Regenerationswoche mit Kohla Evolution Race zum Abschluss

13.02.2016

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Strecke: Gries – Sattelberg – Leckner
Starthöhe: 1160 m, Zielhöhe: 2114 m, Höhendifferenz: 954 m

43:54,17 min … Sieg und der Wanderpokal wohnt ein weiteres Jahr bei mir 😉

Nach dem Hecher Speed Up war etwas Müdigkeit über mich hereingebrochen und so planten wir eine Regenerationswoche ein.
Am Plan standen also zwei sportfreie Tage, lockeres Sportprogramm am Dienstag und Mittwoch, zusätzliche eine wohltuende Massage, etwas Sauna, Dampfbad und v.a. Infrarotkabine.

Ein Rennen in einer Regenerationswoche mag verwirrend klingen, aber dass ich beim Kohla Evolution Race starten wollte und würde, stand außer Diskussion. Freitag Abend beim Warm Up für das Rennen fühlte ich mich energiegeladen; hmmm, vielleicht habe ich bei den kurzen Intervallen etwas übertrieben?

Für das Rennen hatte ich mir zum Ziel gesetzt, meine Zeit vom Vorjahr (43:41,91) klar zu unterbieten. Am Start war ich zuversichtlich, dass mir das gelingen würde; denn das Training in den letzten Wochen verlief sehr gut.
Das große Ziel heißt Sellaronda und auf dieses Rennen ist momentan alles ausgerichtet. Ein entsprechendes Zwischenergebnis hätte mich mental gestärkt. Meine diesjährige Zeit von 43:54,17 ist eine gute Zeit und ich will mich darüber freuen. Aber 100% bin ich am Samstag nicht in Fahrt gekommen, v.a. nicht zu Beginn. Im Steilhang fand ich dann ins Rennen, aber da glaubte ich schon nicht mehr daran, dass mir mein Ziel aufgehen könnte, strengte mich an, aber so ganz groß war die Bereitschaft, die allerletzten Kraftreserven locker zu machen, nicht; auch hatte ich keine wirkliche Konkurrentin im Rennen, die mir eingeheizt hätte.

Jedenfalls bin ich happy, dass ich den Wanderpokal wieder ein Jahr beherbergen darf, denn den finde ich cool und wirklich schön. Er macht sich auf meinen Natursteinoptikfliesen gut, wie ich finde … und beschriftet ist er jetzt auch.

 

Bei den Herren ging der Sieg ex aequo in einer beachtlichen Zeit von 35:05,20 an David Thöni und Martin Renzler. Die beiden sind Vereinskollegen und wie mir Martin erzählt, haben sie sich wechselseitig gepusht, sodass sie beide sehr happy mit ihrem Ergebnis sind. Apropos Martin Renzler: Die Tiroler Tageszeitung hatte ihn im Bericht zu seinem Sieg letzte Woche beim Hecher Speed Up ausgebürgert. Tatsächlich ist der schnelle 24-jährige Mann Österreicher, wohnhaft in Gries am Brenner. Rennen läuft er allerdings v.a. in Südtirol.

1. David THÖNI, ASV Gossensass Ski, 35:05,20
1. Martin RENZLER, ASV Gossensass Ski, 35:05,20
3. Ivan PAULMICHL, ASV Martell, 37:22,62

1. Katharina ZIPSER, Kohla Tirol / Asics Frontrunner, 43:54,70
2. Irmi PLATTNER, ASV Gossensass Ski, 58:25,00

Der Sieg in der Hobbyklasse bis zur Sattelbergalm geht in 21:03,01 am den erst 14-jährigen Max Molzer und Katharina Alberti (25:27,10).

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr >Ergebnisliste Kohla Evolution Race 2016<.

Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer und ein riesengroßes Lob an die Veranstalter, die ein toporganisiertes Rennen auf die Beine gestellt haben. Die Stimmung war 1a. Sogar der Hund (siehe Foto ganz oben) hatte eine Startnummer. Die Siegerehrung erfolgte zügig und seines gleichen sucht das Rennen auch, was die Tombola betrifft. Von Kohla Fellen über Stöcke, Brillen, Essensgutscheine bis hin zu prall gefüllten Fresskörben …

Bis nächstes Jahr! Merci

Morgen heißt es fleißig arbeiten. Dienstag nehme ich mir vielleicht frei. Da würde ich gerne mal wieder ein paar Höhenmeter in Mutters klopfen gehen 😉

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Sieg beim Hecher Speed Up

05.02.2016

DSC_1391.JPGHecher Speed Up – Fast ist der Name Programm, denn tatsächlich machen sich Freitag Abend 115 Racer mit rasantem Tempo und teilweise – wenn auch nicht von Beginn an, wohl aber gegen Ende hin – hängender Zunge von Grafenast Richtung Hecher auf.

Während die Starter über die kurze Distanz Kurs halten, scheren die 70 Starter über die lange Distanz nach 300 Hm links aus, fellen ab und stürzen sich in die Abfahrt.

Für mich verläuft das Rennen bis dahin gut und Abfahren ist sowieso cool! Also: Tutto gas! Ich ärgere mich etwas über meinen Helm. Leider ist er mir ein bisschen groß; zwar habe ich mir behelfsmäßig schon vor der Mountain Attack Schaumstoff hineingeklebt, aber wenn ich beim Anziehen nicht wirklich achtgebe, was ich vor diesem Rennen – in Anbetracht der Tatsache, dass die Abfahrt recht kurz ist – nicht getan habe, geht er leider etwas auf oder von meinem Schädel spazieren … Egal. Schon sind wir in der Wechselzone. Ich halte ganz rechts, meine Vacuum Base Felle von Kohla Tirol sind schnell am Ski. Marco Mattlschweiger von bikearea.at feuert uns an.

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Nuts for the squirrel

In der Wechselzone steht er direkt neben mir und ich vernehme so etwas wie: “ Im Ziel gibt’s Nüsse!“

 

Leute, das war kein Scherz! 540 Hm später weiß ich das. Zwar wird mein Sachpreis, ein Flascherl Schnaps mit Beschriftung, das ich dem für mich besten Trainer der Welt Reinhard Kessler gebracht hätte (Ich selbst trinke ja keinen Alkohol), versehentlich, weil mich die Zeitnehmer nicht ins Ziel laufen gesehen hatten bzw. bei der Erstellung der Einlaufliste ein Fehler unterlaufen war, der Zweitplatzierten ausgehändigt; ein Sackerl peaNUTS gab es jedenfalls ganz speziell für mich. Made me smile! Danke, Marco!

 

Die schnellsten drei Damen und Herren über die lange Distanz (Aufstieg 300 Hm, Abfahrt 300 Hm, Aufstieg 540 Hm)

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Tagessieger Langstrecke, Copyright: http://www.bikearea.at

  1. Katharina ZIPSER, Kohla Tirol / ASICS Frontrunner, AUT, 0:44:12,10*IMG-20160210-WA0001
  2. Stefanie KOCH-KLINGER, SC Anger, GER, 0:46:58,41
  3. Biggi STUFFER, ASV Gossensass Skialp, ITA, 0:48:06,76
  1. Martin RENZLER, ASV Gossensass – Skialp, AUT, 0:36:33,66
  2. Armin NEURAUTER, Haglöfs-Friends / union-sporthuette.at, AUT, 0:37:38,81
  3. Jörg RANDL, Haglöfs-Friends / union-sporthuette.at, AUT, 0:38:22,82

 

Über die kurze Distanz (ein Aufstieg, 540 Hm) waren am schnellsten

  1. Vivien SENN, ASV Gossensass – Skialp, ITA, 0:28:37,62
  2. Tamara AIGNER, AUT, 0:28:42,66
  3. Stefanie DE SIMONE, ITA, 0:28:57,26
  1. Daniel WILDAUER, AUT, 0:23:01,68
  2. Reinhard HURTH, AUT, 0:23:03,32
  3. Manuel ZORN, AUT, 0:23:22,08

* Die Zeit wurde mir so zugewiesen. Tatsächlich hatte ich eine hohe 44er Zeit.

