6. Silvrettarun 3000

Wenn Frau morgens aus der Zeitung läuft …

2017 Silvrettarun 3000 - Tiroler Tageszeitung

Tiroler Tageszeitung, 16.07.2017

SILVRETTARUN 3000 – das Sommerhighlight für mich als Tiroler Bergläuferin: eine Veranstaltung, die ihres gleichen sucht: bis ins Detail organisierte Veranstaltung, heißer Tee auch auf 3000m, die Bergrettung, unzählige freiwillige Helfer mit Engagement im Einsatz, super Moderation durch Othmar Peer, Schwimmbad zum sofortigen Aquajogging danach …

 

Das Rennen führt mich heuer in der Vorbereitung auf die Berglauf up&down bzw. Langdistanz Weltmeisterschaft über das Rietzenjoch, die Medium Distanz mit 30 km und 1500 hm. Die Bedingungen gut, ein klein wenig flockiger Niederschlag, abwärts hätte ich gerne mehr Schnee gesehen. Ich freue mich über lockere 2:51:30 als letzte Formprobe.
Schön, so viele bekannte Gesichter zu sehen –
Vereinskollegen und Freunde

Hier ein Video als Vorgeschmack für eine eventuelle Teilnahme 2018

 

 

2017 Rückblick Teil 1: bisher und weiter Verrückt nach Laufen

2017 bis jetzt

Es ist Zeit, ein bisschen zu schreiben. Für euch, aber v.a. für mich. Erinnerungen verblassen und beim Lesen alter Posts erlebe ich Erinnerungen wieder. Kennt ihr das?

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Quelle (Spruch): unknown

Ich schreibe eigentlich sehr gerne. Leider aber lässt die Zeit es selten zu. Ich gehe einem Vollzeitberuf nach, der mich sehr fordert, trainiere mit Spaß und Engagement; ja und dann möchte ich auch noch etwas entspannen, soziale Kontakte pflegen, essen und schlafen. Kann mir mal wer sagen, warum dieser Tag nicht 36 Stunden hat??? 

Meine Wintersaison beende ich heuer sehr früh. Ich verzichte auf einen Start bei der Sellaronda zugunsten eines frühen Straßenmarathons und bereue es nicht 🙂

 

Vorbereitung Vienna City Marathon (VCM)

2016/17 glaube ich, den Winter durchlaufen zu können. Bis Jänner sieht es gut aus. Ich laufe also auch im November und Dezember. Der Winter ist mild und etwas Schnee stört mich beim Laufen nicht.

Etwa 3 Mal pro Woche  laufe ich und peppe mein Training mit Skibergsteigen und etwas Langlaufen auf. Die Abwechslung ist schön. Ich genieße das. Aufgrund einer Achillessehnenentzündung muss ich im Jänner dann aber doch eine kleine Laufpause einlegen. Auf Ski starte ich bei der Mountain Attack Marathon 2017 (3100 Hm) und werde in 3:14:07 beste Österreicherin. Das Stockerl verpasse ich bei sehr starker Skibergsteigerkonkurrenz als vierte knapp.

Als harte Einheiten dienen bis in den Frühling ein paar weitere Rennen auf Ski. Ich starte beim Marmot Evolution Race (930 Hm, 3,5 km) und hole mit einem dritten Tagessieg den Wanderpokal zu mir nach Hause. Hecher Speed Up (850 Hm: erst 300 Hm rauf, dann 300 Hm Abfahrt, dann 550 Hm rauf) macht mir aufgrund der kurzen Zwischenabfahrt auch recht viel Spaß und so bin ich auch heuer dabei.

Hecher Speed Up

Hecher Speed Up, Foto: Veranstalter

Ab Februar trainiere ich allerdings praktisch nicht mehr auf Ski. Die ein oder andere coole Tour mit meinem Bergbuddy Wolfi mach ich, aber das Training findet wieder fokussiert in Laufschuhen statt. Das letzte Rennen auf Ski und auch mein letzter Ausflug in den Schnee ist dann das Harschbichl-Rennen (950 Hm, 4,2 km) am 3. März. Bei einem geplanten Marathon am 23. April wird es jetzt Zeit, die Ski zu verstauen.

 

Im März laufe ich 630 km. In diesem Monat absolviere ich auch das erste Trainingslage meines Lebens: eine Woche Zypern, vgl. Bericht Trainingslager Zypern 2017.

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Foto: Hubert Morawetz

Insbesondere der März und der April sind auf Marathonvorbereitung ausgelegt.

Konkret sieht mein Marathontraining für den VCM mehrere längere Einheiten die Woche zwischen 90 min und 2:15/2:30 h vor. Schnelle Einheiten reduzieren sich weitgehend auf x-mal 1 km oder 2 km Marathontempo mit Ein- und Auslaufen. Mit diesem Grundkonzept fahre ich gut. Von entsprechenden Einheiten erhole ich mich schnell. Lange Tempoläufe kommen in meinem Training hingegen praktisch nicht vor. Vor dem Frankfurt-Marathon 2016 habe ich zudem noch einige morgendliche „Koalaläufe“ die Woche absolviert: Ich bezeichne mit diesem Terminus Joggingrunden, die der reinen Bewegung dienen und nicht länger als 30 min dauern. „Tempo“: maximal langsam. Für diese Einheiten habe ich in der VCM-Vorbereitung, die beruflich einfach auch sehr stressig ist, praktisch keine Zeit. Für meinen Herbstmarathon möchte ich diese Einheiten wieder einbauen, denn sie haben mir bisher sehr gut getan und waren eine ideale Vorbereitung auf das eigentliche Training nach der Arbeit.

 

Vienna City Marathon (VCM) oder Marathon, schöner geht nicht

Die letzten Kilometer des Vienna City Marathon waren emotional die bewegendsten meines Läuferlebens. Dieses Strahlen im Gesicht – das eigene – auf meinen letzten Metern Richtung Ziel: Ich selbst werde es nicht vergessen.

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Kronenzeitung, 24.04.2017

Ich entscheide mich recht kurzfristig für einen Marathonstart in Wien und sollte es nicht bereuen. Übernachtet habe unmittelbar in der Nähe des Starts. Vorab bin ich recht nervös. Der Vortag ist mit Technicalmeeting und Co dann doch auch ziemlich hektisch und so entscheide ich mich, am Vorabend allein in Ruhe eine Kleinigkeit zu essen. Sicherlich hätte ich gerne Freunde und Bekannte gesehen, aber ich halte es für klüger, mir Ruhe zu gönnen und mich zu fokussieren.

Sonntag, Renntag: Ich jogge mit meinem Kleiderbeutel einen km bis zum Startareal. Es ist frisch, v.a. bläst – wie vorhergesagt – ein starker Wind, der uns auch im Rennen zu schaffen machen würde. Die BetreuerInnen der kenianischen TopläuferInnen versorgen ihre Athletinnen mit einer extrem fetten Creme. Damit sollen sie sich diese Bauch und Beine, insbesondere Oberschenkel eincremen. Sie bieten mir etwas davon an. – Muss ich mir merken. Ich glaube, die Creme hilft tatsächlich etwas gegen Kälte und Wind . Ich laufe kaum ein, lediglich ein bisschen hin und her, auf und ab.

Dann geht es an den Start. Meine anvisierte Zeit ist 2:43 hoch bis 2:44:59; das bedeutet eine Pace von 3:52-54 min/km. Auch Karin Freitag ist am Start und hat mit Alexander Weiß einen Tempomacher dabei. Sie erklärt, 3:50 min/km oder knapp darunter anlaufen zu wollen. Zu schnell für mich: Ich plane alleine zu laufen.

Kurz vor dem Start meint Karin, sie würden den ersten km locker angehen. Der Wind erscheint mir stark – Windschatten ein absoluter Vorteil. Ich laufe also mit der entstehenden Gruppe mit. Mit 18:59 gehen wir bei 5000 m durch. Reinhard Kessler, mein Trainer, erstarrt vor seinem PC. Das entspricht einer Pace von 3:48 min/km und ist für einen Marathon etwas schnell für das „Fräulein Zipser“. Auch das „Fräulein Zipser“ erkennt das und lässt die Gruppe laufen.

Allerdings merke ich bald, dass der Gegenwind insbesondere in diesem Abschnitt recht stark ist und laufe das Loch wieder zu. Sicher eine Risikoentscheidung. Irgendwann ca. bei km 8 kommt Karin zu Sturz. Ich bin damit führende Österreicherin, der BMW fährt neben mir … Es ist ein grausiges Gefühl, denn ich weiß zu diesem Zeitpunkt nicht, ob Karin sich ernster verletzt hat. Hinter mir die Marathonmeute, ich seh nichts … Ich laufe weiter: Von da an aber gegen den Wind und nicht so flott. Bei km 10 höre ich Alexanders Stimme von hinten, der Karin die Zwischenzeiten durchsagt. Ich bin erleichtert und erkundige mich bei Karin nach ihrem Befinden. Soweit scheint alles ok. Die beiden laufen an mir vorbei. Ich habe zwischenzeitlich meine eigene Pace gefunden und lasse sie ziehen. Die beiden fortan immer in Sichtweite.

Insbesondere zwischen km 15 und 20 verliere ich etwas Zeit (5 km: 19:51 min). Es ist windig; damit muss ich mich abfinden und mein Tempo meine Ressourcen anpassen. Bei der Halbmarathonmarke gehe ich mit 1:22:02 durch. Insbesondere in Hinblick auf die Verhältnisse – der Wind ist im Alleingang kein angenehmer Zeitgenosse – bin ich zufrieden und versuche das Tempo konstant zu halten. Meine 5km-Zeiten entwickeln sich wie folgt: 00:18:59, 00:19:13, 00:19:19, 00:20:12, 00:19:51, 00:20:03, 00:20:26, 00:20:22 und die 2,195km 00:09:03. Die Verpflegung an den Laben funktioniert 1a. Für jede Labestelle habe ich eine Flasche angerührt mit Power Plex Energy Transmitter und etwas Iso Fit Sport Mango für den Geschmack vorbereitet. Zwischen km 32 und 35 komme ich Karin merklich näher und ich überhole sie etwa an der 35km-Marke. BMW, Motorrad, ORF, Rad etc. der VCM-Organisation begleiten mich. Für mich ein unglaubliches Gefühl.

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Foto: Wilhelm Lilge

Ich merke, dass ich gefilmt werde und genieße es. Die Leute am Straßenrand feuern mich an.

Auf der langen Zielgeraden aber schon vorher kann ich meine Freude nicht mehr unterdrücken. Muss ich auch nicht – Ich DARF genießen! Ich reiße die Arme in die Höhe, winke, freue mich!

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Eine Bestzeit geht sich heute nicht aus. Aber ich weiß, ich zeige ein für mein Vermögen gutes Rennen. Diese letzten Meter werde ich sicherlich nie vergessen.

Danke, VCM 🙂

VCM Ziel.pngIm Ziel genieße ich und bleibe bis auch die letzte Läuferin die Ziellinie überquert. Die große Sushiplatte abends habe ich mir redlich verdient.

 

Erholung und Landes- und Staatsmeisterschaft Berglauf

Die nächsten anstehenden Wettkämpfe sind vier Wochen bzw. sechs Wochen später die Landesmeisterschaften Berglauf, auf die Hohe Salve/Rigi (21. Mai) sowie die Staatsmeisterschaften Berglauf am 4. Juni im Zuge des 33. Internationalen Muttersberglaufes (8,46 km, 1180 hm).

Auf alles kann man sich – oder zumindest ich mich nicht – mit gleich viel Fokus vorbereiten. Mein nächstes großes Ziel ist die Weltmeisterschaft im Ultra-Trail am 10. Juni über 49 km und 2900 Hm up & 2900 Hm down. Ich regeneriere also nach dem Marathon und bereite mich dann darauf vor.

Ein spezifisches Training für reinen Berglauf und eine entsprechend kurze Distanz ist nicht möglich. Mit meinen Ergebnissen bei der Landes- und Staatsmeisterschaft bin ich zufrieden.

Bei der Landesmeisterschaft werde ich hinter einen starken Karin Freitag (54:10.0) und Susanne Mair (55:39.5) in 56:07.7 dritte Dame. Gemeinsam mit meiner Vereinskollegin Elisabeth Harrie freue ich mich über den Landesmeistertitel Mannschaft.

Für die Staatsmeisterschaft über 8,46 km mit 1180 hm zeige ich als 5. Dame aus dem Training heraus eine solide Leistung und bin im Hinblick auf die WM eine Woche später zuversichtlich. Gerade gegen Ende des Rennens merke ich, dass ich noch Körner habe und kann meinen Abstand verringern. Die Ausdauer scheint zu passen.

  1. Mayr Andrea, SVS-Leichtathletik 54:07,1
  2. Hauser Alexandra Kolland Topsport Gaal 1:00:11,1
  3. Freitag Karin LG-Decker Itter 1:00:29,4
  4. Mair Susanne Union Raika Lienz 1:00:54,0
  5. Zipser Katharina SK Rueckenwind 1:01:32.2

Für Elisabeth Harrie und mich gibt’s den Vizestaatsmeistertitel in der Mannschaft.

