EM Berglauf up & down – Campionato Europeo di Corsa in Montagna, Arco 2016

 

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TEAM AUSTRIA mit unseren tollen Betreuern

27. Platz (beste Österreicherin) EM Berglauf up and down (8,5 km, 580 Hm up and down):

 

Die letzten Wochen waren sehr arbeitsreich und hektisch und so komme ich erst jetzt dazu, meinen Bericht von Arco, den ich schon vor Wochen getippt habe, online zu stellen. Gerade noch rechtzeitig vor Bulgarien …

Bei der WM in Slowenien Mitte Juni hatte ich mir eine Bänderverletzung zugezogen und so schien ein Start bei der EM in Arco nur zwei Wochen später auf einer anspruchsvollen up and down Strecke erst einmal unmöglich. Jedenfalls setzte ich nach Slowenien alles an eine rasche Genesung. Das bedeutete insbesondere Lymphdrainage, Lymphdrainage und noch einmal Lymphdrainage.

Helmut Schmuck nominiert mich trotz Verletzung und ließ mir einen Start völlig offen. Ich dürfe auch mitfahren, anfeuern, Arco und das EM-Flair genießen. Das fand ich schön, es motivierte mich, aber damit war auch klar: So es ginge, wollte ich am 4. Juni um 10:45 Uhr an der Startlinie stehen.

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mit Karin Freitag im Ziel – ein weiterer toller gemeinsamer internationaler Einsatz

 

8, 5 km – eigentlich so gar nicht meine Distanz. Ich bin einfach nicht schnell, sondern eher ausdauernd. Dennoch wollte ich alles geben und nicht nur in Anbetracht der verletzungsbedingt schlechten Ausgangslage und der vernünftigen angezogenen Handbremse im Downhill war ich sehr happy mit dem Ergebnis: 27. Platz EM Berglauf up and down, beste Österreicherin.

Das Ergebnis zeigte mir jedenfalls, dass ich am richtigen Weg bin.

… und FREUDE HABEN WIR IMMER

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mit Silvia Schwaiger (SVK, Sie wird großartige 5.!!! der Europameisterschaft), meiner SK Rueckenwind Vereinskollegin

Jipiiiiii!!! 7. Platz WM Berglauf Langdistanz

7. Platz WM Berglauf Langdistanz
Ich bin zurück aus Slowenien und freu mich riesig über dieses Ergebnis!

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Copyright: Tad Davis

Die WM Berglauf Langdistanz fand heuer in Podbrdo/Slowenien statt.

 

Seit dem Winter war dieses Rennen und eine gute Performance dort mein Ziel. 42 km und 2800 Hm im Aufstieg, ebenso viele Höhenmeter abwärts auf teilweise sehr schwierigem, technischen Downhill galt es zu bezwingen.

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Team AUSTRIA

 

Erst eine Woche vor dem Rennen war es offiziell: Für Österreich gehen drei Frauen und vier Männer an den Start.

Ich bin gut vorbereitet und so gibt es während des Rennens keine großen Überraschungen, ich finde schnell in mein Tempo und kann das Rennen genießen.

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Copyright: Tad Davis. Bei km 28, nach dem ersten langen Downhill und vor dem zweiten langen, steilen Anstieg – nutsaboutrunning!!!

 

Knapp unter Porezen, als ich 2800 Hm im Aufstieg in den Beinen hatte, entstand folgendes Foto:

 

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Copyright: Karmen Klancnik. Nach knapp 2800 Hm im Aufstieg freue ich mich von Karmen Klancnik angefeuert zu werden. Herzlichen Dank für das Bild!

Ich denke, das Foto sagt mehr als tausend Worte. Freilich war es anstrengend, aber ich war tief im Herzen so glücklich, mich in MEINEM NATIONALDRESS für ÖSTERREICH auf dem WM-Kurs zu befinden und dieses Rennen absolvieren zu dürfen.