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Ausgehen nach dem Rennen mit die schnellen Mander

Gratulation allen, die dabei waren und danke an die Organisatoren und auch an jene, die uns angefeuert haben 🙂

 

Samstag war dann gemütliches Spazieren mit Ski aufs Axamer Kögele 12644953_1304791102880568_128668121771700625_nangesagt und heute entschied ich mich ob des Sturmes für Indoortraining. 3 h Crossramp. Das ist nicht nur körperliches Training, sondern stellt auch eine psychische Herausforderung an mich dar *lol* Bald ist Sellaronda und Wer keine Ziele hat, hat schon verloren.

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier: Langdistanz-Ergebnisliste-Hecher-Speed-Up-2015 & Kurzdistanz-Ergebnisliste-Hecher-Speed-Up-2015.

 

 

Neues Stirnband, neues Leben!

Danke von Herzen an die liebe Kati von laeuferherzenbzw. katiscaps.wordpress.com, von der ich aufmunternde Post erhalten habe: zwei wunderschöne neue Stirnbänder.

Fotos in Use folgen. Dankeschööön! Ich würde mich sehr freuen, dich bald mal wieder zu sehen.

verivalbio goes Achselkopfhütte

Lange hat es gedauert, wirklich lange, bis ich mich dazu durchgerungen habe, hier auf meinem Blog wieder einmal zu berichten, zu reflektieren und das Folgende zu schreiben.

Die Saison 2015 war alles andere als einfach für mich. Aufgrund meiner Verletzung am rechten Schienbein vom Herbst 2014 konnte ich erst sehr spät in das Laufgeschehen 2015 einsteigen.
Freilich hatte ich auch in der lauffreien Zeit trainiert, mich bewegt, mein Bestes gegeben …

Und natürlich macht mir Skibergsteigen (das mache ich mittlerweile ja auch wettkampfmäßig 😉 ), Rennradfahren, usw. Spaß; aber im Herzen bin ich a) Läuferin (und zwar möchte ich im Freien laufen, am Berg, auf der Straße, … nicht im Hallenbad und b) ist kein Ersatztraining der Welt die ideale Vorbereitung für Laufbewerbe.

Wadln kühlen

Wadln kühlen

Im Mai warf mich Reinhard dann bei der Landesmeisterschaft Berglauf mit Laufschuhen ins kalte Wasser, mit 200 Jahreslaufkilometern lief ich im Juni die Österreichische Meisterschaft im Bergmarathon, hantelte mich von dort zur WM Berglauf Langdistanz und zum Silvrettarun 3000.

Dann endlich sollte ich mich erholen und ein Training absolvieren: ein Marathontraining. Vier Wochen klappte das eigentlich ganz gut.
Um mein Schienbein nicht mit den für ein Marathontraining nötigen vielen Laufkilometern überzustrapazieren, trainierte ich viel auf einer 3,4 km Forststraßenrunde in Hatting. In der vierten Trainingswoche mit gesamt 144 km startete ich bei der Landesmeisterschaft über 10000 m auf der Bahn und alles schien „on track“.
Ich war happy, aber 72 Stunden später sah die Welt anders aus und 96 Stunden später hatte sie sich um 180 Grad gedreht.
Donnerstag (27. August): 10000 m Bewerb
Sonntag (30. August): Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk
> Der Berlinmarathon hatte sich damit erledigt: Am Montag disponierten Reinhard und ich sofort auf Frankfurt-Marathon um. Eis auflegen, eincremen, Physio, … ich hatte noch immer ein Ziel und es hieß Marathon.

Österr. Berglaufnationalteam in Wales

Österr. Berglaufnationalteam in Wales

Montagabend (31. August) Einberufung ins Nationalteam für die Weltmeisterschat Berglauf Up & Down am 19. September. Wir überlegten, … waren aber zuversichtlich, dass getapet ein Antreten drei Wochen nach der Verletzung möglich und fünf Wochen vor dem Marathon in Frankfurt auch ins Konzept passen würde.
Dienstag (1. September) dann 39 Grad Fieber etc. > bakterielle Angina > Antbiotika … Jetzt lag ich erst einmal eine Woche im Bett. Die Laune war im Keller, aber ich mühte mich, für die WM fit zu werden.

WM Berglauf Up and Down, Eröffnungsfeier

WM Berglauf Up and Down, Eröffnungsfeier

Am 17. September ging der Flug, am Samstag sollte das Rennen sein. Natürlich war ich gerade von einer Angina kuriert und eine Bänderverletzung verheilt auch nicht von heute auf Morgen, aber ich war happy, freute mich, für Österreich als eine der drei Seniorinnen mit Sabine Reiner und Karin Freitag an den Start gehen zu dürfen und ich wollte einfach mein Bestes geben.

Zur Sicherheit hatte ich im Flieger und Transferbus ein Halstuch um und ein Stirnband auf, desinfizierte regelmäßig meine Hände und nahm Cetebe für mein Immunsystem. Alles war soweit ok; ich dankbar.
2015 WM Berglauf Up and Down 3Es war toll, als Teil einer österreichischen Abordnung in Wales zu sein, aber wie bitte, wie – statistisch unmöglich, dass es mich treffen würde – konnte ich mir kein 24 h vor dem Rennen eine Lebensmittelvergiftung zuziehen? Ab 15 Uhr nachmittags lag ich im Bett bzw. befand mich am Weg zwischen Bett und WC.

Nicht das ständige Erbrechen war schlimm, es tat mir einfach im Herzen weh, die Psyche war nun endgültig angeknackst … Kein Tee blieb im Magen, an Essen war nicht zu denken, aber das Rennen, das wollte ich mir nicht wegdenken.

In der Früh konnte ich ein Paar Löffel Joghurt mit Müsli zu mir nehmen, v.a. aber trank ich Wasser mit Maltodextrin. Ich fühlte mich schwach, aber ging an den Start. Für das Team, aber v.a. für mich wollte ich es probieren. Wozu war ich denn hier, wenn nicht um diese verflixten 8,9 km und knapp 500 Hm zu laufen?!! Dass das nicht lustig war und schon gar nicht nachdem ich mich während dem Rennen abermals übergeben hatte, muss ich nicht erläutern, aber ich lief ins Ziel. Unzufrieden, traurig, enttäuscht.

Aus heutiger Sicht aber, war das das einzig Richtige. Denn in Rot-Weiß starten zu dürfen, war wirklich eine Ehre. Und wenn ich etwas bewiesen habe: Dann Durchhaltevermögen, Ehrgeiz, Teamgeist (ohne mein Finishen wären wir drei nicht 7. Damenteam geworden) und Disziplin.