Vereinskollege Thomas Roach wird Vize-Staatsmeister. Grande!

  1. Innerhofer Manuel, LC Oberpinzgau 47:38,3
  2. Roach Thomas, SK Rueckenwind 49:24,6
  3. Seibald Manuel, LTV Köflach 49:29,3
  4. Schumi Bruno, LAC Klagenfurt 50:01,1
  5. Lechleitner Simon, LLZ Tirol 50:18,6

 

WM Ultra-Trail – Trail World Championships, Badia Prataglia, Italien

49 km, 2900 Hm up & 2900 Hm down heißt die Devise bei der Weltmeisterschaft im Ultra-Trail.
 5:41:06 nach dem Start erreiche ich das Ziel und werde 27. Dame bei dieser WM. In der Mannschaft erreichen wir Platz 5 (mit Sandra Koblmüller Platz 9 und Sibylle Schild Platz 46)

Trail World Championships 2017, 9-10th June (Badia Prataglia, Italy)

Trail World Championships 2017, 9-10th June (Badia Prataglia, Italy)

Noch vier Mal schlafen: Dann heißt es: „3, 2, 1 Goooooo!“

Es erwarten uns der Trail Sacred Forests mit 48,7 km inklusive 2990 Metern im Auf- und Abstieg. Gelaufen wird durch den Nationalpark Foreste Casentinesi, beschrieben wie folgt:

Boschi a perdita d’occhio, praterie, limpidi ruscelli, cascate e montagne, è il Parco Nazionale delle Foreste Casentinesi, Monte Falterona e Campigna, a cavallo del crinale appenninico che separa la Toscana dalla Romagna. In questo ambiente, una delle ultime aree incontaminate d’Europa, vive e prospera una flora e una fauna d’eccezione, ricca di specie altrove ormai rare o scomparse.“ (http://trailsacredforests.com/node/3)

Ein paar weitere Infos findet ihr hier (Homepage des Veranstalters) und hier. Auf der Startliste stehen wir auch.

I RUN FAR hat auch ein paar Infos zum Rennen und nennt Karin Freitag und mich unter „Top Individual Women to watch“, was Vorschusslorbeeren sind, aber mich schon ein bisschen stolz macht. – Die muss man sich ja auch wo verdienen.

Für Österreich starten in alphabetischer Reihenfolge:

DISSLBACHER Josef
FALKENSTEINER Sebastian
GEISLER Michael
GÖSWEINER Klaus
GRUBER Robert
JOCHUM Daniel
KABICHER Michael
SCHIEMER Gerhard

FREITAG Karin
KOBLMÜLLER Sandra
SCHILD Sibylle
TRIMMEL Martina
ZIPSER Katharina

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TVB Paznaun/Ischgl

 

 

Hier ein kleiner Appetizer (Video) 🙂

AsicsCyprusFun&Sun – 226 km zwischen Sonne und Meer

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Foto: Hubert Morawetz

20 Tage trennen mich von meinem vierten Straßenmarathon.

Nach einer Top-Woche mit Asics auf Zypern geht es langsam in den Feinschliff, damit meine Füße am 23. April flotte 42,195 km glücklich zurücklegen.

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Eine Woche war ich auf Zypern. Seit Ewigkeiten wieder einmal eine Woche frei – eine Woche Trainingslager – das erste meines Lebens. …

Ungewohnt für mich, für das Training wirklich Zeit zu haben. Kein Stress, keine Hektik! – Da passieren 226 km deine Fußsohlen und du merkst es gar nicht 😉 

Eine bunte Gruppe an Asics Frontrunnern und Squads verbringt eine Woche zusammen im Coral Beach Resort. Schwimmen, Fitness, Yoga, Trailrunning, RR waren im Angebot …

