Vienna City Marathon 2018 (Teil 2)

Theatre of Emotions titelt der VCM –

eine kleine feine Wunderwelt erlaube ich mir zu ergänzen

und ein großes Stück Heimat

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unterwegs mit meinem Pacemaker Karl Aumayr, Foto: Hubert Morawetz

VCM2018 – Teil 2. Hier geht es zu Teil 1

Finale Vorbereitung: Mittwoch freue ich mich über die ersten Kohlenhydrate. Dank exzellenter Verpflegung auch im Athletenhotel, dem Radisson Blu Park Royal Palace Hotel Vienna, gelingt mir hochwertiges Carboloading: Nicht eine Nudel muss ich verzehren, zu deren Fanclub ich bekanntlich nicht gehöre. Das Buffet im Hotel lässt keine Wünsche offen. Nicht alles kommt vor dem Marathon auf den Teller, manches als Belohnung dann am Sonntagabend, als ich in bester Gesellschaft mit einem Teil des VCM-Kernteams am Tisch sitze und den Marathon Revue passieren lasse.

Fahrt nach Wien: Donnerstag startet mein Abenteuer VCM2018. Die Anreise im Zug ist angenehm und entspannt. Ich sehe mir das ein oder andere Mentaltraining-Video an.

angekommen – Radisson Blu Park Royal Palace Hotel

Entspannt geht es weiter: Nach einem kurzen Spaziergang durch den Auer-Welsbach-Park, erreiche ich das Athletenhotel. Ich bin und fühle mich angekommen.

Die kommenden Tage verbringe ich hier in angenehmer Atmosphäre und toller Gesellschaft. Frühstück, Mittag-, Abendessen mit der eingeladenen internationale Elite samt Betreuern, einigen österreichischen SpitzenathletInnen sowie dem Team VCM2018 and Friends. Eigentlich geht es – welch eine Überraschung – die nächsten Tage hauptsächlich um Essen und Rasten. Konkret kristallisiert sich insbesondere eine Tischgemeinschaft mit Peter Herzog heraus, aber auch viele weitere tolle Bekanntschaften darf ich machen bzw. in Gesprächen vertiefen.

Freitagmittag ist Pressekonferenz, zu der aus österreichischer Sicht auch Christian Steinhammer, Peter Herzog, Eva Wutti und ich geladen sind. – Eine große Ehre die mir hier zuteil wird.

Am Nachmittag freue ich mich über eine Massage. Samstagfrüh kommen uns Cornelia Moser, die Anfang April beim NN Rotterdam Marathon 2:39:15 (!) gelaufen ist, und Andreas Stöckl besuchen. Wir frühstücken gemeinsam. Ich bin entspannt und happy. Es ist schön, dass wir LäuferInnen eine so tolle Community sind. Es ist schön, einander die Daumen zu drücken, es ist schön, sich auszutauschen, es ist wunderbar, wie es ist! – Da für Sonntag eine Affenhitze prophezeit ist und ich alles, wirklich alles eingepackt habe (Handschuhe, Ärmlinge, Mütze, Regenjacke …), aber keinen Sonnenschutz, bringt mit Conny einen Visor, für den ich ihr am darauffolgenden Tag sehr dankbar sein würde. Merci vielmals!

davKarl Aumayr, der wie ich von Reinhard trainiert wird und für mich als Pacemaker an den Start gehen wird, quartiert sich mittags im Hotel ein. Gemeinsam gehen wir zum Technical Meeting und fachsimpeln ein wenig. Ich erfahre, dass der Veranstalter mich in die Gruppe der A-Tops gegeben hat und mir ein Radfahrer zur Seite gestellt würde, der mir an den Laben die Flasche reichen würde. Am Nachmittag kommt endlich auch Reinhard in Wien an: Gut so, denn ich bin schon ordentlich nervös: Wir philosophieren – wie auch schon am Telefon – etwas über die angekündigte Hitze. Allzu sehr lasse ich mich davon aber nicht beeindrucken.

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Foto: Reinhard Kessler

Dann drehen Karl und ich ein paar Runden (gesamt 8 km) im dem Hotel mehr oder weniger vorgelagerten Auer-Welsbach-Park. Reinhard begleitet uns mit Kamera und Objektiv ausgestattet. Mir scheint, er ist voller Vorfreude.

Abends drücke ich vom Esstisch aus insbesondere Bernadette Schuster, aber natürlich auch den Innerhofer Zwillingen, Sandrina Illes, Stephan Listabarth und meinen Vereinskollegen Martin Bader, Günter Schneider und Fredi Pircher die Daumen für die Österreichischen Meisterschaften über 10 km Straße.