2015 schöner SpruchAls ich zuhause war, war ich wirklich fertig, ich fühlte mich physisch und psychisch schwach.

Meine Blutwerte waren schlecht. Wir sprachen noch einmal über den Marathon in Frankfurt, aber nach all diesen gesundheitlichen Hürden, war nun einfach genug. Körperlich würde es schwer, die Vorbereitungen noch so hinzubekommen, dass ich eine für mich zufriedenstellende Marathonleistung erzielen könnte. 2:44:59 hatte ich mir irgendwann für 2015 vorgenommen. Schon im Frühling sah ich Marathon nur im Fernsehen, dass es nun auch im Herbst nicht klappen würde, tat weh.

Ich hatte auch einfach nicht mehr die Kraft, ein aufwendiges Training zu absolvieren, dass mir dann nicht so gedankt würde, wie ich es mir vorstellte. Wir beschlossen, an dieser Stelle die Saison zu beenden.

Verivalbioooooo

Verivalbioooooo

Liebe Leute, v.a. liebe Freunde, ich möchte mich bedanken für den Zuspruch, den ich erfahren habe. 2016 wird ein neues Jahr mit neuem Glück.

Nach der WM habe ich für drei Wochen praktisch keinen Sport gemacht, meinem Körper Zeit gegeben, sich zu erholen.

Vor knapp zwei Wochen habe ich mit dem Trainingsaufbau begonnen: Gymnastik, Laufen und meinen neuen Fischerski waren auch schon unterwegs.

Danke an dieser Stelle an meine Sponsoren und Unterstützer, insbesondere verivalbio, die mir geben, wenn ich zu knabbern habe und an Fischer für mein neues paar Ski. Ich freu mich auf Spaß im Schnee, aufs Skibergsteigen mit ein paar geplanten Wettkämpfen, auf Marathon, Laufen und Berge.

4. Tagessieg beim 4. Silvrettarun 3000 (43,4 km & 1821 Hm)

18.07.2015
Silvrettarun 3000 again

Volksbank Maskottchen, Kids Race

Volksbank Maskottchen, Kids Race

Seit 2011 laufe ich und bei keinem anderen Rennen war ich öfter am Start.
Neuerlich war der Trip ins Paznaun, das dort verbrachte Wochenende, das Rennen, … die beste vorstellbare Investition meiner Zeit. Ich habe Energie auf die Rennstrecke gebracht, v.a. aber hat mir dieses Rennen und das Wochenende Energie gegeben.

Vierter Tagessieg in Folge
Nach der verregneten, aber nicht weniger spaßigen und spannenden Premiere 2012, den Rennen bei Top-Wetterbedingungen 2013 und 2014 war dies mein 4. Tagessieg beim Silvrettarun 3000.
Selbstredend freue ich mich, dass ich wieder ein gutes Rennen hier zeigen konnte.

Zur Vorbereitung
… fällt es mir schwer, das Richtige zu sagen.
Der Silvrettarun 3000 war der DRITTE Bergmarathon innerhalb von FÜNF Wochen. Viele, die etwas von Laufsport verstehen, greifen sich hier wohl an den Kopf. Und viele mit weniger bis null Verständnis für diese Leidenschaft, werden dies erst recht tun.
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Jedenfalls bin ich sozusagen in diese Situation „hineingepurzelt“. Der Start beim Silvrettarun 3000 stand seit mindestens einem Jahr fest; daran gab es nichts zu rütteln! Dass ich zwei Wochen zuvor bei der WM in Zermatt starten durfte, war hingegen kurzfristig beschlossen worden und für mich eine große Ehre.
Für alle, die sich jetzt fragen: „Wo läuft sie nächstes Wochenende Bergmarathon?“ sei hiermit festgehalten: Bergmarathon 2015 – das war’s, … und geil war’s! Mein nächstes Rennen, auf das ich mich fokussiert vorbereiten werde, ist der Berlin-Marathon am 27. September 2015.


DSC_0251Im Paznaun von Donnerstag, 16. Juli bis Samstag, 18. Juli

Gerade bei so einem ,Bergmarathon-Marathon‘ lohnt es, ein paar Urlaubstage für einen rundum schönen und stressfreien Aufenthalt zu investieren.

Donnerstag Vormittag packe ich gemütlich zusammen und fahre nach Galtür. Dort bin ich im Hotel Die Post untergebracht. Mich erwartet ein schönes Zimmer, ein herrlicher Wellnessbereich und v.a. eine sehr bemühte Familie Türtscher und freundliches Personal. Die kleine Hotelierstochter checkt mich ein.

Am Nachmittag laufe ich von Galtür eine kleine Runde über die Wiesen nach Tschaffein und pflücke ein paar Blumen für mein Zimmerchen. Dann gönne ich mir – trotz warmen Außentemperaturen – etwas Tiefenwärme in der Infrarotkabine. Ich mag das. Und abends bringt mich das leckere 6-gängige Menu nahezu zum Platzen.

Einmal um den Silvrettasee laufen ...

Einmal um den Silvrettasee laufen …

Freitag Vormittag spaziere ich zum Zielareal, treffe Seppi Kurz und Co, die umsichtig die letzten Vorbereitungen für das Rennen treffen.
Am Silvrettasee war ich noch nie und da ich mit meiner Silvretta Card all inclusive auch die Hochalpenstraße hinauffahren kann, beschließe ich eine Runde um den See zu drehen. Herrlich! Etwas kühler und wunderschön.

1. Silvretta Kids Run powered by Volksbank Landeck
Gegen Abend findet der erste Silvretta Kids Run statt. Immerhin 50 Kids gehen an den Start. Doch als der Startschuss fallen soll, beginnt es plötzlich zu gewittern. Der TVB Paznaun reagiert schnell und so wird kurzerhand ein Hindernisparcours in der Tennishalle aufgebaut. Vom Volksbank Landeck Maskottchen und einigen Zuschauern angefeuert fetzen die kleinen Helden über die Hindernisse und haben sichtlich Spaß.

Im Rahmen der anschließenden Pastaparty findet die Siegerehrung für die Kleinen statt.

Kids Race

Kids Race

Streckenbriefing und Talkrunde mit Martin und mir runden den Abend ab.

Start. Copyright: Franz Vogt

Start. Copyright: Franz Vogt

Raceday
Start um 8 Uhr bedeutet Frühstück um 6 Uhr.
Dieses wird mir am Vorabend ins Zimmer gebracht. Es fehlt an nichts. Ich richte mich in aller Ruhe her und nehme mit vielen anderen Rennhungrigen pünktlich um 7 Uhr den Shuttlebus von Galtür zum Start nach Ischgl. Dort treffe ich auf weitere bekannte Gesichter, tape mein rechtes Bein, positioniere die fünf Gels in meinem Outfit und gebe noch das ein oder andere Interview.

Schon fällt der Startschuss. 4:20:00 war ich punktgenau und auf die Sekunde planmäßig 2014 gelaufen. Schon im Interview erkläre ich, dass ich meine Endzeit diesmal aufgrund der zwei vorhergehenden Bergmarathons nicht so genau vorhersagen wolle bzw. das Rennen ruhiger anzugehen plane. Und tatsächlich reiße ich mich am Riemen und laufe etwas gedrosselt, sicher auch nicht langsam, aber eben bedacht, los.

On my way ;-) Copyright: www.sportograf.com

On my way 😉 Copyright: http://www.sportograf.com

Die ersten Kilometer fühlen sich gut an und ich finde einen angenehmen Schritt. Meine eigenen Zwischenzeiten von 2014 habe ich im Kopf (Heidelbergerhütte, Kronenjoch, Jamtalhütte, Galtür [bevor es auf die Runde nach Wirl und Tschaffein geht). Bei der Heidelbergerhütte gehe ich bei 1:21:22 durch, knapp 2 min langsamer als 2014, aber das passt und ich fühle mich fit. So soll es bleiben!

Nach der Heidelbergerhütte folgt für mich der schönste Part: Es geht über einen schmalen, manchmal kaum sichtbaren Pfad, über Stock und Stein, mehrfach über und durch den Bach bzw. Wasser bis zum Talschluss und dann steil bergauf in Richtung Kronenjoch.

Trotz dieser ,Affenhitze‘ gilt es einige Schneefelder zu queren. Ich liebe ja Schnee. Der nächste Winter kann kommen *lol*. Im Steilen gelingt es mir den vierten Mann zu überholen und zu distanzieren. Von nun an laufe ich auf Position 4 overall.

Copyright: Franz Vogt

Copyright: Franz Vogt

Kurz vor dem Joch stürze ich zwischen zwei Schneefeldern. Mit den Händen gelingt es mir, den Sturz abzufangen, schlage mich aber am Unterarm direkt an den Venen blutig. Blut spritzt, aber die Beine haben nichts und ich renne weiter. Hinter dem Joch hätte ich mir ,Downhillschneefelder‘ gewünscht. Mit diesem Terminus meine ich solche, die es mir erlauben, tutto gas hinunterzufiegeln/-rennen. Leider ist der Schnee nur in den schattigen Mulden liegen geblieben.
Die Fotografen von Sportograf erwarten mich kurz oberhalb der Jamtalhütte, dann geht es auf die Forststraße. Ich fühle mich immer noch sehr wohl, setze ein Bein vor das andere und genieße den Lauf ins Tal. Susi und Toni Zangerl von der Tiroler Tageszeitung stehen etwa bei km 32. Sie feuern mich an, das gibt Motivation für die finalen 11,4 km.

Durch Galtür geht es auf die Schlussschleife über Wirl und Tschaffein. Viele jammern hier, denn man läuft ja schon durch den Zielort, aber Fakt ist nun mal: Hier haben wir noch keinen Marathon in den Beinen und die Strecke über die Wiesen und Felder ist wunderschön, wenngleich eben nicht ganz flach und so kostet sie noch entsprechend Energie.

ZwischenWirl und Tschaffein. Copyright: Franz Vogt

Zwischen Wirl und Tschaffein. Copyright: Franz Vogt

Franz Vogt, den ich mit seiner Kamera mindestens 4 Mal an der Strecke gesehen hatte, lauert auch hier noch einmal auf und macht tolle Bilder von uns Läufern. Als ich bei Tschaffein über die Straße und dann auf dem Pfad zwischen den Häusern hinunterlaufe, träume ich schon von meinem finalen Pepsi. Ich kenne ja die Strecke und weiß, 2 km vor dem Ziel gibt es davon genug und ich freu mich drauf.
Ein wunderschönes Gefühl ist es dann auch, als mich das bemannte Motorrad ,Erste Frau‘ abholt. Der Fahrer nimmt den Helm ab, verbeugt sich. – Eine sehr schöne Geste! Auch etwas das dieses Rennen ausmacht. Es ist ,ein Rennen mit Herz‘. Und mit viel Herz und Freude und gefühlter Dankbarkeit laufe ich nach 4:26:21 h (6 min langsamer als 2014) nach einem gleichmäßigen, gut eingeteilten Rennen fröhlich über die Ziellinie.

Zielverpflegung, Dusche und Abkühlung im Schwimmbad, Ratschen mit Läufern und Zuschauern sowie Moderator Heinz Hörhager, Chillen in der Sonne und Siegerehrung – alles super!

DANKE an alle, die zum Gelingen dieses tollen Tages beigetragen haben und Dankeschön TVB Paznaun für den tollen Aufenthalt und wer nächstes Jahr einen Bergmarathon zu laufen plant: den Silvrettarun 3000 (mit drei Streckenvarianten und Kids Race) kann ich nur aufs Wärmste empfehlen.
Merci an den TVB Paznaun, an die Bergrettung und alle Helfer, für die Top-Moderation an Heinz Hörhager, für die tollen Fotos an Heinz Vogt und Sportograf.com und und und

Tagessieger: Martin Mattle & Katharina Zipser. Copyright: Franz Vogt

Tagessieger: Martin Mattle & Katharina Zipser. Copyright: Franz Vogt

Sieger Silvrettarun 3000 Hard Männer: (43,4 km, 1821 Hm)
1. Martin Mattle (AUT), Salomon Österreich, 4:19:32
2. Valentin Klausburg (AUT), 4:22:11
3. Dominik Memmer (GER), DAV Sektion Pirmasens, 4:23:49

Copyright: Franz Vogt

Copyright: Franz Vogt

Sieger Silvrettarun 3000 Hard Frauen: (43,4 km, 1821 Hm)
1. Katharina Zipser (AUT), SK Rueckenwind, 4:26:21
2. Emöke Paál (HUN), 4:58:53
3. Annette Frings (GER), Selbstläufer SV Altenahr, 5:09:01

Sieger Silvrettarun 3000 Medium Männer: (28,6 km, 1530 Hm)
1. Josef Dißlbacher (AUT), LCAV Jodl Packaging, 2:39:12.2
2. Ville Miettunen (FIN), 2:45:02.0
3. Rupert Hörmann (GER), Adeleggrunner, 2:47:39.8

Sieger Silvrettarun 3000 Medium Frauen: (28,6 km, 1530 Hm)
1. Teresa Weisz (AUT), sportunion perchtoldsdorf, 3:27:07.1
2. Rianne Gwichelaar (NED), 3:34:22.9
3. Veronika Heidrich (GER), silvretta-spa-running-team, 3:34:37.8

Sieger Silvrettarun 3000 Small Männer: (11 km, 224 Hm)
1. Christian Pflügl (AUT), Hotel Sonne, 40:04.2
2. Daniel Fritz (AUT), BLT Sparkasse Bludenz, 46:08.0
3. Christoph Nöbl (AUT), Volksbank, 50:26.9

Sieger Silvrettarun 3000 Small Frauen: (11 km, 224 Hm)
1. Susanna Saapunki (FIN), 48:36.1
2. Daniela Männel-Holzer ( AUT), Volksbank, 55:44.4 7
3. Romana Hochmüller (AUT), Volksbank, 59:34.1

Ältester Teilnehmer war Hans Eisinger (GER, geb. 1941) vom VfA Neunkirchen. Er absolvierte die Mediumstrecke in 4:39:01.5. Herzliche Gratulation von mir dazu!

Tiroler Tageszeitung,. Sonntag 19.07.2015

Tiroler Tageszeitung, Sonntag 19.07.2015

Weitere Berichte:
maxfunsports.com
Marathon4You
Ischgl.com
Tiroler Tageszeitung
Mein Bezirk

und ein >Video<

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr >hier<.