Verführerisch, ich radle ja z.B. auch sehr gerne! – Da ich mich momentan in der finalen Marathonvorbereitung befinde, versuche ich mich auf das für mich im Moment Wesentliche zu konzentrieren: Laufen, Regenerieren und dabei Freude haben. Yoga mache ich selbstverständlich, das tut mir immer sehr gut. Und ich liebe es einfach: das Meditative, das Erleben, das Spüren, das Fühlen, das bewusste Bewegen … Auch fürs Dehnen habe ich auf Zypern ungewohnt viel Zeit. Meine Relaxroll kommt zum Einsatz. Aber während in einem Monat bei nutsaboutrunning Trail wieder groß geschrieben wird – wenn ich mich dann spezifisch auf die WM in Italien vorbereite – habe ich in Zypern v.a. km gespult: schnelle, lockere und langsame. Wirklich flach waren sie eh nicht. Ich hoffe, sie waren qualitativ. Es waren schon zugegebenermaßen etwas viele im Vergleich zu dem, was ich während einer Arbeitswoche eben laufe, aber ich fühlte mich gut beim

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Foto: Hubert Morawetz

Training.

Besonders genossen habe ich die Einheiten mit Bernadette und Hubert, mit Thomas, Silvia und Bernard. Danke für diese schönen Kilometer, das gemeinsame Lachen und Freudehaben!

DANKE auch an all die anderen, die Orga Tobias & Judith Heinze, Jan Erik & Andrea und dem ganzen bunten Asics-Haufen, der diese Woche unvergesslich gemacht hat.

Der finale Morgenlauf am Samstag vor dem Abflug war ein toller Abschluss einer Superwoche!

Ich bin sehr dankbar, diese Woche auf Zypern mit so vielen lieben Menschen erlebt haben zu dürfen. Yeah!

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Asics Frontrunner Austria Meeting 2017 und Asics going Cyprus

In ein paar Worten: lachen, laufen, liebe Leute treffen, lecker essen!

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Was will man mehr?

Eigentlich ist das Treffen ja schon gut eine Woche her. Aber he, ich hab jetzt Urlaub 😉 *hehe*

und das bedeutet: ZEIT

das erste Trainingslager meines Lebens: Und es ist ganz unglaublich, wie gechillt sich das anfühlt und wie herrlich es ist, Zeit zu haben und mit lieben Menschen diese zu teilen: Die Seele baumeln zu lassen, die Füße wuseln zu lassen, zu chillen …

Gerade eben mit Bernadette, Hubert und Thomas einen entspannten Dauerlauf gemacht, duschen und gleich ab an den Pool 🙂

 

More coming soon 🙂

Marathonvorbereitung und der Winter oder der Winter und Marathon – eine Sinnbeziehung ;-)

… wer mich kennt, weiß, was ich damit meine …

… wer nicht, der kann es hier gerne erfahren.

Ich laufe gerne, sehr gerne(,) und/aber ich liebe die Berge und den Schnee. Ist das jetzt ein Widerspruch?

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Silvrettarun 3000, Juli 2016

… Das ist kein Widerspruch. *grübel* … Naja, Straßenmarathon und Berg führen keine Liebesbeziehung, zumindest keine öffentliche.

Winter in den Bergen und so …

Heuer glaubte ich, den Winter durchlaufen zu können.

… Im Winter gehe ich allerdings auch sehr gerne Skibergsteigen und ein bisschen Langlaufen. So hatte ich geplant, diese Sportarten zu kombinieren, die Gelenke etwas zu entlasten, vielseitig Spaß zu haben und dann Anfang Februar mit einer soliden Marathonvorbereitung zu beginnen.

Der Plan war gut, fand ich und ich hatte beste Laune – nicht nur beim Sport.

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Werte im Leben – gefunden in den Bergen

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Skibergsteigen inklusive einigen Rennen, Langlaufen, Yoga … und ein bisschen Laufen standen hoch im Kurs.

Leider zog ich mir aber am 10. Jänner bei Bergansprints in Laufschuhen (20mal 20sec, steil) eine Achillessehnenentzündung zu. So ganz erklären kann ich es mir nicht, denn ich hatte bis dahin NIE Probleme mit der Sehne, aber naja …

Ungünstig war insbesondere, dass am 13. Jänner  die Mountainattack am Programm stand. (Ich startete dort über die Marathondistanz mit 3100 Hm auf und ab.) Zum einem hatte ich ab dem zweiten Anstieg doch phasenweise massive Schmerzen, zum anderen konnte ich nach der Mountainattack definitiv für schlussendlich insgesamt sechs Wochen nicht auf festem Boden laufen.

