Massieren mit den Rolle oder dem Ball durchaus schmerzhaft sein und ich habe schon das Gefühl, dass sich die Verwendung positiv lockernd auf die Muskulatur ausübt. Ein Äquivalent zu einer richtigen Massage ist Blackroll sicher nicht. Ich sehe die Blackroll als Ergänzung, die zu Hause zur Hand ist und mitgenommen werden kann. Was die Kosten betrifft, so kann man zwar einwenden, das 30 Euro für ein bisschen Hartschaum (29,90 kostet die Standardrolle) nicht wenig ist, aber wirklich viel ist es auch nicht; auch kaputt gehen wird das Ding, gerade weil es simpel ist, nicht so rasch; man wird also länger davon haben. Die Herausforderung liegt in meinen Augen darin, die Blackroll regelmäßig zu verwenden und sie nicht im Eck verstauben zu lassen und erst „herauszukramen“, wenn es wirklich irgendwo zwickt.

Die Blackroll gibts übrigens in unterschiedlichen Härtegraden. Ich verwende das Standardmodell, die Blackroll Med ist etwas weicher (empfohlen v.a. nach Verletzungen), die Blackroll Pro hingegen härter und soll für besonders intensive Behandlungen ideal sein. Ich habe keinen Vergleich, aber ich denke, die Standardrolle ist ein guter Kompromiss.

Advertisements