TM 5000 m, 18:32 min – Racing in running shoes again

 

23.04.2016
Nach drei Monaten verletzungsbedingter Laufpause, die ich freilich mit Tausenden von Höhenmetern auf Ski und einigen Rennen vom ersten Tag an gespickt hatte, war es am Sonntag soweit.

Tiroler Meisterschaft – 5000 m Bahn – in Schwaz

Nach knapp fünf Wochen Lauftraining musste es sein: Ein erstes Rennen.
Reinhard gab mir einen ordentlichen Schupser und etwas zerknautscht traf ich eine Stunde vor Rennstart in Schwaz ein.

Ich war mir nicht sicher, was ich auf über diese Distanz würde zeigen können und wie sich mein erstes Rennen in Laufschuhen anfühlen würde.

Konditionell bin ich in einer guten Form, denn das Wintertraining verlief 1a. Den ganzen Winter über war ich fit, einzig kurz vor der Staatsmeisterschaft im Skibergsteigen Vertical hatte mich eine Angina gestreift. Ich konnte über Monate sehr gut trainieren und hatte muskulär am Schnee nie Probleme.

Die Laufschuhe aber schnüre ich erst seit Mitte März. So war der laufspezifische Aspekt fraglich. Ich startete also mit 130 Laufkilometern – im Sinne eines Marathontrainings – in meine erste Trainingswoche. Konditionell stellte dies kein Problem dar und war keine besondere Herausforderung, aber laufmuskulärspezifisch forderte es mich am Anfang sehr.

Nun gut, was kam raus: Raus kamen 18:32 min für 5000 m Bahn und der 3. Damenrang in einem tempomäßig konstanten Rennen.

Damit bin ich fürs erste zufrieden; darauf können wir aufbauen.

… und ein erstes Ergebnis habe ich jetzt auch stehen.

 

Die schnellsten Männer und Frauen in Schwaz und gleichzeitig der Tiroler Meisterschaft waren:
1. Schwaiger Silvia, SK Rueckenwind, 1981, 17:35,89 min
2. Karin Freitag, LG-Decker Itter, 1980, 17:58,43 min
3. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 1983, 18:32,29 min

1. Markus Kopp, SC LT Breitenbach, 1998, 15:36,45 min
2. Wolfgang Wetscher, SK Rueckenwind, 1991, 15:44,30 min
3. Christoph Kluge, SK Rueckenwind, 1980, 16:19,67 min

Gratulation allen Läuferinnen zu ihren Leistungen insbesondere den Tiroler Meistern über 5000 m Bahn Markus Kopp und Silvia Schwaiger bei ihrem ersten Rennen nach ihrer Babypause.

 

 

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Sieg beim Hecher Speed Up

05.02.2016

DSC_1391.JPGHecher Speed Up – Fast ist der Name Programm, denn tatsächlich machen sich Freitag Abend 115 Racer mit rasantem Tempo und teilweise – wenn auch nicht von Beginn an, wohl aber gegen Ende hin – hängender Zunge von Grafenast Richtung Hecher auf.

Während die Starter über die kurze Distanz Kurs halten, scheren die 70 Starter über die lange Distanz nach 300 Hm links aus, fellen ab und stürzen sich in die Abfahrt.

Für mich verläuft das Rennen bis dahin gut und Abfahren ist sowieso cool! Also: Tutto gas! Ich ärgere mich etwas über meinen Helm. Leider ist er mir ein bisschen groß; zwar habe ich mir behelfsmäßig schon vor der Mountain Attack Schaumstoff hineingeklebt, aber wenn ich beim Anziehen nicht wirklich achtgebe, was ich vor diesem Rennen – in Anbetracht der Tatsache, dass die Abfahrt recht kurz ist – nicht getan habe, geht er leider etwas auf oder von meinem Schädel spazieren … Egal. Schon sind wir in der Wechselzone. Ich halte ganz rechts, meine Vacuum Base Felle von Kohla Tirol sind schnell am Ski. Marco Mattlschweiger von bikearea.at feuert uns an.

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Nuts for the squirrel

In der Wechselzone steht er direkt neben mir und ich vernehme so etwas wie: “ Im Ziel gibt’s Nüsse!“

 

Leute, das war kein Scherz! 540 Hm später weiß ich das. Zwar wird mein Sachpreis, ein Flascherl Schnaps mit Beschriftung, das ich dem für mich besten Trainer der Welt Reinhard Kessler gebracht hätte (Ich selbst trinke ja keinen Alkohol), versehentlich, weil mich die Zeitnehmer nicht ins Ziel laufen gesehen hatten bzw. bei der Erstellung der Einlaufliste ein Fehler unterlaufen war, der Zweitplatzierten ausgehändigt; ein Sackerl peaNUTS gab es jedenfalls ganz speziell für mich. Made me smile! Danke, Marco!

 

Die schnellsten drei Damen und Herren über die lange Distanz (Aufstieg 300 Hm, Abfahrt 300 Hm, Aufstieg 540 Hm)

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Tagessieger Langstrecke, Copyright: http://www.bikearea.at

  1. Katharina ZIPSER, Kohla Tirol / ASICS Frontrunner, AUT, 0:44:12,10*IMG-20160210-WA0001
  2. Stefanie KOCH-KLINGER, SC Anger, GER, 0:46:58,41
  3. Biggi STUFFER, ASV Gossensass Skialp, ITA, 0:48:06,76
  1. Martin RENZLER, ASV Gossensass – Skialp, AUT, 0:36:33,66
  2. Armin NEURAUTER, Haglöfs-Friends / union-sporthuette.at, AUT, 0:37:38,81
  3. Jörg RANDL, Haglöfs-Friends / union-sporthuette.at, AUT, 0:38:22,82

 

Über die kurze Distanz (ein Aufstieg, 540 Hm) waren am schnellsten

  1. Vivien SENN, ASV Gossensass – Skialp, ITA, 0:28:37,62
  2. Tamara AIGNER, AUT, 0:28:42,66
  3. Stefanie DE SIMONE, ITA, 0:28:57,26
  1. Daniel WILDAUER, AUT, 0:23:01,68
  2. Reinhard HURTH, AUT, 0:23:03,32
  3. Manuel ZORN, AUT, 0:23:22,08

* Die Zeit wurde mir so zugewiesen. Tatsächlich hatte ich eine hohe 44er Zeit.

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Ausgehen nach dem Rennen mit die schnellen Mander

Gratulation allen, die dabei waren und danke an die Organisatoren und auch an jene, die uns angefeuert haben 🙂

 

Samstag war dann gemütliches Spazieren mit Ski aufs Axamer Kögele 12644953_1304791102880568_128668121771700625_nangesagt und heute entschied ich mich ob des Sturmes für Indoortraining. 3 h Crossramp. Das ist nicht nur körperliches Training, sondern stellt auch eine psychische Herausforderung an mich dar *lol* Bald ist Sellaronda und Wer keine Ziele hat, hat schon verloren.

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier: Langdistanz-Ergebnisliste-Hecher-Speed-Up-2015 & