Regenerationswoche mit Kohla Evolution Race zum Abschluss

13.02.2016

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Strecke: Gries – Sattelberg – Leckner
Starthöhe: 1160 m, Zielhöhe: 2114 m, Höhendifferenz: 954 m

43:54,17 min … Sieg und der Wanderpokal wohnt ein weiteres Jahr bei mir 😉

Nach dem Hecher Speed Up war etwas Müdigkeit über mich hereingebrochen und so planten wir eine Regenerationswoche ein.
Am Plan standen also zwei sportfreie Tage, lockeres Sportprogramm am Dienstag und Mittwoch, zusätzliche eine wohltuende Massage, etwas Sauna, Dampfbad und v.a. Infrarotkabine.

Ein Rennen in einer Regenerationswoche mag verwirrend klingen, aber dass ich beim Kohla Evolution Race starten wollte und würde, stand außer Diskussion. Freitag Abend beim Warm Up für das Rennen fühlte ich mich energiegeladen; hmmm, vielleicht habe ich bei den kurzen Intervallen etwas übertrieben?

Für das Rennen hatte ich mir zum Ziel gesetzt, meine Zeit vom Vorjahr (43:41,91) klar zu unterbieten. Am Start war ich zuversichtlich, dass mir das gelingen würde; denn das Training in den letzten Wochen verlief sehr gut.
Das große Ziel heißt Sellaronda und auf dieses Rennen ist momentan alles ausgerichtet. Ein entsprechendes Zwischenergebnis hätte mich mental gestärkt. Meine diesjährige Zeit von 43:54,17 ist eine gute Zeit und ich will mich darüber freuen. Aber 100% bin ich am Samstag nicht in Fahrt gekommen, v.a. nicht zu Beginn. Im Steilhang fand ich dann ins Rennen, aber da glaubte ich schon nicht mehr daran, dass mir mein Ziel aufgehen könnte, strengte mich an, aber so ganz groß war die Bereitschaft, die allerletzten Kraftreserven locker zu machen, nicht; auch hatte ich keine wirkliche Konkurrentin im Rennen, die mir eingeheizt hätte.

Jedenfalls bin ich happy, dass ich den Wanderpokal wieder ein Jahr beherbergen darf, denn den finde ich cool und wirklich schön. Er macht sich auf meinen Natursteinoptikfliesen gut, wie ich finde … und beschriftet ist er jetzt auch.

 

Bei den Herren ging der Sieg ex aequo in einer beachtlichen Zeit von 35:05,20 an David Thöni und Martin Renzler. Die beiden sind Vereinskollegen und wie mir Martin erzählt, haben sie sich wechselseitig gepusht, sodass sie beide sehr happy mit ihrem Ergebnis sind. Apropos Martin Renzler: Die Tiroler Tageszeitung hatte ihn im Bericht zu seinem Sieg letzte Woche beim Hecher Speed Up ausgebürgert. Tatsächlich ist der schnelle 24-jährige Mann Österreicher, wohnhaft in Gries am Brenner. Rennen läuft er allerdings v.a. in Südtirol.

1. David THÖNI, ASV Gossensass Ski, 35:05,20
1. Martin RENZLER, ASV Gossensass Ski, 35:05,20
3. Ivan PAULMICHL, ASV Martell, 37:22,62

1. Katharina ZIPSER, Kohla Tirol / Asics Frontrunner, 43:54,70
2. Irmi PLATTNER, ASV Gossensass Ski, 58:25,00

Der Sieg in der Hobbyklasse bis zur Sattelbergalm geht in 21:03,01 am den erst 14-jährigen Max Molzer und Katharina Alberti (25:27,10).

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr >Ergebnisliste Kohla Evolution Race 2016<.

Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer und ein riesengroßes Lob an die Veranstalter, die ein toporganisiertes Rennen auf die Beine gestellt haben. Die Stimmung war 1a. Sogar der Hund (siehe Foto ganz oben) hatte eine Startnummer. Die Siegerehrung erfolgte zügig und seines gleichen sucht das Rennen auch, was die Tombola betrifft. Von Kohla Fellen über Stöcke, Brillen, Essensgutscheine bis hin zu prall gefüllten Fresskörben …

Bis nächstes Jahr! Merci

Morgen heißt es fleißig arbeiten. Dienstag nehme ich mir vielleicht frei. Da würde ich gerne mal wieder ein paar Höhenmeter in Mutters klopfen gehen 😉

Advertisements

Sieg beim Hecher Speed Up

05.02.2016

DSC_1391.JPGHecher Speed Up – Fast ist der Name Programm, denn tatsächlich machen sich Freitag Abend 115 Racer mit rasantem Tempo und teilweise – wenn auch nicht von Beginn an, wohl aber gegen Ende hin – hängender Zunge von Grafenast Richtung Hecher auf.