Zu diesem Zeitpunkt liege ich sogar vor der später 4.platzierten Italienerin Francesca Iachemet (links mit blauen Shirt im Bild). Im zweiten Anstieg geht es mir richtig gut. Ich merke, das ausdauerorientierte Training der letzten Zeit hat sich ausgezahlt. Das stimmt mich positiv für meine weiteren Unternehmungen.

In diesem Sinne: Ein HERZLICHES DANKESCHÖN an den FÜR MICH BESTEN Trainer der Welt Reinhard Kessler. Ich freue mich schon auf die Straßenmarathonvorbereitung und hoffe, heuer auch eine schöne Zeit auf den Asphalt zu bringen.

Im zweiten Downhill überknöchle ich leider. Ich stürze zwar nicht, aber verletze mich doch am Sprunggelenk – Bändereinriss.

Irgendwie schalte ich das aber aus und laufe noch knappe 1000 Hm abwärts Richtung Ziel.

Generell sind die 2800 Hm (nach meiner Uhr sogar 2900 hm) im Downhill stellenweise sehr anspruchsvoll und bei entsprechendem Tempo und unter Anstrengung einfach auch risikoreich. Im ersten Downhill z.B. hat man im oberen Bereich auf 3 km ein Gefälle von ca. 30 %.

Insbesondere die Italiener sind offenbar Downhill-Spezialisten. Hier (wie anderswo) habe ich noch Luft nach oben *lol*.

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Copyright: Tad Davis. Zieleinlauf😉

Als 7. der Weltmeisterschaft überquere ich jedenfalls einfach nur überglücklich nach 4:40:09 die Ziellinie.

 

 

Ich bin überglücklich, dass ich dabei sein durfte und auch ein wenig stolz. Ich denke, das darf ich auch sein. Es ist gut so und es gibt mir Kraft und Zuversicht.

 

Ich danke dem OELV, allen voran Helmut Schmuck, für diese Chance und das Vertrauen in mich, meinen Freunden und Bekannten, insbesondere Laufkollegen fürs Daumendrücken, meinen treuen Sponsoren für die immerwährende Unterstützung und wie gesagt, allen voran meinem Trainer, für den es selbstverständlich ist, mir am Vorabend noch Mut zuzusprechen und mir zu sagen, dass er an mich glaubt. DANKE

 

Weltmeister Berglauf Langdistanz werden mit gewaltigen Leistungen Alessandro RAMBALDINI (ITA) in 3:44:52 und Annie CONWAY (GBR) in 4:29:01.

1. Annie CONWAY Annie (GBR) 4:29:01
2. Antonella CONFORTOLA (ITA) 4:29:58
3. Lucija KRKOČ Lucija (SLO) 4:30:43
4. Francesca IACHEMET (ITA) 4:37:37
5. Nicolette GRIFFIONEN (RSA) 4:39:16
6. Karin FREITAG (AUT) 4:39:54
7. Katharina ZIPSER (AUT) 4:40:09
8. Megan KIMMEL (USA) 4:40:28
9. Debora CARDONE (ITA) 4:40:43
10. Jana BRATINA (SLO) 4:40:47

1. Alessandro RAMBALDINI (ITA) 3:44:52
2. Marco DE GASPERI (ITA) 3:46:12
3. Mitja KOSOVELJ (SLO) 3:46:33
4. Tom OWENS (GBR) 3:49:34
5. Benedikt HOFFMANN (GER) 3:50:42
6. Ricky LIGHTFOOT (GBR) 3:53:30
7. Marcin SWIERC (POL) 3:53:32
8. Lukas NAEGELE (GER) 3:53:48
9. Andrew DAVIES (GBR) 3:54:39
10. Milan JANATA (CZE) 3:54:43

 

Das Abschneiden der Österreicherinnen:
6. Karin FREITAG 4:39:54
7. Katharina ZIPSER 4:40:09
33. Anita WEISS 5:29:55

17. Robert GRUBER 4:05:12
23. Andreas TOCKNER 4:13:04
50. Andreas ROIS 4:38:53
52. Daniel JOCHUM 4:42:29

Tapern für die Berglauf-Weltmeisterschaften Langdistanz ;-)

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Copyright: Slimane Ghodbane

Gestern eine nach der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Berglauf durchaus anspruchsvolle Trainingswoche mit 129 km inkl. zwei Intervalltrainingseinheiten (Mittwoch Berg-AB-Intervalle und Freitag Berg-AUF-Intervalle) abgeschlossen und heute beginnt das Tapern!

 

Ich freue mich sehr, kommenden Samstag in Slowenien am Start stehen zu dürfen. Und , juhu, wir haben auch jeweils ein Team.

Es starten:
Karin FREITAG
Anita WAISS
Katharina ZIPSER

Robert GRUBER
Daniel JOCHUM
Andreas ROIS
Andreas TOCKNER

42,195 km gilt es unter die Füße zu bringen, inklusive 2800 Höhenmeter im Aufstieg und ebenso viele im Abstieg.

Eine Rennbeschreibung findet ihr hier

… und wir freuen uns übers Daumendrücken😉

Ein gelungenes, fröhliches Berglaufwochenende – Österreichische Staatsmeisterschaft Berglauf 2016

05. Juni 2016

 

Gestern fand in Schladming die Österreichische Staatsmeisterschaft im Berglauf statt und am Abend ging wohl eines der schönsten Wettkampfwochenenden zu Ende, das ich bis jetzt erleben durfte.

Die Atmosphäre war einfach gewaltig. Die Organisation großartig: Von A bis Z top! Ein großes Kompliment an die Veranstalter und den ÖLV! Ich denke, so fühlt sich jede(r) BergläuferIn wohl. Zudem waren so viele Freunde und bekannte Gesichter vor Ort und es ergaben sich viele, nette, wenn auch oft viel zu kurze Ratscher. Nicht zuletzt war ich mit einer tollen Truppe unterwegs: Vom SK Rueckenwind standen drei Damen (Liudmila Uzick, Elisabeth Harrie und ich) sowie ein Herr (Franz Reiter) an der Startlinie. Zudem hatten wir mit Erich Rettenegger einen wunderbaren Betreuer dabei. Herzlichen Dank auch dafür! Fürs Anmelden, Startnummern abholen, Zimmer reservieren, Rucksack schleppen und, und, und …

Wir trafen uns Samstag Mitte bei Rueckenwind – Tirols Erste Laufsportadresse. Reinhard Kessler bot mir noch einen Kaffee an. Und während ich sonst versuche, auf Kaffee weitgehend zu verzichten, trinke ich ihn dort einfach gern. In der Fantasse schmeckt er am besten; und schon ging es zu viert los. Erich fuhr und wir ratschten und ratschten, sodass die Fahrzeit (gut 2,5 h) wie im Flug verging. Die von Erich ausgewählte Unterkunft (JUFA) war tadellos und auch mein Zimmerchen fein. Nach einem kleinen Lauf verschwand ich für ein paar Minütchen in der Infrarotkabine bzw. im Kräuterdampfbad und dann trafen wir uns auch schon zum Abendessen: Forelle mit Kartoffeln – mein Lieblingsgericht. Es müssen nicht immer Nudeln sein. – Die mag ich auch eigentlich nicht. Der LSV 1990 Kitzbühel speiste vollzählig am Nebentisch und so erfuhren wir auch da das Neueste.

Schlafenszeit. Start: Sonntag, 10:30 Uhr. Das fand ich ganz wunderbar. Wir mussten nicht extra früh aufstehen, um noch rechtzeitig zu essen, sondern konnten ganz gemütlich in den Tag starten. Und während wir uns einliefen, hatte Andreas Ringhofer als exzellenter Streckenchef alle Hände voll zu tun. Pünktlich um 10:30 Uhr fiel der Startschuss. Wie es bei uns so zugeht und wie herzhaft die spätere Vizestaatsmeisterin am Start lachen kann, seht ihr oben.

Nach 300-400m flach, klatschten wir regelrecht gegen die Wand. Die steilste Passage gleich zu Beginn. Das ist natürlich krass, aber steil ist einfach geil.

 

Die Strecke war extrem abwechslungsreich und auch anspruchsvoll, technisch aber nicht schwierig. So konnte gut und gerne in Straßenschuhen, in meinem Fall dem ASICS Gel Hyper Tri, gelaufen werden. Die Positionen bei den Frauen vorne waren gleich „aufgeräumt“. Am linken Bild in rot vor mir seht ihr Karin Freitag. Teresa Stadlober am Bild noch hinter uns, aber wie gesagt, wir befinden uns gerade auf den ersten 10 Höhenmetern, 20 sec später überholt sie uns beide und lag von da an an dritter Position. Rechts seht ihr meine liebe Vereinskollegin Elisabeth Harrie und Michaela Zwerger vom LC Villach beim Start in den Anstieg.

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Copyright: Stefan Mayer

Ich fühle mich im Rennen wohl, mir tut nichts weh, alles wunderbar und ich freue mich. Über Forststraßen, aber v.a. wunderschöne Waldwege und Steigerl geht es hinauf auf die Planai.

 

Auf der letzten Kehre lassen mich Erichs Zurufe ein letztes Mal beschleunigen und schon bin ich im Ziel. Einen Becher Cola, den Siegerinnen gratulieren und schon laufe ich zurück zur letzten Kurve, um meine Vereinskolleginnen auf den letzten Metern anzufeuern. Wir freuen uns gemeinsam hier zu sein und gehen gemeinsam auslaufen.

Als wir 30min später zurück sind, sind auch die Ergebnisse da: Wir freuen uns über den Mannschaftsstaatsmeistertitel im Berglauf.

Laufen ist oft ein Einzelsport und doch ist es wunderschön, diese Leidenschaft zu teilen, u.a. eben auch zu einem Team zu gehören, das Zusammengehören zu erleben und sich gemeinsam zu freuen. Danke, Liudmila und Elisabeth und danke Erich für die Topbetreuung!

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Der Staatsmeistertitel geht an die mehrfache Welt- und Europameisterin Andrea Mayr vor Susanne Mair und der Skilangläuferin Teresa Stadlober. Bei den Herrn geht der Titel an den erst 20-jährigen Manuel Innerhofer vom LC-Oberpinzgau vor Christian Hoffmann und Simon Lechleitner. Herzlichen Glückwunsch!

Zur Siegerehrung der Staatsmeisterschaft dürfen die ersten sechs Herren und Damen:

1. Innerhofer Manuel, LC-Oberpinzgau, 43:43,7
2. Hoffmann Christian, ATV Irdning, 44:58,1
3. Lechleitner Simon, LG-Decker Itter, 45:09,2
4. Redl Alois, ASK-McDonalds-Loosdorf, 45:22,4
5. Gärtner Lukas, LTV Bawag PSK Köflach, 46:07,1
6. Kessler Roman, LG-Decker Itter, 46:21,1

1. Mayr Andrea, SVS-Leichtathletik, 45:22,4
2. Mair Susanne, U. Raika Lienz, 50:00,0
3. Stadlober Teresa, ATV Irdning, 52:59,8
4. Freitag Karin, LG-Decker Itter, 54:03,7
5. Zipser Katharina, SK Rueckenwind, 54:53,4
6. Zwerger Michaela, LC Villach, 56:54,0

Die Mannschaftsmeistertitel gehen bei den Damen wie bei den Herrn nach Tirol: an die LG-Decker Itter (mit Simon Lechleitner, Roman Kessler und Matthias Scherl ) und uns drei Damen vom SK Rueckenwind (Zipser Katharina, Uzick Liudmila, Harrie Elisabeth).