SellaRonda Skimarathon – (m)ein Winterhighlight

1. Mixed Team SellaRonda mit Armin Neurauter

1. Mixed Team SellaRonda mit Armin Neurauter, Foto: http://www.sportograf.com

20. März 2015
18 Uhr – Start der SellaRonda: Dieses Rennen, dieser Tag: ein Ziel, ein Traum und im Ziel ein Traum …

4 Pässe, 2800 Hm, 42 km

Um technische Gebrechen möglichst zu vermeiden, bereite ich mich gewissenhaft vor. Ich bin froh, im Vorfeld an vier kleinen Rennen teilgenommen zu haben.

  • In Mutters habe ich gelernt: das Heelcover oder ,Cover of Hell‘ muss vor dem Start kontrolliert werden. Es darf nicht zu locker sein, sonst rastet mein Schuh im Aufstieg ein und ich etwas … emm… aus.
  • und bei meinem ersten Rennen mit Abfahrten an der Zugspitze habe ich gelernt, dass auch 100 Jahre Psychotherapie aus einem untherapierten (i.e. nie gewachselten) Schi mit 60000 Hm am Buckel keine Rennmaschine machen.

    … Nur so am Rande: Kennt ihr das? Das Pinguinprinzip? …
    Auch gesehen habe ich, wie viel Zeit ich beim Wechsel verlieren kann. In Ehrwald bin ich zwar sehr schnell die ersten 300 m mit Schiern in der Hand gerannt, kam dann aber nicht gleich in die Bindung. Das hat mich locker 30 sec gekostet. Auch beim Abfellen und Wieder-Auffellen erkannte ich meinen Lernbedarf, habe diesen ernst genommen und in den zwei Wochen bis zur SellaRonda ernsthaft daran gearbeitet. Nicht zuletzt meinen Schuh wie Jörg Randl mit Permanentmarker angemalt etc.


Armins Bericht ist gestern online gegangen.
(Zum Lesen einfach auf Armins Bericht klicken). Er schreibt, ich wäre seiner Meinung nach etwas nervös gewesen. Das ist wirklich lieb ausgedrückt. Ich war meganervös und dem Zufall wollte ich sowieso nichts überlassen. Am Vortag habe ich mit meiner durchsichtigen Billigbrille noch indoor kurze Intervalle geklopft, um zu testen, ob die Gläser, für die ich extra einen Anti-Fog-Spray gekauft hatte, anlaufen würden. Lacht nur! – Indoor taten die Gläser das nicht, bei der Sella im ersten Anstieg hingegen schon … Egal, ich lief und fuhr ohne Brille. Das war aber auch schon das einzige technische Gebrechen. Auch die Getränkeauswahl, die an der Labe ausgeschenkt würde, brachte ich vorab in Erfahrung, hatte aber auch eine Trinkblase am Rücken.

Kaffeegerl in der Sonne

Kaffeegerl in der Sonne

Ich hoffe, ich habe Peter Wobers, Mario Hörburgers und Armins Nerven mit meiner Nervelei nicht allzu strapaziert. Ich denke, mit meinem Racehandy war ich hart an der Grenze. *lol* Ich fand es großartig, mit euch dreien anzureisen und die Schlussvorbereitungen gemeinsam zu absolvieren. Und das Speisen in der Sonne Wolkensteins war sowieso ein Traum. Danke für die Geduld, die ihr mit mir hattet. Während Armin schreibt, für ihn wollte die letzte Stunde einfach nicht vergehen, begann ich mich um 16:50 Uhr zu fragen, warum die Leute schon mit Helm und Ski am Rucksack durch die Gegend und zum Start rannten. Wir standen mit Markus Testor und Co zusammen und haben gequatscht. Mir tat es gut, zu wissen, dass noch Zeit war, wir aber 100 % startklar waren.

SellaRonda Strecke 2015

SellaRonda Strecke 2015

Um 17:30/40 Uhr begeben wir uns langsam an den Start. Zweiter Startblock, zweite Reihe, rechts. Um 18 Uhr geht es pünktlich los. „Stöcke hoch“, die Devise und 1200 Rennhungrige machen sich auf die Reise.

Wir kommen sehr gut weg. Armin erst neben, dann schräg vor mir. Es ist gar nicht so einfach, hier zu zweit beisammen zu bleiben. Als wir so einigermaßen auf Spur sind und sich der erste Rennstress gelegt hat, nimmt mich Armin an die Leine. Eigentlich war das für etwas später geplant, aber es macht Sinn, hier ein etwas höheres Tempo zu gehen, um uns im Feld zu platzieren. Als Team wollen wir unsere gemeinsame Maximalleistung abrufen. Wir gehen ganz rechts. Gerade zu Beginn ist es gar nicht so einfach, vernünftig voranzukommen. Stöcke und Schi tummeln sich. Ich konzentriere mich. Wir ziehen vielfach den sichereren Weg dem direkten und schnelleren vor.

Wechselzone ... Foto: http://www.sportograf.com

Wechselzone … Foto: http://www.sportograf.com

Der erste Wechsel am Grödner Joch geht zack zack und wir stürzen uns in die erste Abfahrt. Knapp vor Corvara verfahre ich mich etwas. Im Glauben, es ginge links weiter, schieße ich in besagte Richtung, um dann festzustellen, dass wir nach rechts müssen. Wir verlieren etwas an Tempo für das folgende Flachstück, aber kriegen noch die Kurve. Auch das erste Auffellen klappt einwandfrei und so befinden wir uns wieder im Aufstieg. Das Feld hat sich mittlerweile etwas gezogen, dafür ist die Strecke schmäler. Stöcke und Schi zwischen Armin und mir gilt es zu handeln.

Über den Passo Campolongo geht es nach Arabba. Beim Auffellen dort klebt mein Fell nicht mehr. Ich werde etwas unruhig, aber Armin meint bestimmt: „Weg, weg, weg!“ und ich nehme das zweite Fell, das auch für den vierten Anstieg dann noch wunderbar klebt. Über das Pardoi Joch geht es nach Canazei. Die Kommunikation zwischen Armin und mir verläuft 1a. Wir sind ein super Team und ich bin glücklich, mit ihm auf dieser Reise zu sein.

In Canazei erleben wir eine gewaltige Stimmung; viele, viele Zuschauer, die uns weiterpushen. Wir machen uns in den letzten Anstieg, der sich ganz schön zieht. Irgendwann sagt Armin: „Noch 200 Hm“. Ganz schön lange Meter… Wir kämpfen uns hinauf und ich strahle innerlich, auch wenn wir beide keuchen. „Gleich gibt’s Pastaparty“, meint Armin und ich: „Erst Pasta, dann Party“. Ich glaube, wir schmunzeln beide und dann konzentrieren wir uns wieder.

In der Abfahrt vom Sellajoch ein zweiter kleiner Schnitzer – ähnliche Situation wie in der ersten Abfahrt. Faktisch im Tal gilt es noch ein paar Meter zu skaten, bevor wir nach 3:46:11 als erstes Mixed Team und gesamt 46. Team die Ziellinie überqueren. Ein großartiges Gefühl! Wie sehr hatte ich mich auf diesen Tag gefreut! … und ich wusste warum.

Danke, Armin, dass du dich mit mir auf diese Reise begeben hast. Es war mir eine Ehre, sportlich und menschlich!