Sonntag – Renntag: 6 Uhr Tagwache. Ich frühstücke im Zimmer. Ein Espresso zum Aufwachen, zwei Milchbrötchen und Tee angereichert mit Power Plex von Naturalpower. Mit meinem Kleidersackerl, I-Pod und Trinkflasche bin ich pünktlich um 7 Uhr in der Lobby. Karl ist voller Tatendrang und erklärt mir, er wäre schon joggen gewesen. Ich bleibe einstweilen noch im Chill-Modus. Im Startareal angekommen, darf ich signieren. Ich finde das cool!IMG_20180422_132743.jpgIch mache mich startklar und laufe ein wenig ein. ,Aufwärmen‘ nennt man das. Hmm, eigentlich ist es schon ziemlich warm: ca. 15 Grad hat es bereits.

Der Visor will nicht ordentlich sitzen. Lisa-Maria Leutner, die ebenfalls starten wird und ihren Marathon ihrer Mama widmen möchte, zieht eine Haarnadel aus ihrer Frisur. Ein schönes Zeichen ehrlicher Hilfsbereitschaft. Ich bin gerührt, kenne ich sie doch bisher nicht persönlich. Danke dafür, Lisa!

Um 8:58 Uhr startet die männliche Elite. Wir stehen knapp dahinter schon bereit. Gleich fällt der Startschuss.

9 Uhr: VCM2018 – Es geht los. 10.000 Läufer setzen sich in Bewegung. Es geht über die Reichsbrücke. – Heuer ohne Wind. Wir wollen auf 1:19:30 bis 1:19:45 (Halbmarathon) anlaufen. Uns ist klar, dass das bei den vorhergesagten Temperaturen riskant ist. Doch wir wollen es probieren. Dafür habe ich trainiert. Für eine entsprechende Pace habe ich mich vorbereitet. Karl bremst mich ein wenig, damit die ersten Kilometer nicht zu flott werden. Reinhard steht das erste mal bei Kilometer 2. Helmut Schmuck steht an der Hauptallee bei Kilometer 5. Auch Bernadette Schuster und Hubert Morawetz feuern mich lautstark an. Überhaupt höre ich wirklich oft laut meinen Namen. Das motiviert mich und ich freue mich über diese Unterstützung. 

Unsere Radbegleitung Alex stellt sich vor: „Ich bin Alex und begleite euch heute.“

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Alex im Visier. Foto: Reinhard Kessler

Bei 37:44 min (3:46,5min/km) gehen wir über die 10 km Marke. Cornelia Moser und Andreas Stöckl treiben mich lautstark weiter. Ich fühle mich gut. Die Getränkeaufnahme verläuft reibungslos. Ich trinke regelmäßig alle 5 km. Auch Kilometer 11, 12 und 13 laufen sich gut.


Plötzlich, ohne Vorwarnung, erschlägt es mich. Die gefühlt härtesten Kilometer des heutigen Marathons folgen. Die Temperatur ist merklich angestiegen, sicherlich bin ich mittlerweile auch aufgewärmt und wir sind auf dem gegenwärtigen Streckenabschnitt der direkten Sonne ausgesetzt. Meine Kilometerzeiten werden langsamer. Es wird mühsam. Bei Kilometer 15 gibt es die ersten Schwämme. Damit kühle ich Nacken und Kopf. Herrlich!!! Danke VCM! Weiter, weiter, immer weiter.

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Kurz vor Kilometer 16 steht wieder Reinhard. Noch ist es auf der Strecke phasenweise hektisch. Einige Halbmarathonis teilen sich mit uns den Asphalt, zudem sind einige flotte Staffelläufer auf den ersten 16 Kilometern unterwegs. Bei Kilometer 16 Staffelübergabe: einer der hektischsten Punkte des Rennens. Zudem geht es aufwärts. 3:59,7 benötigen wir für diesen Kilometer. Hopp! Weiter! Es wird ruhiger im Feld, außerdem etwas schattiger. Etwas zu warm ist allerdings definitiv auch weiterhin. Für Kilometer 15 bis 20 benötigen wir 19:47 min.

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Foto: Carla Meier

Auch die AthletInnen SC LT Breitenbach sind zahlreich an der Strecke. Danke, Carla Meier, für das Bildl und fürs Anfeuern!

Kilometer 20 bis 25 sind mit 19:18 min zumindest wieder etwas flotter.

Bei 01:20:42 gehen wir beim Halbmarathon durch.

Knapp nach der Halbmarathonmarke überholt mich Romed Rauth in seinem famosen T-Shirt. Ein „Alles Gute!“ geht sich aus. Er hat sich das Rennen top eingeteilt und wird in 2:41:48 finishen. Jeder Schwamm, jede Wasserflasche zum Kühlen meines Körpers ist heute ein Genuss.

Karl ist der beste Pacemaker der Welt, kein Wunder: Ist er doch Sprössling von #besttrainer. Doch leider muss er auf mich warten. Er motiviert mich. Und weiter! Wieder stehen Bernadette und Hubert am Straßenrand. Berna schreit sich die Kehle aus dem Leib.

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Es ist so schön, hier in Wien zu laufen! So viele Freunde und Bekannte sind am Straßenrand und feuern mich an. Ich genieße das und bin unendlich dankbar, das erleben zu dürfen.

Bei km 41 muss Karl sich zurückfallen lassen. Ich beiße die Zähne noch einmal zusammen.

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Auch wenn ich heute Federn lassen muss, es ist wunderbar!

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Mythos Marathon / After Race. Foto: Olaf Brockmann

2:44:41, zwar nicht das gewünschte Ziel, aber bei bis zu 25 Grad immerhin Personal Best! … und ein wunderschöner Marathon! Danke VCM2018!

Der Sieg beim VCM2018 geht an Nancy Kiprop in 2:24:18 und Salahhedinne Bounasser in 2:09:29.

Schnellste Österreicherin wird Eva Wutti (SU Tri Styria), die bei ihrem ersten, nicht im Rahmen eines Ironman gelaufenen Marathon in fantastischen 2:37:59 finisht. Schnellster Österreicher wird Peter Herzog (LC Saalfelden) in 2:16:57. Er qualifiziert sich damit für die Europameisterschaft in Berlin. Herzlichen Glückwunsch zu diesen Wahnsinnsleistungen!

 

Top Results Men

  1. Bounasser, Salahhedinne (MAR), 2:09:29
  2. Bushendich, Ishmael (KEN), 2:10:03
  3. Maswai, Samwel (KEN), 2:11:08
  4. Rotich, Nicholas (KEN), 2:12:00
  5. Kigen, Noah (KEN), 2:12:03
  6. Milaw, Abrha (ETH), 2:12:57
  7. Ruto, Dominic (KEN), 2:13:23
  8. Paula, Paulo (BRA), 2:13:30
  9. Kosgei, Edwin (KEN), 2:16:57
  10. Herzog, Peter (AUT), 2:16:57

 

Top Results Women

  1. Kiprop, Nancy (KEN), 2:24:18
  2. Tsegaye, Melesech (ETH), 2:29:51
  3. Chepchirchir, Celestine (KEN), 2:30:39
  4. Sado, Fatuma (ETH), 2:32:18
  5. Alemaheyu, Askale (ETH), 2:32:47
  6. Weldegebril, Tinbit (ETH), 2:36:02
  7. Wutti, Eva (AUT), 2:37:59
  8. Conrad, Nolene (RSA), 2:38:17
  9. Damantsevich, Maryna (BLR), 2:39:44
  10. Zipser, Katharina (AUT), 2:44:41

 

Für mich gibt es nach dem Rennen v.a. Stärkung und Genießen! VCM-Post-Race-Atmosphäre!

… und noch mehr Stärkung im Hotel.

… denn ich bleibe noch eine Nacht: Montag darf ich gemeinsam mit der VCM2017 und VCM2018-Siegerin Nancy Kiprop, dem VCM2018-Sieger Salahhedinne Bounasser, dem Marathon-Weltrekordhalter Dennis Kimetto, dem schnellsten Österreicher des VCM2018 Peter Herzog sowie dem EM- und WM-Teilnehmer Christian Steinhammer und dem VCM-Team zum VCM-TopathletInnen-Empfang bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

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Was bleibt sind Erinnerungen.

 

Ich sage „Herzlichen Dank“:

Herzlichen Dank an das Team des VCM2018. Danke, dass ich ein zweites Mal Teil dieser eurer Wunderwelt sein durfte.

Danke von Herzen an #besttrainer Reinhard Kessler. Danke an den besten Pacemaker Karl Aumayr. Danke an alle, die mich beim meinem Projekt VCM2018 unterstützt und auf meinem Weg begleitet haben. Danke allen, die mich an der Strecke angefeuert und mir die Daumen gedrückt haben. … und nicht zuletzt Danke an meine Unterstützer und Sponsoren!

 

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WM Berglauf mal 2 – Scharren in den Startlöchern

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Die letzte lange Trainingseinheit ist Geschichte, die letzten umfangreicheren Intervalleinheiten ebenso.

Der Silvrettarun 3000 war eine ideale letzte längere Belastungseinheit und ein super Testlauf unter Wettkampfbedingungen. Die letzte harte Intervalleinheit mit 12mal 2min vergangenen Mittwoch verlief gut und um ehrlich zu sein, habe ich mir sogar ein paar Sekunden gespart … – Ich konnte gleichbleibend unter den 2min auf meiner dafür ausgewählten Strecke bleiben. Freitag dann der letzte lange Lauf: eine Kombination aus kupiert und 4 km Berglauf aufwärts, abwärts und retour.

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Copyright: TVB Paznaun Ischgl/Galtür

Die Vorbereitungen verliefen – wie bei mir üblich – turbulent, aber nun bin ich guter Dinge. Sauber dürfte ich auch sein, so oft wie in den letzten drei Wochen kam ich selten zu einem gratis Vollwaschdurchgang …

Ich freu mich sehr auf meinen Start bei der WM Berglauf up&down World Mountain Running Championships am 30. Juli sowie auf meinen Start auf der WM Berglauf Langstrecke eine Woche am 6. August später World Mountain Running Long Distance Championships.

Am 30. Juli bei der WM Berglauf up&down starten für Österreich:

Athleten:
Hans-Peter Innerhofer
Manuel Innerhofer
Simon Lechleitner

Stefan Mayerhofer Junioren (U20)
Simon Rabl Junioren (U20)

Athletinnen:
Karin Freitag
Andrea Mayr
Katharina Zipser

Helena Dutka Juniorinnen (U20)
Katharina Erlacher Juniorinnen (U20)
Hannah Moser Juniorinnen (U20)

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Training am Silvrettastausee

 

Ich freu mich schon sehr! … und langsam werde ich nervös *lol*

Vielleicht drückt ihr uns die Daumen??

Trail World Championships 2017, 9-10th June (Badia Prataglia, Italy)

Trail World Championships 2017, 9-10th June (Badia Prataglia, Italy)

Noch vier Mal schlafen: Dann heißt es: „3, 2, 1 Goooooo!“

Es erwarten uns der Trail Sacred Forests mit 48,7 km inklusive 2990 Metern im Auf- und Abstieg. Gelaufen wird durch den Nationalpark Foreste Casentinesi, beschrieben wie folgt:

Boschi a perdita d’occhio, praterie, limpidi ruscelli, cascate e montagne, è il Parco Nazionale delle Foreste Casentinesi, Monte Falterona e Campigna, a cavallo del crinale appenninico che separa la Toscana dalla Romagna. In questo ambiente, una delle ultime aree incontaminate d’Europa, vive e prospera una flora e una fauna d’eccezione, ricca di specie altrove ormai rare o scomparse.“ (http://trailsacredforests.com/node/3)

Ein paar weitere Infos findet ihr hier (Homepage des Veranstalters) und hier. Auf der Startliste stehen wir auch.

I RUN FAR hat auch ein paar Infos zum Rennen und nennt Karin Freitag und mich unter „Top Individual Women to watch“, was Vorschusslorbeeren sind, aber mich schon ein bisschen stolz macht. – Die muss man sich ja auch wo verdienen.

Für Österreich starten in alphabetischer Reihenfolge:

DISSLBACHER Josef
FALKENSTEINER Sebastian
GEISLER Michael
GÖSWEINER Klaus
GRUBER Robert
JOCHUM Daniel
KABICHER Michael
SCHIEMER Gerhard

FREITAG Karin
KOBLMÜLLER Sandra
SCHILD Sibylle
TRIMMEL Martina
ZIPSER Katharina

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TVB Paznaun/Ischgl

 

 

Hier ein kleiner Appetizer (Video) 🙂

4. Tagessieg beim 4. Silvrettarun 3000 (43,4 km & 1821 Hm)

18.07.2015
Silvrettarun 3000 again

Volksbank Maskottchen, Kids Race

Volksbank Maskottchen, Kids Race

Seit 2011 laufe ich und bei keinem anderen Rennen war ich öfter am Start.
Neuerlich war der Trip ins Paznaun, das dort verbrachte Wochenende, das Rennen, … die beste vorstellbare Investition meiner Zeit. Ich habe Energie auf die Rennstrecke gebracht, v.a. aber hat mir dieses Rennen und das Wochenende Energie gegeben.

Vierter Tagessieg in Folge
Nach der verregneten, aber nicht weniger spaßigen und spannenden Premiere 2012, den Rennen bei Top-Wetterbedingungen 2013 und 2014 war dies mein 4. Tagessieg beim Silvrettarun 3000.
Selbstredend freue ich mich, dass ich wieder ein gutes Rennen hier zeigen konnte.

Zur Vorbereitung
… fällt es mir schwer, das Richtige zu sagen.
Der Silvrettarun 3000 war der DRITTE Bergmarathon innerhalb von FÜNF Wochen. Viele, die etwas von Laufsport verstehen, greifen sich hier wohl an den Kopf. Und viele mit weniger bis null Verständnis für diese Leidenschaft, werden dies erst recht tun.
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Jedenfalls bin ich sozusagen in diese Situation „hineingepurzelt“. Der Start beim Silvrettarun 3000 stand seit mindestens einem Jahr fest; daran gab es nichts zu rütteln! Dass ich zwei Wochen zuvor bei der WM in Zermatt starten durfte, war hingegen kurzfristig beschlossen worden und für mich eine große Ehre.
Für alle, die sich jetzt fragen: „Wo läuft sie nächstes Wochenende Bergmarathon?“ sei hiermit festgehalten: Bergmarathon 2015 – das war’s, … und geil war’s! Mein nächstes Rennen, auf das ich mich fokussiert vorbereiten werde, ist der Berlin-Marathon am 27. September 2015.