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr >160605_OEM_Berglauf_Schladming_Ergebnisse<.

Landesmeisterschaft, Kraftalm: 3. Dame – Ein schönes Platzerl, fein war’s

22. Mai 2016

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Zum nun dritten Mal führt mich die Landesmeisterschaft im Berglauf nach Itter (2013 mit Staatsmeisterschaft, 2014 und heuer).

Im Vorfeld freue ich mich auf den Bewerb, denn die Strecke ist wirklich schön und wird dem Anspruch eines Berglaufes und einer Landesmeisterschaft in dieser Disziplin gerecht. Und die LG-Decker Itter, allen voran Sepp Feller, veranstaltet generell tolle Bewerbe. Da stehen wir LäuferInnen gern am Start.

Der Formaufbau passt, wobei mein Trainingsfokus natürlich auf Längerem liegt und mein Training daher insbesondere auf Ausdauer und Langdistanz ausgelegt ist. Zuversichtlich stehe ich jedenfalls am Start. Ich laufe jetzt seit etwas über zwei Monaten wieder (Bis März war aufgrund der Mittelfußverletzung kein Lauftraining möglich) und es läuft wirklich gut! Wo ist das Holz???? Ah, Schreibtisch! – schon geklopft! denn: So soll es bleiben.

Mit Erich Rettenegger und Liudmila Uzick darf ich nach Itter mitfahren. Zwar habe ich jetzt seit ziemlich genau einem Jahr ein Auto, aber gemeinsam ist weniger einsam🙂 Danke, Erich und Liudmila fürs Mitnehmen! Ich freu mich auf die Staats in 9 Tagen mit euch!

Am Start ist es schon recht warm. Ich laufe mich nur kurz ein und stelle mich tendenziell in den Schatten. Die Strecke ist mir bekannt, obwohl sie mir heute recht lang vorkommt: insbesondere das Zwischenstück auf Asphalt mit einer Steigung, die mir nicht besonders liegt … Susanne (S. Mair) läuft von Anfang an vorne weg, Karin (K. Freitag), die mit Eddy heute gemeinsam läuft, ist knapp vor mir. Im Wald und am Steig kann ich fast ihr Tempo gehen – was mich freut -, aber auf dieser ansteigenden Straße, da kann ich nicht mithalten … Mit meiner Leistung bin ich jedenfalls sehr zufrieden und besonders schön finde ich es, dass uns die StarterInnen der Kinder- und Jugendklassen in Trauben im finalen Steilstück anfeuern.

Zum Auslaufen geht es heute mit Susanne auf die Hohe Salve. Anschließend sitzen wir alle zusammen in der Sonne und genießen. Ein gelungener Tag, würde ich sagen.

 

Tiroler Meister werden: Susanne Mair und Roman Kessler. Herzliche Gratulation!

Die ersten drei Herren und Damen:
1. Roman Kessler, LG-Decker Itter, 0:39:02
2. Matthias Scherl, LG-Decker Itter, 0:39:22
3. Christoph Aschaber, LSV 1990 Kitzbühel, 0:40:01

1. Susanne Mair, U. Raika Lienz, 0:42:02
2. Karin Freitag, LG-Decker Itter, 0:44:05
3. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 0:44:38

 

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Die ersten drei Damen der Landesmeisterschaft Berglauf 2016. Links die verdiente Siegerin Susanne Mair und rechts von mir die zweitplatzierte Karin Freitag.

 

 

Mit einer starken Leistung von Liudmila auf Rang 4 der Damen in 0:51:43 und Sophia (0:55:03) geht der Mannschaftsmeistertitel im Berglauf 2016 an uns, den SK Rueckenwind (Katharina Zipser, Liudmila Uzick, Sophia Moosbrugger). *freu*

Bei den Herren gewinnen in der Mannschaft die LG-Decker Itter mit Roman Kessler, Matthias Scherl und Stefan Fuchs.

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr >TM Berglauf 2016 Ergebnisse<.

Next stopp: Staatsmeisterschaft Berglauf Schladming

 

Der Berg ruft *grins* zweimal „Sieg“

 

Für eine gute Vorbereitung auf die Berglaufsaison entschied ich mich, zwei sehr unterschiedliche Rennen ins Programm zu nehmen:

  • zum einen den Moritzberglauf bei Nürnberg (10 km & +365 Hm),
  • zum anderen den Trail de la Lesse bei Daverdisse (Wallonien, also Belgien) (25 km & +/- 1100 Hm).

Der Moritzberglauf fand am 1. Mai statt und zumal ich am Vortag noch an einer Klausurtagung in Achenkirch am Achensee zu tun hatte, bot sich dieses Rennen am Weg nach Belgien als Zwischenstopp an.

 

Moritzberglauf bei Nürnberg

Ehrlich gesagt hatte ich mir nicht allzu viel erwartet. Ein Berglauf bei Nürnberg? Ja gibt’s denn da Berge? und überhaupt … Aber die Homepage schien ordentlich. Das Rennen wurde im DLV-Kalender beworben, also wollte ich mir das anschauen.

Schon seit 1988 wird auf diesen „Berg“ gelaufen. Dass es sich bei diesem Hügel um einen Berg handelt, darauf legen die Veranstalter großen Wert. Nicht zuletzt weist man uns Starter darauf auch über Lautsprecher hin: Der Moritzberg sei über 600 m und damit ganz klar als Berg zu klassifizieren. Nun gut, vom Start konnte ich den „Berg“ nicht sehen. Die Organisation vor dem Start war super, x Personen halfen mit, gaben Startsackerl aus und erklärten meiner Begleitung ausführlich, wie man mit dem Auto in die Nähe des Zielbereiches käme. Startnummer war montiert, ich hatte mich ein klein wenig aufgewärmt und schon konnte es losgehen!

Der Startschuss fiel für mich dann etwas abrupt, sodass ich mich ungewollt an erster Position wiederfand. Gut fürs Foto *grins*

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Copyright: Daniel Decombe, publiziert auf http://www.marktspiegel.de

Der Streckenverlauf war sehr abwechslungsreich und führte uns erst auf einer Forststraße durch den Wald in die ein paar Höhenmeter höher gelegene Ortschaft Schönberg. Dort ging es zwischen den Gartenzäunen einspurig durch, ehe wir auf einer Lichtung den Kampf vom Wind angesagt bekamen. Ich lief zu diesem Zeitpunkt mit einem Mann, der sich für meinen Windschatten entschied. Als es wieder steiler wurde und auf einem Trail in den Wald hinein ging, konnte ich mich absetzen. *lach* Mit 42:45 min geht das Damenrennen mit Streckenrekord an mich.

 

 

Trail de la Lesse bei Daverdisse (Wallonien, Belgien)

„25 km kreuz und quer, auf und ab“, so hätte man das Ganze durchaus auch bezeichnen können und v.a. war und wurde dieses Rennen ein richtiger Spaß.

Hier der Link zum Race: Trail de la lesse | Plus qu’un trail, un défi!

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Danke an Asics für die Topausstattung – der Rucksack sitzt

„Les trails 40 km et 25 km seront clairement taillés pour les amoureux de DIFFICULTES, grâce à leurs dénivelés exceptionnels, leurs passages à gué et les quelques parties à travers tout.“ – ich hatte mich – wie die meisten Teilnehmer – für die 25 km entschieden und obwohl ich mir Youtube-Videos angesehen hatte, ahnte ich nicht, was mich erwarten würde.