Während die Starter über die kurze Distanz Kurs halten, scheren die 70 Starter über die lange Distanz nach 300 Hm links aus, fellen ab und stürzen sich in die Abfahrt.

Für mich verläuft das Rennen bis dahin gut und Abfahren ist sowieso cool! Also: Tutto gas! Ich ärgere mich etwas über meinen Helm. Leider ist er mir ein bisschen groß; zwar habe ich mir behelfsmäßig schon vor der Mountain Attack Schaumstoff hineingeklebt, aber wenn ich beim Anziehen nicht wirklich achtgebe, was ich vor diesem Rennen – in Anbetracht der Tatsache, dass die Abfahrt recht kurz ist – nicht getan habe, geht er leider etwas auf oder von meinem Schädel spazieren … Egal. Schon sind wir in der Wechselzone. Ich halte ganz rechts, meine Vacuum Base Felle von Kohla Tirol sind schnell am Ski. Marco Mattlschweiger von bikearea.at feuert uns an.

DSC_1411

Nuts for the squirrel

In der Wechselzone steht er direkt neben mir und ich vernehme so etwas wie: “ Im Ziel gibt’s Nüsse!“

 

Leute, das war kein Scherz! 540 Hm später weiß ich das. Zwar wird mein Sachpreis, ein Flascherl Schnaps mit Beschriftung, das ich dem für mich besten Trainer der Welt Reinhard Kessler gebracht hätte (Ich selbst trinke ja keinen Alkohol), versehentlich, weil mich die Zeitnehmer nicht ins Ziel laufen gesehen hatten bzw. bei der Erstellung der Einlaufliste ein Fehler unterlaufen war, der Zweitplatzierten ausgehändigt; ein Sackerl peaNUTS gab es jedenfalls ganz speziell für mich. Made me smile! Danke, Marco!

 

Die schnellsten drei Damen und Herren über die lange Distanz (Aufstieg 300 Hm, Abfahrt 300 Hm, Aufstieg 540 Hm)

hsu_siegerehrung_13

Tagessieger Langstrecke, Copyright: http://www.bikearea.at

  1. Katharina ZIPSER, Kohla Tirol / ASICS Frontrunner, AUT, 0:44:12,10*IMG-20160210-WA0001
  2. Stefanie KOCH-KLINGER, SC Anger, GER, 0:46:58,41
  3. Biggi STUFFER, ASV Gossensass Skialp, ITA, 0:48:06,76
  1. Martin RENZLER, ASV Gossensass – Skialp, AUT, 0:36:33,66
  2. Armin NEURAUTER, Haglöfs-Friends / union-sporthuette.at, AUT, 0:37:38,81
  3. Jörg RANDL, Haglöfs-Friends / union-sporthuette.at, AUT, 0:38:22,82

 

Über die kurze Distanz (ein Aufstieg, 540 Hm) waren am schnellsten

  1. Vivien SENN, ASV Gossensass – Skialp, ITA, 0:28:37,62
  2. Tamara AIGNER, AUT, 0:28:42,66
  3. Stefanie DE SIMONE, ITA, 0:28:57,26
  1. Daniel WILDAUER, AUT, 0:23:01,68
  2. Reinhard HURTH, AUT, 0:23:03,32
  3. Manuel ZORN, AUT, 0:23:22,08

* Die Zeit wurde mir so zugewiesen. Tatsächlich hatte ich eine hohe 44er Zeit.

DSC_1392

Ausgehen nach dem Rennen mit die schnellen Mander

Gratulation allen, die dabei waren und danke an die Organisatoren und auch an jene, die uns angefeuert haben 🙂

 

Samstag war dann gemütliches Spazieren mit Ski aufs Axamer Kögele 12644953_1304791102880568_128668121771700625_nangesagt und heute entschied ich mich ob des Sturmes für Indoortraining. 3 h Crossramp. Das ist nicht nur körperliches Training, sondern stellt auch eine psychische Herausforderung an mich dar *lol* Bald ist Sellaronda und Wer keine Ziele hat, hat schon verloren.

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier: Langdistanz-Ergebnisliste-Hecher-Speed-Up-2015 & Kurzdistanz-Ergebnisliste-Hecher-Speed-Up-2015.