Seit einer Woche bin ich nun aber wieder in Laufschuhen unterwegs – schmerzfrei 🙂

  • Meine Kondition hielt ich durch Langlaufen und Skibergsteigen bei Laune (vielleicht schreibe ich demnächst noch etwas zur Frage „Skibergsteigen und Marathon – wie geht das?“, die mir gestellt wurde),
  • meine Achillessehne bezirzte ich insbesondere beim Aquajogging und beim Yoga. „Und ja, ich kann schwimmen.“
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Aquajogging im Städtischen Hallenbad

54 Tage bis Marathon – HASPA HAMBURG MARATHON

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54 Tage trennen mich von meinem vierten Straßenmarathon.

Am 23. April werde ich in Hamburg am Start stehen und auf diesen Moment freue ich mich sehr!

 

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3 min to start

Der Marathon 2016 in Frankfurt lebt förmlich noch tief in mir und ich muss nicht einmal die Augen schließen, um in Erinnerung zu rufen, wie ich mich fühlte als ich am 30. Oktober in Frankfurt um 10 Uhr ausgeruht und bereit am Start stand. Es war wunderschön, unglaublich und ich war völlig emotionsgeladen …

Der Marathon lief sehr gut, meine Füße trugen mich ohne große Mätzchen zu machen … Ich fühlte mich wohl … Eine halbe Stunde nachdem ich im Ziel war, verspeiste ich ein Steak mit einer Ofenkartoffel – Auch der Magen war mehr als tapfer und ich konnte schnell regenerieren.

 

Was wünsche ich mir für Hamburg? Hamburg kenne ich nicht und doch habe ich gezielt diesen Marathon ausgesucht! Ich habe das Gefühl, der Haspa Marathon Hamburg ist richtig für mich und ich spüre, dass ich dort an der Startlinie stehen und dort laufen möchte.

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Saisonabschluss 2016: Marathon Frankfurt 2:45:56 und erste Rennen auf Schnee

2016 war ein sehr erfolgreiches Sportjahr für mich und ich hatte viel Freude und bin sehr dankbar für alles, was ich erleben durfte.

 

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Mit dem Marathon in Frankfurt am 30. Oktober konnte ich mir einen kleinen, großen Traum erfüllen.

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Nach 2:45:56 überquere ich glücklich, gesund und mit einem ehrlichen Strahlen, das aus meinem tiefen Herzen kommt, die Ziellinie im Festsaal.
Der Marathon an sich – das Rennen – war aber quasi nur das Tupferchen auf dem i, das ein tolles Marathonerlebnis abrundete. Dem eigentlichen großen Tag ging eine tolle, sicher anstrengende Vorbereitung voran, an die ich mich gerne erinnere. Es bereitet mir Freude, Ziele zu verfolgen, für diese zu arbeiten, mich auch manchmal zu quälen; dies ist vor allem deshalb schön, weil das Herz immer an Bord ist und ich immer weiß, warum ich es tue. Einem Nicht-Läufer dies zu erklären, ist manchmal nicht einfach, aber jeder der für etwas brennt, egal was es ist, kann es auf seine Weise verstehen.

Besonders schön war die Marathonvorbereitung auch, weil ich einen tollen Trainer habe, der mich – so glaube ich – mittlerweile sehr gut kennt, der mein Training gewissenhaft begleitet und unzählige halbe Hühner im Vorfeld des Marathon mit mir verspeiste. Mein großer Dank gilt in diesem Sinne Reinhard Kessler, der im Übrigen mit Erich Rettenegger das beste Laufsportgeschäft betreibt. Die Herren wissen einfach, welcher Schuh auf welchen Fuß passt, ein nicht von diesen Herren approbierter Schuh kommt mir nicht an meine Füße.

Mein Dank gilt auch meinen Freunden, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass das Training kunterbunt war, mir oft um vieles leichter fiel, als es dies im Alleingang gewesen wäre und mit denen ich so viel lachen durfte. Danke Peter, Martin, Gerhard, Mirko, Günther, Fredi!!! Danke auch an Wolfgang, der du zum Rennen kamst.

Nach dem Rennen genoss ich es, Laufschuhe nur spartanisch zu tragen, zu hiken, zu biken, Zeit für Freude zu haben.

Der Start in die Wintersaison war dann eine große Freude. Es ist schön wieder auf Ski zu stehen, diesmal verbinde ich das Wintertraining aber auch mit Laufen. Heute z.B. werde ich erst einlaufen und dann ein paar Sprints machen. Auch Yoga mach ich gern und viel: Es gibt mir Ruhe, ich übe mich im Sein, Atmung, mehr Körperstabi, Flexibilität und Beweglichkeit sind schön zu erleben.