 

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Es war warm. 28 Grad und das war gut so; denn die Lesse wurde nicht einmal gequert. Dreimal war ich bei der Querung bis zum Bauchnabel im Wasser. Es ging mehr offtrail als auf Trail und das war gut so. Freilich litt das Tempo etwas darunter und ich war glücklich, dass ich mich für meine Kompressionssocken entschieden hatte. (Meine ,Haxen‘ trügen sonst wohl die ein oder andere Erinnerungsspur.) Aber es machte sooo viel Spaß.

Die ersten vier Männer rannten mir in der ersten technischen Abwärtspassage davon. Dann war ich lange Zeit allein unterwegs. 100-200 m hinter mir ein Belgier und irgendwann war ich glücklich, als er aufschloss. Es war schon eine Herausforderung den Untergrund im Auge zu behalten und gleichzeitig nach den weiß-roten Bändchen Ausschau zu halten, die uns quer durch den Wald Böschungen und Hügel auf und ab lotsten. Wenn man erst 100 Hm diritissima den Hang hinaufgehetzt wurde, um dann Minuten später 20 m weiter wieder ausgespuckt zu werden, so blieb einem manchmal nichts anderes als tief nach Luft zu ringen. Im Nachhinein freilich denkt man anders.

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Das Zielareal war das Motocrossareal von Daverdisse und ich war überzeugt, dass wir dort noch über Hindernisse gejagt würden. Vielleicht die einzige Enttäuschung, zumal die letzten km als die schwierigsten beschrieben wurden und ich da noch eine Überraschung erwartete. Aber irgendwie war ich auch froh, im Ziel zu sein.

Auf diesen letzten km jedenfalls – es ging recht viel querfeldein und steil aufwärts – konnte mich von meinem langen Weggefährten absetzen und noch eine halbe Minute herausholen. Wegtrinken konnte ich ihm jedenfalls nichts, denn während es auf der Strecke nur bei km 16 was zu Trinken gab – ich glaube Wasser -, wurde man ihm Ziel mit einigem belohnt.

Ich gewinne die Damenklasse deutlich – mit über einer halben Stunde Vorsprung und werde 5. Mann von 165 gestarteten.

Ein gelungenes Aktion, wie ich meine und wer weiß: Nicht ungern käme ich hierher wieder.

 

 

 

TM 5000 m, 18:32 min – Racing in running shoes again

 

23.04.2016
Nach drei Monaten verletzungsbedingter Laufpause, die ich freilich mit Tausenden von Höhenmetern auf Ski und einigen Rennen vom ersten Tag an gespickt hatte, war es am Sonntag soweit.

Tiroler Meisterschaft – 5000 m Bahn – in Schwaz

Nach knapp fünf Wochen Lauftraining musste es sein: Ein erstes Rennen.
Reinhard gab mir einen ordentlichen Schupser und etwas zerknautscht traf ich eine Stunde vor Rennstart in Schwaz ein.

Ich war mir nicht sicher, was ich auf über diese Distanz würde zeigen können und wie sich mein erstes Rennen in Laufschuhen anfühlen würde.

Konditionell bin ich in einer guten Form, denn das Wintertraining verlief 1a. Den ganzen Winter über war ich fit, einzig kurz vor der Staatsmeisterschaft im Skibergsteigen Vertical hatte mich eine Angina gestreift. Ich konnte über Monate sehr gut trainieren und hatte muskulär am Schnee nie Probleme.

Die Laufschuhe aber schnüre ich erst seit Mitte März. So war der laufspezifische Aspekt fraglich. Ich startete also mit 130 Laufkilometern – im Sinne eines Marathontrainings – in meine erste Trainingswoche. Konditionell stellte dies kein Problem dar und war keine besondere Herausforderung, aber laufmuskulärspezifisch forderte es mich am Anfang sehr.

Nun gut, was kam raus: Raus kamen 18:32 min für 5000 m Bahn und der 3. Damenrang in einem tempomäßig konstanten Rennen.

Damit bin ich fürs erste zufrieden; darauf können wir aufbauen.