DSC_0251Im Paznaun von Donnerstag, 16. Juli bis Samstag, 18. Juli

Gerade bei so einem ,Bergmarathon-Marathon‘ lohnt es, ein paar Urlaubstage für einen rundum schönen und stressfreien Aufenthalt zu investieren.

Donnerstag Vormittag packe ich gemütlich zusammen und fahre nach Galtür. Dort bin ich im Hotel Die Post untergebracht. Mich erwartet ein schönes Zimmer, ein herrlicher Wellnessbereich und v.a. eine sehr bemühte Familie Türtscher und freundliches Personal. Die kleine Hotelierstochter checkt mich ein.

Am Nachmittag laufe ich von Galtür eine kleine Runde über die Wiesen nach Tschaffein und pflücke ein paar Blumen für mein Zimmerchen. Dann gönne ich mir – trotz warmen Außentemperaturen – etwas Tiefenwärme in der Infrarotkabine. Ich mag das. Und abends bringt mich das leckere 6-gängige Menu nahezu zum Platzen.

Einmal um den Silvrettasee laufen ...

Einmal um den Silvrettasee laufen …

Freitag Vormittag spaziere ich zum Zielareal, treffe Seppi Kurz und Co, die umsichtig die letzten Vorbereitungen für das Rennen treffen.
Am Silvrettasee war ich noch nie und da ich mit meiner Silvretta Card all inclusive auch die Hochalpenstraße hinauffahren kann, beschließe ich eine Runde um den See zu drehen. Herrlich! Etwas kühler und wunderschön.

1. Silvretta Kids Run powered by Volksbank Landeck
Gegen Abend findet der erste Silvretta Kids Run statt. Immerhin 50 Kids gehen an den Start. Doch als der Startschuss fallen soll, beginnt es plötzlich zu gewittern. Der TVB Paznaun reagiert schnell und so wird kurzerhand ein Hindernisparcours in der Tennishalle aufgebaut. Vom Volksbank Landeck Maskottchen und einigen Zuschauern angefeuert fetzen die kleinen Helden über die Hindernisse und haben sichtlich Spaß.

Im Rahmen der anschließenden Pastaparty findet die Siegerehrung für die Kleinen statt.

Kids Race

Kids Race

Streckenbriefing und Talkrunde mit Martin und mir runden den Abend ab.

Start. Copyright: Franz Vogt

Start. Copyright: Franz Vogt

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Start um 8 Uhr bedeutet Frühstück um 6 Uhr.
Dieses wird mir am Vorabend ins Zimmer gebracht. Es fehlt an nichts. Ich richte mich in aller Ruhe her und nehme mit vielen anderen Rennhungrigen pünktlich um 7 Uhr den Shuttlebus von Galtür zum Start nach Ischgl. Dort treffe ich auf weitere bekannte Gesichter, tape mein rechtes Bein, positioniere die fünf Gels in meinem Outfit und gebe noch das ein oder andere Interview.

Schon fällt der Startschuss. 4:20:00 war ich punktgenau und auf die Sekunde planmäßig 2014 gelaufen. Schon im Interview erkläre ich, dass ich meine Endzeit diesmal aufgrund der zwei vorhergehenden Bergmarathons nicht so genau vorhersagen wolle bzw. das Rennen ruhiger anzugehen plane. Und tatsächlich reiße ich mich am Riemen und laufe etwas gedrosselt, sicher auch nicht langsam, aber eben bedacht, los.

On my way ;-) Copyright: www.sportograf.com

On my way 😉 Copyright: http://www.sportograf.com

Die ersten Kilometer fühlen sich gut an und ich finde einen angenehmen Schritt. Meine eigenen Zwischenzeiten von 2014 habe ich im Kopf (Heidelbergerhütte, Kronenjoch, Jamtalhütte, Galtür [bevor es auf die Runde nach Wirl und Tschaffein geht). Bei der Heidelbergerhütte gehe ich bei 1:21:22 durch, knapp 2 min langsamer als 2014, aber das passt und ich fühle mich fit. So soll es bleiben!

Nach der Heidelbergerhütte folgt für mich der schönste Part: Es geht über einen schmalen, manchmal kaum sichtbaren Pfad, über Stock und Stein, mehrfach über und durch den Bach bzw. Wasser bis zum Talschluss und dann steil bergauf in Richtung Kronenjoch.

Trotz dieser ,Affenhitze‘ gilt es einige Schneefelder zu queren. Ich liebe ja Schnee. Der nächste Winter kann kommen *lol*. Im Steilen gelingt es mir den vierten Mann zu überholen und zu distanzieren. Von nun an laufe ich auf Position 4 overall.