Danke auch an alle, die mir in letzter Zeit Mut gemacht haben. Danke Jimmy, Jörg und Dieter für die gemeinsamen Trainings. Danke an Markus für die Labe auf der Mutterer Alm, danke Jakob für die Tipps.

Es gewinnen bei den Herren ex-aequo mit neuem Streckenrekord in 3:04.40 Anton Palzer/Demiano Lenzi und Michele Boscacci/Lorenzo Holzknecht sowie bei den Damen in 3:52.05 ebenfalls mit neuem Streckenrekord Francesca Martinelli/Corinne Ghirardi. Die Mixed-Wertung geht an uns, Katharina Zipser/Armin Neurauter in 3:46.11.

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier:
Ergebnisse Overall
Ergebnisse Herren
Ergebnisse Damen
Ergebnisse Mixed Teams
Ergebnisse Uphill
Ergebnisse Downhill

Und hier noch ein tolles Erinnerungsvideo bzw. diese Version, die mir fast irgendwie besser gefällt

Tagessieg beim 2. Ehrwalder Zugspitzlauf *i gfrei mi*

28.02.2015 
Mein erstes Rennen mit Abfahrt

Hier der Streckenplan

Hier der Streckenplan

Zur Auswahl stehen drei Rennvarianten: Rennklasse mit 2 Abfahrten (Gesamtaufstieg ca. 950 Hm, Gesamtabfahrt ca. 670 Hm), Tourenklasse mit einer Abfahrt (Gesamtaufstieg ca. 520 Hm, Abfahrt ca. 240 Hm) und Hobbyklasse (Gesamtaufstieg ca. 340 Höhenmeter, Abfahrt ca. 60 Höhenmeter).

Harald lässt sich zu seinem ersten Schitourenrennen überreden, er holt mich ab und wir fahren gemeinsam hin. Wobei: War es ,überreden‘? Ich denke, er war überzeugt; v.a. im Nachhinein … Es wird nicht sein letztes Rennen sein und es hat Spaß gemacht.

Ich starte in der Rennklasse. – Schließlich möchte ich das Auf- und Abfellprozedere im Rennen erleben und Erfahrungen sammeln. Das tue ich und ich nehme einiges mit für weitere derartige Rennen:

Der Start erfolgt in Ehrwald auf 1000 m. Mit den Schiern in den Händen laufen wir ca. 250 m bis zum Sunracer (Talstation Sessellift). Als vierte des Gesamtfeldes werfe ich meine Schi in den Schnee. Ich habe große Schwierigkeiten beim Einsteigen in die Bindung und verliere Zeit … bleibe aber ruhig. Als so ziemlich Letzte laufe ich endlich los. Ein Zuschauer spricht mir Mut zu „Jetzt aber! Hop!“ Ich laufe los und mache einige Plätze rasch wieder gut. Erst flach und nur im mittleren Teil etwas steiler geht es hinauf zur Bergstation der Wettersteinbahn auf ca. 1500 m.

Final Skating

Final Skating *lol*

Ich reiße die Felle herunter und bin mit meiner Abfahrt zufrieden – bis es flach wird (Ziiiiiiiehweg): Kann mir jemand meine Schi wachseln??? *oooooooooo* Ein Mitstreiter überholt mich, hat schon fast Mitleid mit mir … und mit meinem Gewicht bringe ich es auch schwerlich auf ein hohes Tempo im Flachen. Endlich geht es wieder vernünftig abwärts – zur Wetterstein Talstation auf ca. 1070 m.

2. Ehrwalder Zugspitz Tourenlauf - Ziel Die Felle hätte ich auch etwas ordentlicher zusammenlegen können … Ich entwirre sie mühsam – die Uhr tickt – , dann felle ich wieder auf und weiß, jetzt muss ich nur noch Gas geben. Ich bin fast etwas erleichtert. *lol* Höchster Punkt ist neuerlich die Bergstation der Wettersteinbahn (auf ca. 1500 m). Abfellen, Felle in die Felltaschen und ab die Post. Für das Flachstück bemühe ich mich, ordentlich Schwung mitzunehmen. Diesmal geht es nach dem Ziehweg nicht mehr links weg ins Tal, sondern rüber zur Gamsalm. Die letzten 20 Hm zur Alm lege ich im Skatemodus zurück. Ziel!

Siegerehrung - 2. Ehrwalder Zugspitz Tourenlauf

Siegerehrung – 2. Ehrwalder Zugspitz Tourenlauf


Der Tagessieg geht an Markus Huber in 50:26,2 und mich in 54:01,3 min. Ich freu mich! Tolles Rennen, toporganisiert! – kann ich nur weiterempfehlen!

Zwei Tassen Tee und eine Suppe in der Hütte. Die Männer sind belustigt. Ja, das Biertrinken ist nicht meines. Ich steh dazu. Prost!

Schöne Siegerehrung, tolle Tombolapreise und Abfahrt ins Tal auf Irrwegen. Wir verfahren uns. – Oder drücken wir es anders aus: Wir beenden die Tour im wahrsten Sinne des Wortes als Rundtour. Über Felder und Zäune – hat Spaß gemacht!

I gfrai mi, dass i da war - DANKE

I gfrai mi, dass i da war – DANKE

Run Happy! Sweet dreams

Die Vollständigen Ergebnisse findet ihr hier: Ergebnisse 2. Ehrwalder Zugspitz Tourenlauf

Sieg beim Pölventrail – Österreichische Meisterin im Speedtrail

05.10.2014

Da guckst du ...

Da guckst du … Copyright: Sportograf

Vergangenen Sonntag fand in Söll die erste Österreichische Meisterschaft im Speedtrail, ausgetragen im Rahmen des Pölventrails, der dritten Etappe der Tour de Tirol, statt. – An dieser Stelle sei vorab Hannes Wille vom Veranstaltungssponsor Scott aufs Herzlichste gedankt, der mir eine so kurzfristige Teilnahme noch ermöglichte.

Am Vortag reiste ich gemeinsam mit Daniel Ressmann von der Firma Triout an, wir genossen einen feinen Abend organisiert von Scott mit vielen anderen Läufern bei herrlicher Pasta im AufdaMühle und nächtigten im Hotel Alpenschlössl.

Copyright: Winfried Stinn, http://www.laufreport.de (s.u.)

Dass in dieser Nacht ebendort auch eine Hochzeit gefeiert wurde, tat dem Wochenende keinen Abbruch: Ohrstöpsel rein und Stirnband (ohne das man mich eh kaum kennt …) auf und schon schlief ich tief und fest.

Der Startschuss fiel um 9:30 h. Wieder einmal traf ich so viele bekannte Gesichter, dass für vernünftiges Einlaufen keine Zeit blieb. Die Temperaturen waren ideal. Ich konnte vom Start weg die Führung im Damenfeld übernehmen und fand gut ins Rennen. Nach wenigen Metern Asphalt führte uns die 23 km lange Strecke auf Terrain, wie es des Trailrunners Herz höher schlagen lässt. Rund um den Pölven galt es 1250 Hm bergauf und 1250 Hm bergab auf schmalen Pfaden und Wegerl zu laufen. 2 km Asphalt, der Rest ,Natur pur‘! – Den Organisatoren sei ein großes Lob ausgesprochen, die mit einer großartigen neuen Streckenführung heuer ein tolles Trailrennen (bzw. eine tolle dritte Etappe der Tour de Tirol) ins Leben gerufen haben.

Beim Bad Häringer Steinbruch über die Zeitmessung. Copyright: Sportograf

Beim Bad Häringer Steinbruch über die Zeitmessung. Copyright: Sportograf

Eine anspruchsvolle, aber an allen Stellen laufbare Strecke, führte uns auf schmalen Wegerl vorbei am Bad Häringer Wasserfall und dem Steinbruch. Zwar zog sich das Starterfeld rasch in die Länge, einsam war man aber nie und zahlreiche Zuschauer und viele, viele Helfer trugen das ihre dazu bei, dass dieses Rennen zu einem schönen Erlebnis wurde.

Um den Pölven ...

Um den Pölven …

Trailrunningschuhe, deren Profiltiefe am Start kontrolliert wurde, waren nicht ohne Grund Pflicht. Blätter, Wurzeln, steile Downhills … forderten Trittsicherheit und Konzentration.

Dass ich von diesem Lauf auch ein schönes Erinnerungsfoto haben wollte, wurde mir da beinahe zum Verhängnis.

Nicht gerade im Schneckentempo lief ich auf Andreas Auer vom Laufteam Breitenbach zu, der das Rennen in einer schönen Abwärtspassage fotografisch festhielt. Ja, beim Laufen gibt es keine Haltungsnoten und dennoch …  Ich richtete meinen Blick auf ihn, wollte freundlich in die Kamera grinsen (danach fühlte ich mich ja auch) und schon merkte ich, wie sich eine Wurzel mir vor die Füße warf. Ich stürzte nicht, ein Kuss blieb dem Baumstumpf aber nur knapp verwehrt. Ich stieß mich von ebendiesem ab, um rasch weiter zu laufen. Die Fotos sind Zeugnis dieser Rennepisode.

2014 Poelventrail 11 2014 Poelventrail 5 2014 Poelventrail 2
2014 Poelventrail 1
Copyright: Andreas Auer

Immer wieder wiesen einen Zuschauer auf bevorstehende besonders rutschige oder steile Passagen hin bzw. erklärten einem in den Bergaufpassagen, dass es gleich wieder flacher und leichter zu laufen wäre.

Copyright: Bernie Manhard

Copyright: Bernie Manhard

Eine rundum positive Rennkulisse. Anstiege und Downhills wechselten sich in einem angenehmen Rhythmus ab. 3 km vor dem Ziel ging es über ein Feld und vorbei an dem Hotel, in dem wir genächtigt hatten. „Leider nur noch 3 km“ hieß es dort auf einem Schild. Ich glaubte, von nun an auf der Straße Richtung Ziel laufen zu müssen, auch das wäre ok gewesen und ich vernahm schon die Musik aus dem Zielareal, doch es kam besser: Die Streckenplaner hatten sich wirklich Mühe gegeben und es ging noch einmal vorbei an ein, zwei Höfen, dann auf Asphalt. Ab hier war die Straße dann gesäumt mit Zuschauern, die mich ins Ziel fliegen ließen. Nach 2:06:53,9 h überquerte ich die Ziellinie und das innere Lächeln war gewiss nicht geringer als die Freude, die mir ins Gesicht geschrieben stand. Cola im Ziel, dazu Lebkuchen; und damit steht fest: Weihnachten wird heuer nicht entfallen.

Ergebnisse Pölventrail Herren & Damen

Copyright: Sportgraf

Copyright: Sportgraf

1. Stefan Paternoster, AUT, Team Scott Österreich, 1:42:18,2
2. Robbie Simpson, GBR, Salomon Trail Team GB, 1:47:31,3
3. Gerd Frick, ITA, Team Scott International, 1:47:45,6
1. Katharina Zipser, AUT, SK Rueckenwind, 2:06:53,9
2. Tímea Merényi, HUN, Salomon Hungary, 2:12:38,0
3. Kathrin Götz, SUI, Scott, 2:14:15,5

Stefan Paternoster und ich kürten uns somit zu Österreichs ersten Speedtrail Meistern.

Gratulation allen Finishern, insbesondere den Finishern der 3-tägigen Tour de Tirol, und selbstverständlich den großen Toursiegern
Simpson, Robbie (GBR) vom Salomon Trail Team Great Britain in 5:33:15,3 vor Gerd Frick (ITA, Team Scott International) und Ralf Birchmeier (SUI, LAC TV Unterstrass) sowie
Merényi, Tímea (HUN) von Salomon Hungary in 6:39:18,0 vor Simona Staicu (HUN, Team Scott International) und Tanja Amiet (SUI, TV-Längasse Bern).

Ich bin *Running happy* – und freu mich auf viele weitere tolle Trails (mit und ohne Start- und Ziellinie) und ja, ich komme wieder 🙂

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr >hier<

Weitere Berichte findet ihr hier:
Runnersworld.de
Laufreport.de
WilderKaiser.Info
Trailrunning.de

Komperdell Carbon Ultralite Vario 4 Compact – ein Stock nach meinem Geschmack

unterwegs im Kühtai26.07.2014
Im Frühjahr entscheide ich mich, bei den Salomon 4 Trails an den Start zu gehen.
Ich weiß, dass die meisten Läufer dort Stöcke benutzen. Sie benutzen Stöcke, weil diese die Gelenke abwärts entlasten und beim Aufstieg nützlich sind. Ich selbst bin bis vor ein paar Monaten nie mit Stöcken gelaufen.
Da ich aber Erfahrung im Umgang mit Stöcken vom Skifahren, Skibergsteigen und Langlaufen habe und auch, weil mir die Vorteile des Laufens mit Stöcken einleuchten, möchte ich es mit Stöcken versuchen. Ich recherchiere im Internet, frage in meinem Bekanntenkreis … und entscheide mich schließlich für Komperdell-Stöcke, ein österreichisches Produkt. Komperdell stellt mir dankenswerterweise ein Paar zu Verfügung: Ich wähle den Komperdell Carbon Ultralite Vario 4 Compact.
Wie es mir mit diesem Stock ergangen ist und warum dieser bei mir zu Hause nicht Staub fangen wird, lest ihr hier:

komperdell carbon ultralite vario 4_1Zu den Maßen (laut Komperdell):
Abmessungen: Packmaß: 39 cm, max. Länge: 125 cm
verstellbar von: 105 – 125 cm

Mit 39 cm hat der Stock ein sehr kleines, angenehmes Packmaß, kann am Rucksack fixiert und herumgetragen werden und stört nicht.
Ausziehbar ist der Stock bis 125 cm. Damit ist er ideal für kleine bis mittelgroße Läufer. komperdell carbon ultralite vario 4_2Ich selbst bin 1,68 m groß und laufe den Stock mit 110 cm.komperdell carbon ultralite vario 4_3 Mit welcher exakten Länge man den Stock am besten läuft, ist aber wohl eine schwierige Frage, die jeder für sich selbst individuell entscheiden muss. Die ideale Länge hängt möglicherweise auch vom Gelände, der Steigung etc. ab. Meine ,Wohlfühleinstellung‘ entspricht jedenfalls der Formel Körpergröße mal 0,65, von der ich mal wo gelesen habe. Das ist aber Zufall. Zwischen 105 und 125 cm kann der Stock jedenfalls individuell nach Belieben verstellt werden.

Gewicht: 165 Gramm/Stock
Mit 165 Gramm zählt der Stock zu den absoluten ,Fliegengewichten‘.