… und ein erstes Ergebnis habe ich jetzt auch stehen.

 

Die schnellsten Männer und Frauen in Schwaz und gleichzeitig der Tiroler Meisterschaft waren:
1. Schwaiger Silvia Schwaiger, SK Rückenwind, 1981, 17:35,89 min
2. Karin Freitag, LG-Decker Itter, 1980, 17:58,43 min
3. Katharina Zipser, SK Rückenwind, 1983, 18:32,29 min

1. Markus Kopp, SC LT Breitenbach, 1998, 15:36,45 min
2. Wolfgang Wetscher, SK Rückenwind, 1991, 15:44,30 min
3. Christoph Kluge, SK Rückenwind, 1980, 16:19,67 min

Gratulation allen Läuferinnen zu ihren Leistungen insbesondere den Tiroler Meistern über 5000 m Bahn Markus Kopp und Silvia Schwaiger bei ihrem ersten Rennen nach ihrer Babypause.

 

 

Haselnuss-Dinkel-Riegel – RATZ FATZ SELBSTGEMACHT

Nach dem Training tut es gut einen kleinen Happen zu essen. – Mir zumindest.

Da gibt es natürlich unterschiedliche Möglichkeiten. Nicht immer steht das warme Essen 1 min nach Trianingsende am Tisch. Ich greife gerne auf ein paar Nüsse, Mandeln, Datteln z.B. von Verival oder einen Riegel etwa von NaturalPower, am liebsten Kirsch-Kokos, zurück. Oder aber ich backe selbst.

Hier das Rezept:

Du brauchst:
125 gr. Butter
2 EL Agavensirup*
200 gr. Dinkelflocken**
125 gr. gehackte Haselnüsse***
50 gr. Mehl
90 Rohrohrzucker

* oder Ahornsirup, Zuckerrübensirup …
** oder andere Flocken
*** Ich habe zuletzt bei gleicher Restverteilung 200 gr. Haselnüsse genommen. So wird es haseliger und der Butteranteil wird im Verhältnis geringer. Auch mit den Nüssen kannst du natürlich variieren.

 

So geht’s:
1. Butter, Sirup und Zucker langsam schmelzen.
2. Die trockenen Zutaten unterrühren.
3. Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blecht geben.
4. Bei 180 Grad im vorgeheiztem Rohr ca. 20min backen.
5. Noch warm in Riegel schneiden/portionieren

 

Gutes Gelingen!

Zeigt her eure Füsse! – Schuhe gesucht

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Für das Flüchtlingsheim Götzens werden gesucht: Laufschuhe und andere Schuhe für Sport Gr. 40 bis 44, aber auch Funktionsshirts und Männerbekleidung für Sport sowie Rucksäcke und Sporttaschen.

Solltet ihr da was haben, so könnt ihr das in Innsbruck bei Rückenwind – Tirols erste Laufsportadresse (Defreggerstrasse 12) oder direkt im Flüchtlingsheim Götzens (einfach ins Parterre stellen) abgeben. Weitere Abgabemöglichkeit: Widum in Axams (Mittwoch und Freitag 9-11 Uhr oder Freitag  16:30 bis 18:30 Uhr).

Learn to Love to Run in 12 Steps

„Katharina Zipser is truly nuts about running. Let the Tyrolean long distance runner give you some tips on how you can learn to love to run and achieve your running goals.

<!–Posted on March 29, 2015, updated on March 29, 2016–>

1. Run with joy and because you want to yourself.

2. Define your goals – no matter what they look like. Why? Because it’s always better to run towards something instead of just running.

3. Know when to rest. If you train when you already feel tired, drained or – even worse – sick you’ll run the risk of hurting yourself. No pun intended.

4. Variety is the spice of life! Switch it up your routine so you’ll never get bored …“

by Sarah Krobath, published on http://blog.verival.at

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Thanks to verivalbio for a nice blog post!