Copyright: Franz Vogt

Copyright: Franz Vogt

Kurz vor dem Joch stürze ich zwischen zwei Schneefeldern. Mit den Händen gelingt es mir, den Sturz abzufangen, schlage mich aber am Unterarm direkt an den Venen blutig. Blut spritzt, aber die Beine haben nichts und ich renne weiter. Hinter dem Joch hätte ich mir ,Downhillschneefelder‘ gewünscht. Mit diesem Terminus meine ich solche, die es mir erlauben, tutto gas hinunterzufiegeln/-rennen. Leider ist der Schnee nur in den schattigen Mulden liegen geblieben.
Die Fotografen von Sportograf erwarten mich kurz oberhalb der Jamtalhütte, dann geht es auf die Forststraße. Ich fühle mich immer noch sehr wohl, setze ein Bein vor das andere und genieße den Lauf ins Tal. Susi und Toni Zangerl von der Tiroler Tageszeitung stehen etwa bei km 32. Sie feuern mich an, das gibt Motivation für die finalen 11,4 km.

Durch Galtür geht es auf die Schlussschleife über Wirl und Tschaffein. Viele jammern hier, denn man läuft ja schon durch den Zielort, aber Fakt ist nun mal: Hier haben wir noch keinen Marathon in den Beinen und die Strecke über die Wiesen und Felder ist wunderschön, wenngleich eben nicht ganz flach und so kostet sie noch entsprechend Energie.

ZwischenWirl und Tschaffein. Copyright: Franz Vogt

Zwischen Wirl und Tschaffein. Copyright: Franz Vogt

Franz Vogt, den ich mit seiner Kamera mindestens 4 Mal an der Strecke gesehen hatte, lauert auch hier noch einmal auf und macht tolle Bilder von uns Läufern. Als ich bei Tschaffein über die Straße und dann auf dem Pfad zwischen den Häusern hinunterlaufe, träume ich schon von meinem finalen Pepsi. Ich kenne ja die Strecke und weiß, 2 km vor dem Ziel gibt es davon genug und ich freu mich drauf.
Ein wunderschönes Gefühl ist es dann auch, als mich das bemannte Motorrad ,Erste Frau‘ abholt. Der Fahrer nimmt den Helm ab, verbeugt sich. – Eine sehr schöne Geste! Auch etwas das dieses Rennen ausmacht. Es ist ,ein Rennen mit Herz‘. Und mit viel Herz und Freude und gefühlter Dankbarkeit laufe ich nach 4:26:21 h (6 min langsamer als 2014) nach einem gleichmäßigen, gut eingeteilten Rennen fröhlich über die Ziellinie.

Zielverpflegung, Dusche und Abkühlung im Schwimmbad, Ratschen mit Läufern und Zuschauern sowie Moderator Heinz Hörhager, Chillen in der Sonne und Siegerehrung – alles super!

DANKE an alle, die zum Gelingen dieses tollen Tages beigetragen haben und Dankeschön TVB Paznaun für den tollen Aufenthalt und wer nächstes Jahr einen Bergmarathon zu laufen plant: den Silvrettarun 3000 (mit drei Streckenvarianten und Kids Race) kann ich nur aufs Wärmste empfehlen.
Merci an den TVB Paznaun, an die Bergrettung und alle Helfer, für die Top-Moderation an Heinz Hörhager, für die tollen Fotos an Heinz Vogt und Sportograf.com und und und

Tagessieger: Martin Mattle & Katharina Zipser. Copyright: Franz Vogt

Tagessieger: Martin Mattle & Katharina Zipser. Copyright: Franz Vogt

Sieger Silvrettarun 3000 Hard Männer: (43,4 km, 1821 Hm)
1. Martin Mattle (AUT), Salomon Österreich, 4:19:32
2. Valentin Klausburg (AUT), 4:22:11
3. Dominik Memmer (GER), DAV Sektion Pirmasens, 4:23:49

Copyright: Franz Vogt

Copyright: Franz Vogt

Sieger Silvrettarun 3000 Hard Frauen: (43,4 km, 1821 Hm)
1. Katharina Zipser (AUT), SK Rueckenwind, 4:26:21
2. Emöke Paál (HUN), 4:58:53
3. Annette Frings (GER), Selbstläufer SV Altenahr, 5:09:01

Sieger Silvrettarun 3000 Medium Männer: (28,6 km, 1530 Hm)
1. Josef Dißlbacher (AUT), LCAV Jodl Packaging, 2:39:12.2
2. Ville Miettunen (FIN), 2:45:02.0
3. Rupert Hörmann (GER), Adeleggrunner, 2:47:39.8

Sieger Silvrettarun 3000 Medium Frauen: (28,6 km, 1530 Hm)
1. Teresa Weisz (AUT), sportunion perchtoldsdorf, 3:27:07.1
2. Rianne Gwichelaar (NED), 3:34:22.9
3. Veronika Heidrich (GER), silvretta-spa-running-team, 3:34:37.8