 

 

Auf die Plose fertig los – Sieg über 1400 Hm in 1:09:32

skiuphill Plose 201629.01.2016

Facts (Rennklasse)
Start: St. Andrä
Ziel: Plosehütte
Höhenunterschied: 1400 m

„Auf die Plose fertig los!“, hieß es für 159 Skibergsteiger – darunter auch eine 8-köpfige Nordtiroler Delegation – letzten Freitag in Südtirol.

Start um 19:30 Uhr und ehrlich gesagt brach die Müdigkeit schon bei der Anreise über mich herein.

Aber Jimmy rettet mir mit einem Pocket Coffee quasi das Leben und ich freue mich auf den Bewerb.

Plose AusschreibungIch fühle mich sehr fit und auch, was ich von der Strecke vorab gehört habe, gefällt mir. Steil und für ein Skiuphill auch lang, hieß es. 1400 Hm gilt es zu bewältigen, wobei die ersten 1000 Hm diesmal mit ,flach‘ wirklich nicht viel gemein haben.

Beim Zenzenhof wird zusammengewartet und von dort fahre ich mit Jimmy nach St. Andrä oberhalb von Brixen.

Die Startnummern sind schnell abgeholt und überhaupt bin ich diesmal gut organisiert: Wissend, dass es im Dunkeln nicht fein ist vor einem Rennen im Auto nach dem richtigen Equipment zu suchen, habe ich systematisch eingepackt.

Auf der Hinfahrt trinke ich ausreichend. Zum Eingehen verwende ich ein Extrafell, das Rennfell habe ich vorab aber schon wie ein Beuteltier eingesteckt. Bis zum Rennstart wärmt mich zudem eine alte Jacke, die ich im Notfall auch hinter einen Baum legen und später holen hätte können …

12644775_829485513861915_6745679952763719626_n

Foto: Eisacktal Cup (Facebook)

Der Start verzögert sich um 5 min. Die“Katz“ (i.e. Pistenraupe / Kleidertransport) muss noch zur Plosehütte losgeschickt werden. Dann aber geht es recht abrupt los. Ich hatte mich in der zweiten Reihe ganz links aufgestellt und komme gut weg. Es gelingt mir relativ lang im Laufschritt zu verweilen; die Position im Feld passt. Auch weil es gleich steil wird, nimmt die Hektik im Feld ein rasches Ende.

Ich konzentriere mich auf meinen Schritt und mein Rennen, orientiere mich aber auch an mir bekannten „Rennhaxen“. Ein Rundumblick bestätigt mich in meinem subjektiv guten Gefühl. Die Schneeverhältnisse sind gut. An ein paar steilen Stellen ist es rutschig; konzentriert und mit entsprechendem Krafteinsatz packe ich auch diese Passagen heute ohne Probleme.

An der Station Kreuztal, dem Ziel der Hobbyklasse, pushen uns die Zuschauer vorbei. Die ersten 1000 Hm sind geschafft. Der letzte Teil ist ziemlich flach. Nach 1:09:32 laufe ich ins Ziel. Ich freu mich sehr über die Zeit, unter 1:10 😉 für 1400 Hm. Das ist die schnellste Damenzeit, die hier gelaufen wurde.

DSC_1356Einen Tee auf der Plosehütte zur Stärkung, schnell umziehen und schon fahren wir zum Kreuztal Stübele ab. Feines Beisammensitzen am Nordtiroler Tisch und Siegerehrung, alles toporganisiert

Ein schöner Abend neigt sich dem Ende.

 

Die schnellsten drei Damen und Herren:
Damen:
1 Katharina ZIPSER, KOHLA TIROL, 1:09:32.87 (Streckenrekord)
2 Annemarie GROSS, BOGN DA NIA, 1:13:20.92
3 Barbara OBERHAUSER, ASC RASEN, 1:14:53.69

12654176_829485340528599_6794619472469267511_n

Foto: Eisacktal Cup (Facebook)

Herren:
1 Martin STOFNER, LA SPORTIVA, 54:54.30 (Streckenrekord)
2 Toni LAUTENBACHER, ATOMIC SKIZUG 231, 55:53.58
3 Martin RENZLER, SKIALP GOSSENSASS, 57:11.95
David THÖNI, SKIALP GOSSENSASS, 57:11.95

12524058_829485170528616_7533289048746508187_n

Foto: Eisacktal Cup (Facebook)

… und die Nordtiroler Delegation im Überblick:
Oliver Spinn 1:07:18
Reinhard Hurth 1:07:40
Bernhard Salchner 1:08:01
Jimmy Bodner 1:08:50
Katharina Zipser 1:09:32
Mario Herburger 1:10:42 – 3. Platz in der Altersklasse 1900-1962
Peter Wober 1:13:11
Marco Eder 1:15:22

Die Ergebnisse der Klasse Race findet ihr hier: Plose-2016-Results-Race
Neben 102 Startern über die Race-Distanz waren auch 57 Sportler in der Hobby-Klasse mit Ziel bei der Station Kreuztal am Start, vgl.: Plose-2016-Mittelzeit Hobby

Allen herzliche Gratulation!

Und nach dem Rennen: Schlafen, Frühstücken im Breakfast Club und wieder ab in den Schnee. Jimmy und ich machen lockere 2000 Hm in Seefeld und trinken Espresso in der Sonne.

 

Siiieg – Kohla Tirol Evolution Race 2015 – in einer mir zuletzt verwehrten 43er Zeit *Jippi*

Ab die Post - Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Ab die Post – Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

14.02.2015
Am Valentinstag findet in Gries am Brenner das Kohla Tirol Evolution Race 2015 statt.

Streckendaten:
offiziell 930 Hm, realiter ca. 900 Hm
Start: Hoachnwiesn, Ziel: knapp unterhalb des Gipfelkreuzes/Leckner

Jimmy hatte mir vorab davon erzählt bzw. mir dann auch ein paar Tage später kommentarlos die Ausschreibung per Mail geschickt. Was er damit sagen wollte? – Ich denke, die Botschaft ist angekommen. Und er hatte recht: Es war ein cooles Rennen!

Start um 12:30 h. Das finde ich ziemlich gut, denn so kann ich richtig schön ausschlafen. Joghurt mit Müsli und einen Espresso und ab geht die Post.

Die letzten Meter ... Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Die letzten Meter … Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Wir sind gut eine Stunde früher da. So kommt keine Hektik auf. Ich hole meine Startnummer, ratsche ein bissl, wärme mich etwas auf und stelle mich an den Start.

Ach ja: Die verstellbare sogenannte „Heel Cover“ – für mich Heel of Hell – , also das Blättchen für den Aufstieg hinten unter der Ferse, dessen Flatterhaftigkeit mir beim Rennen aufs Pfriemesköpfl einen Urschrei entlockt hatte, dreht mir Harald schon am Dienstag umsichtig fest. Danke dafür! Ich war diesmal also keine Gefahr für das Trommelfell anderer.

Happy im Ziel. Foto: Jimmy Bodner

Happy im Ziel. Foto: Jimmy Bodner

Das Rennen verlief für mich sehr gut. Ich hatte mir die Strecke vorab angesehen und konnte mir meine Energie gut einteilen. Nach 43:41,91 bin ich im Ziel. Eine 43er Zeit, wie ich sie mir am Pfriemes zum Ziel gesetzt hatte *freu*. Geduldig muss Frau sein.

Jimmy versorgte Bernhard Haller und mich am Gipfel mit unseren Jacken. Das ist Luxus. Gepäckstransport bis zur Sattelbergalm gab es natürlich auch; es wäre also auch ohne diesen Specialservice gegangen. Die Veranstaltung war gut organisiert, aber so war es natürlich feiner. Bevor er mir meine allerdings gibt, knipst er … Wir fahren ganz ab und gehen in einer kleinen Gruppe noch einmal die erste Rennhälfte bis zur Sattelbergalm aus.

Nun die Challenge: Ich suche meinen Rucksack: Den häßlichsten, wie ich erkläre … Das kostet mich so viel Zeit, dass die Finishernudeln ,leider‘ aufgegessen sind, als ich mir welche organisieren möchte. Mir werden stattdessen zwei Tiroler Knödel mit Kraut schön garniert kredenzt. Ja, ja, den letzten beißen die Hunde *grins*.

Herr und Frau Tagessieger. Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Herr und Frau Tagessieger. Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Als den Tagesschnellsten wird Martin Renzler und mir jeweils der Wanderpokal überreicht. Ich kann ihn leider nicht abwiegen, da ich eine Waage zuhause als unnötig erachte, aber: Das Teil muss man erst einmal heben!

Ein ganz, ganz großes ,Dankeschön‘ gilt Michael Schlögl, der den Pokal schließlich für die Abfahrt geschultert hat.

Die schnellsten drei Damen und Herren:
1. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 43:41,91
2. Manuela Hartl, Hervis Rennteam, 44:48,10
3. Stefanie De Simone, ASV Gossensass Skialp, 48:23,98

1. Martin Renzler, ASV Gossensass Skialp, 35:51,58
2. Alex Polig, ASV Gossensass Skialp, 36:35,38
3. Manfred Holzer, Rennteam Alpbachtal, 36:47,03

Die vollständigen Ergebisse findet ihr hier: Ergebnisliste+Kohla+Tirol+Evolution+Race+2015