Der Stock im Einsatz
unterwegs zum AchselkopfAls ich den Stock das erste Mal im Training einsetze, bin ich superüberrascht, wie schnell ich mich an die Stöcke gewöhne. Ein paar Minuten ,eiere‘ ich damit eher herum, sobald es steil und geländegängig wird, ist aber alles klar. Nach ein paar Laufminuten habe ich die 110 cm Stocklänge für mich als ideal erkannt und fixiere diese mit ,Powerlock‘ (Einmal zudrücken und schon ist die Länge fixiert). Die Handschlaufen stelle ich eng – aber doch mit Spiel – ein. In extremen Steilpassagen hänge ich mich manchmal ein bisschen rein; dafür braucht es das ,Spiel‘ und auch um rasch aus den Schlaufen zu kommen, wenn ich die Stöcke z.B. auf Forststraßen nicht aktiv verwende, mich umziehen möchte o.ä. Die Schlaufen sind einfach zu verstellen und geben, hat man sie einmal fixiert, nicht von alleine nach. Der Griff ist angenehm und zwar auch dann, wenn die Hände nass sind.

Noch was zum Packmaß aus der Praxis: Wegpacken?
Ursprünglich hatte ich gedacht, ich würde die Stöcke wegpacken, wenn ich sie im Rennen nicht benötige. Das habe ich bei den 4-Trails nicht getan. Ich hatte die Stöcke in den fixierten 110 cm jeweils vom Start bis zum Ziel in den Händen. Entweder waren die Stöcke im Einsatz und wenn nicht, habe ich die Stöcke in einer oder beiden Händen getragen – sie dabei etwa 30/40 cm unter dem Griff gehalten. Das ging problemlos und war beim Laufen überhaupt nicht störend. Ob ich bei längeren Rennen die Stöcke wegpacken würde, kann ich so nicht sagen. Ich werde es sehen und euch im Fall berichten.
Grundsätzlich werden die Stockteile zusammengesteckt und festgeschraubt. Letzteres sollte man nicht zu schlampig machen, sonst muss man nachschrauben. Umgekehrt muss man die Stöcke erst aufschrauben und kann sie erst dann zusammenklappen. Das geht einfach. Die Stöcke lassen sich aber wohl nicht ganz so rasch umbauen wie Stöcke mit Faltsystemen. Das ist sicher ein kleiner Nachteil. Allerdings habe ich keine Praxiserfahrung mit solchen Stöcken und kann dazu nichts sagen.
komperdell carbon ultralite vario 4_4Der Komperdell Carbon Ultralite Vario 4 Compact jedenfalls macht einen sehr robusten Eindruck; das ist mir neben geringem Gewicht wichtig – Ich würde nur ungern in einer Downhillpassage einen Stockbruch erleben – und hat mich überzeugt. Ich freu mich, damit laufen zu dürfen. Es macht Spass, die Stöcke einzusetzen, aufwärts kann ich so auch die Kraft meiner Arme einsetzen, abwärts gibt der Stock Sicherheit, Stabilität, entlastet die Oberschenkel und lässt mich v.a. in schwierigen Downhillpassagen flotter laufen.

Für die etwas größeren unter uns gibt es den CARBON ULTRALITE VARIO 4. Das ist grundsätzlich der gleiche Stock. Allerdings ist er von 120 – 145 cm verstellbar. Er wiegt entsprechend ein bisschen mehr: 172 Gramm/Stock. Aber wer größer ist, kann auch 7 Gramm mehr tragen *gg*

Running Happy

1:22:39 & neue PB beim Rhylauf (Halbmarathon, Oberriet)

1:22:39 & neue PB beim Rhylauf (Halbmarathon, Oberriet)

23.03.2014

WP_20140323_010

Rhylauf, am 23.03.2014 oder „Der ,Winter‘ ist zurück“

Die Tiroler Meisterschaften waren abgesagt; … und ich einigermaßen enttäuscht; wollte ich doch zur Vorbereitung auf den Salzburg-Marathon (und überhaupt …) im Frühjahr zwei Halbmarathons laufen. Da überlegten wir kurzerhand, wo alternativ zum gleichen Zeitpunkt ein Halbmarathon gelaufen werden könnte. Die Kriterien: nicht allzu weit von Innsbruck; flache, vermessene Strecke.

Reinhard präsentierte mir sogleich den Rhylauf: Der Onlineauftritt informativ und so hatte ich mich eigentlich schon in der Sekunde entschieden. Ich rief Günter Schneider an, ob er nicht auch Interesse hätte und schon waren wir zu zweit. WP_20140323_014Schließlich gesellte sich noch Matthias Leitner zu uns und wir waren ein Team, ein Männerteam wie wir später entscheiden sollten. Startgebühr: 23,51€ pro Mann und Nase, was ich für die Schweiz sehr günstig und für das, was geboten wurde, spottbillig fand.

Kurz-kurz hatte ich letzte Woche schon trainiert, ja sogar noch am Samstag, aber am Sonntag kam dann – wie vorausgesagt – der Winter zurück. Naja, wenn es zu Frühlingsbeginn schon gleich 20′ Grad hat … das konnte nicht von Dauer sein …

Wieder trocken und hungrig nach dem Rennen

Wieder trocken und hungrig nach dem Rennen

Um 6 Uhr fahren wir in Innsbruck los; es schüttet … Am Weg in die Schweiz sollten wir noch durch Winterwonderland fahren … Auch in Oberriet war es winterlich; aber es ging. Und jetzt war es eben so: um die 0′ und Schneeregen. Laufklamotten und Schuhe hatte ich vorausschauend genug mitgebracht. 3 km lief ich dick eingepackt ein; das musste heute reichen. Dann raus aus den fetznassen Klamotten, um frische anzuziehen, die hinter der Startlinie eigentlich wieder getauscht werden hätten können …

2. Dame gesamt, PB 1:22:39

2. Dame gesamt, PB 1:22:39

Ich konzentriere mich auf das Rennen. Ärgern über Wetter & Co nützt nicht – und ich lief. Es war kalt, a…kalt; dafür war die Strecke superflach und gelegentlich wurde man von dem Wetter trotzenden Schweizern angefeuert. Das Organisationsteam leistete tolle Arbeit und so lief ich trotz herzerwärmender Kälte und Niederschlag PB – vielleicht auch, um schnell unter eine der 60 angekündigten Duschen zu springen. Das das einzige Manko des Tages: Die Duschen waren … naja, nicht wirklich warm. Siegerehrung in einer tollen Halle, mit Kaffee, Tee, Kuchen; alles toporganisiert und pünktlich, wie man es sich von einem Schweizer Uhrwerk erwartet.

In 1:22:39 erreichte ich hinter Nicole Klingler (1:21:47) den zweiten Gesamtrang und freu mich! Danke, Reinhard für die tolle Betreuung und die Marschtabelle!

2. MÄNNER-Team gesamt

2. MÄNNER-Team gesamt

In der Mannschaftswertung (männlich) belegten wir (Günter Schneider, Matthias Leitner und ich) ebenfalls den 2. Gesamtrang. Ich gratuliere Günter zum 2. Platz in der AK 45 und Matthias zu seiner neuen PB. Es lebe SK Rueckenwind!

 

Einen Bericht vom Veranstalter findet ihr hier. Die vollständigen Ergebnisse hier.

Running Happy