Sieger Silvrettarun 3000 Small Männer: (11 km, 224 Hm)
1. Christian Pflügl (AUT), Hotel Sonne, 40:04.2
2. Daniel Fritz (AUT), BLT Sparkasse Bludenz, 46:08.0
3. Christoph Nöbl (AUT), Volksbank, 50:26.9

Sieger Silvrettarun 3000 Small Frauen: (11 km, 224 Hm)
1. Susanna Saapunki (FIN), 48:36.1
2. Daniela Männel-Holzer ( AUT), Volksbank, 55:44.4 7
3. Romana Hochmüller (AUT), Volksbank, 59:34.1

Ältester Teilnehmer war Hans Eisinger (GER, geb. 1941) vom VfA Neunkirchen. Er absolvierte die Mediumstrecke in 4:39:01.5. Herzliche Gratulation von mir dazu!

Tiroler Tageszeitung,. Sonntag 19.07.2015

Tiroler Tageszeitung, Sonntag 19.07.2015

Weitere Berichte:
maxfunsports.com
Marathon4You
Ischgl.com
Tiroler Tageszeitung
Mein Bezirk

und ein >Video<

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr >hier<.

Relaaaaaax

Santa Monica

Santa Monica

Warum so ruhig auf NutsAboutRunning? … weil sich das Eichhörnchen im Winterschlaf befindet

Um im 2015 wieder erfolgreich & happy laufen zu können, habe ich nun drei Wochen regeneriert. Kein Alternativtraining, nur ein bisschen „Joggen um den Häuserblock“ – pro Woche etwa so viel wie sonst an einem Samstag. Die erste Woche war schräg, die zweite fein und eine dritte hing ich freiwillig an. Die Regenerationsphase war gut getimed, denn an der Uni hat gerade das neue Semester begonnen und ein Vortrag an der UCLA stand auch ins Haus.

LA 2 Ich bin mir sicher, in LA hätte es ein paar coole Trails gegeben und man hätte kilometerweise an der Küste rennen können; ich fand es aber auch ganz fein, mit Romeo und Frito, den Katzis meiner AirBnB-Gastgeberin, zu chillen und mir von Wigwam, dem Mops, beim Burrito-Essen erbarmungslos zusehen zu lassen.

Neben dem eigentlichen Grund der Reise, blieb so genug Zeit, auch was anzusehen: Hollywood, Getty, …, um ungewollt zur Rushhour auf dem Freeway zu landen, um von meiner Unterkunft in Venice zum Strand zu schlendern (oder zu joggen), den Ocean Front Walk auf mich wirken zu lassen und um festzustellen, dass der Muscle Beach so reizvolle Männer nicht bietet … LA 2014 1Frühstückskaffee in Laufklamotten mit der örtlichen Feuerwehr – ein Lauffoto am Venice Beach oder in Santa Monica kann jeder …

Zuhause hat es zwischenzeitlich geschneit: Reinhard hat mir zurecht das Tragen von Handschuhen ans Herz gelegt. Ab morgen sind die wieder dabei. Schnee find ich jedenfalls geil, und via Facebook hat mir schon so manch einer in den letzten Tagen Honig ums Maul geschmiert: Ich freue mich auf die ersten Touren!

Was steht 2015 läuferisch an?

Der ein oder andere coole Bergmarathon muss gerockt werden. Das vordergründige Frühjahrsziel ist aber der Linz-Marathon, auf den ich mich gewissenhaft vorbereiten möchte. Außerdem werde ich mit Wolfi den Sellaronda-Skimarathon in Angriff nehmen. WP_20141022_21_47_33_Pro

Komperdell Carbon Ultralite Vario 4 Compact – ein Stock nach meinem Geschmack

unterwegs im Kühtai26.07.2014
Im Frühjahr entscheide ich mich, bei den Salomon 4 Trails an den Start zu gehen.
Ich weiß, dass die meisten Läufer dort Stöcke benutzen. Sie benutzen Stöcke, weil diese die Gelenke abwärts entlasten und beim Aufstieg nützlich sind. Ich selbst bin bis vor ein paar Monaten nie mit Stöcken gelaufen.
Da ich aber Erfahrung im Umgang mit Stöcken vom Skifahren, Skibergsteigen und Langlaufen habe und auch, weil mir die Vorteile des Laufens mit Stöcken einleuchten, möchte ich es mit Stöcken versuchen. Ich recherchiere im Internet, frage in meinem Bekanntenkreis … und entscheide mich schließlich für Komperdell-Stöcke, ein österreichisches Produkt. Komperdell stellt mir dankenswerterweise ein Paar zu Verfügung: Ich wähle den Komperdell Carbon Ultralite Vario 4 Compact.
Wie es mir mit diesem Stock ergangen ist und warum dieser bei mir zu Hause nicht Staub fangen wird, lest ihr hier:

komperdell carbon ultralite vario 4_1Zu den Maßen (laut Komperdell):
Abmessungen: Packmaß: 39 cm, max. Länge: 125 cm
verstellbar von: 105 – 125 cm