Schöneben, Vinschgau Cup (3,7 km & 600 Hm)

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Am 16. Dezember stehe beim zweiten Rennen des Dynafit Vinschgau Cups, Schöneben (IT), am Start. Die Strecke mit 600 Hm und einer Länge von 3,7 km ist eine tolle Herausforderung, das Rennen toporganisiert. Es gelingt mir den für mich nicht leichten – weil flachen Kurs – mit neuem Streckenrekord von 33:32 min zu absolvieren. Der riesige ,Fresskorb‘ ist eine tolle Belohnung, v.a. aber das Erleben und das schöne Miteinander in toller Atmosphäre.

Die schnellsten Herren und Damen sind:
1. Sepp Rottmoser, GER, Rosenheim, 28:10
2. Ossi Weisenhorn, IT, Martini Speed Team, 28:16
3. Andreas Reiterer, IT, Hafling, 28:45

1. Katharina Zipser, AUT, KohlaCrazy NRG Team, 33:32
2. Anna Pircher, IT, Martini Speed Team, 35:15
3. Martina Senn, CH, Berneck, 35:32

 

Skiuphill Vals (3,2 km & 632 Hm)

Der nächste Streich erfolgt noch knapp vor dem Jahreswechsel. Einmal will ich es 2016 noch wissen und starte am 30. Dezember beim Skiuphill in Vals (IT) über 3,2 km und 632 Hm, das für die Österreichische Nationalmannschaft als eines der Qualifikationsrennen für den Weltcup gilt. Ich kann ein tolles Rennen zeigen, sogar bis 300 m vor dem Ziel das Damenfeld anführen, dann hat die italienische Nationalteamläuferin Alba de Silvestro das stärkere Ende. Sie überholt mich und legt ein tolles Finish hin. Dazu gratuliere ich herzlich und bin mit meiner Leistung sehr glücklich.

Es gewinnen:
1. Philipp Götsch, IT, Bogn da Nia, 23:26.83
2. Martin Stofner, IT, 23:33.77
3. Christian Hoffmann, AUT, Fischer Sports, 24.20.96

1. Alba de Silvestro, IT, C.S. Esercito, 29:46.51
2. Katharina Zipser, AUT, KohlaCrazy NRG Team, 29:57.56
3. Elena Nicolini, IT, Brenta Team, 30:49.22

Ich bin gespannt auf 2017 und wünsche euch allen viel Freude, viele Momente, die euch richtig strahlen lassen, Freude am Sein und Tun.

Abschließend möchte ich mich bei meinen Unterstützern und Sponsoren bedanken: Danke ASICS, es war ein tolles Jahr als AsicsFrontrunner. Frankfurt war für mich DAS auch frontrunner’sche Highlight. Ich freue mich auf 2017, ganz besonders auf die Trainingswoche auf Zypern.

Danke NaturalPower: Eure Energieriegel, Getränke und Co begleiten mich auf Schritt und Tritt und geben mir Power. Danke für eine tolle Zusammenarbeit.

Danke Verivalbio: Nüsse geben dem Eichhörnchen Kraft, Speicher gilt es immer wieder zu füllen. Backen macht mir Spaß und mit Topprodukten ist es noch viel schöner. Er seid super!!!

Danke Fischer für meine schnellen Ski, Kohla für die schnellen Felle.

Danke Uvex für die gute Sicht und eine tolle Kooperation.

Danke an den TVB Paznaun/Ischgl. Ich bin stolz, Spokeswoman der Region und insbesondere des Silvrettarun 3000 zu sein. … und ich freue mich auf die nächste Auflage am 14./15. Juli 2017.

Vorweihnachtlicher Karottenkuchen

Für den Teig:
375 g   frisch geriebene Karotten
200 g frisch gemahlene Mandeln
250 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Weinsteinbackpulver
250 g Rohrohrzucker, Vollrohrzucker
4 Eier
250 ml Öl
1 TL Zimtpulver
Glasur und Deko nach Belieben

1. Eier, Zucker, Öl und Zimt verrühren.
2. Die Karotten und Mandeln hinzugeben.
3. Mehl und Backpulver mischen und beimengen.
4. Bei 180°C ca. 40 Minuten backen.
5. Schokoglasur und Deko nach Belieben 😉

Servieren und genießen 😉

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Vorweihnachtlicher Karottenkuchen 😉