Mit 39 cm hat der Stock ein sehr kleines, angenehmes Packmaß, kann am Rucksack fixiert und herumgetragen werden und stört nicht.
Ausziehbar ist der Stock bis 125 cm. Damit ist er ideal für kleine bis mittelgroße Läufer. komperdell carbon ultralite vario 4_2Ich selbst bin 1,68 m groß und laufe den Stock mit 110 cm.komperdell carbon ultralite vario 4_3 Mit welcher exakten Länge man den Stock am besten läuft, ist aber wohl eine schwierige Frage, die jeder für sich selbst individuell entscheiden muss. Die ideale Länge hängt möglicherweise auch vom Gelände, der Steigung etc. ab. Meine ,Wohlfühleinstellung‘ entspricht jedenfalls der Formel Körpergröße mal 0,65, von der ich mal wo gelesen habe. Das ist aber Zufall. Zwischen 105 und 125 cm kann der Stock jedenfalls individuell nach Belieben verstellt werden.

Gewicht: 165 Gramm/Stock
Mit 165 Gramm zählt der Stock zu den absoluten ,Fliegengewichten‘.

Der Stock im Einsatz
unterwegs zum AchselkopfAls ich den Stock das erste Mal im Training einsetze, bin ich superüberrascht, wie schnell ich mich an die Stöcke gewöhne. Ein paar Minuten ,eiere‘ ich damit eher herum, sobald es steil und geländegängig wird, ist aber alles klar. Nach ein paar Laufminuten habe ich die 110 cm Stocklänge für mich als ideal erkannt und fixiere diese mit ,Powerlock‘ (Einmal zudrücken und schon ist die Länge fixiert). Die Handschlaufen stelle ich eng – aber doch mit Spiel – ein. In extremen Steilpassagen hänge ich mich manchmal ein bisschen rein; dafür braucht es das ,Spiel‘ und auch um rasch aus den Schlaufen zu kommen, wenn ich die Stöcke z.B. auf Forststraßen nicht aktiv verwende, mich umziehen möchte o.ä. Die Schlaufen sind einfach zu verstellen und geben, hat man sie einmal fixiert, nicht von alleine nach. Der Griff ist angenehm und zwar auch dann, wenn die Hände nass sind.

Noch was zum Packmaß aus der Praxis: Wegpacken?
Ursprünglich hatte ich gedacht, ich würde die Stöcke wegpacken, wenn ich sie im Rennen nicht benötige. Das habe ich bei den 4-Trails nicht getan. Ich hatte die Stöcke in den fixierten 110 cm jeweils vom Start bis zum Ziel in den Händen. Entweder waren die Stöcke im Einsatz und wenn nicht, habe ich die Stöcke in einer oder beiden Händen getragen – sie dabei etwa 30/40 cm unter dem Griff gehalten. Das ging problemlos und war beim Laufen überhaupt nicht störend. Ob ich bei längeren Rennen die Stöcke wegpacken würde, kann ich so nicht sagen. Ich werde es sehen und euch im Fall berichten.
Grundsätzlich werden die Stockteile zusammengesteckt und festgeschraubt. Letzteres sollte man nicht zu schlampig machen, sonst muss man nachschrauben. Umgekehrt muss man die Stöcke erst aufschrauben und kann sie erst dann zusammenklappen. Das geht einfach. Die Stöcke lassen sich aber wohl nicht ganz so rasch umbauen wie Stöcke mit Faltsystemen. Das ist sicher ein kleiner Nachteil. Allerdings habe ich keine Praxiserfahrung mit solchen Stöcken und kann dazu nichts sagen.
komperdell carbon ultralite vario 4_4Der Komperdell Carbon Ultralite Vario 4 Compact jedenfalls macht einen sehr robusten Eindruck; das ist mir neben geringem Gewicht wichtig – Ich würde nur ungern in einer Downhillpassage einen Stockbruch erleben – und hat mich überzeugt. Ich freu mich, damit laufen zu dürfen. Es macht Spass, die Stöcke einzusetzen, aufwärts kann ich so auch die Kraft meiner Arme einsetzen, abwärts gibt der Stock Sicherheit, Stabilität, entlastet die Oberschenkel und lässt mich v.a. in schwierigen Downhillpassagen flotter laufen.

Für die etwas größeren unter uns gibt es den CARBON ULTRALITE VARIO 4. Das ist grundsätzlich der gleiche Stock. Allerdings ist er von 120 – 145 cm verstellbar. Er wiegt entsprechend ein bisschen mehr: 172 Gramm/Stock. Aber wer größer ist, kann auch 7 Gramm mehr tragen *gg*

Running Happy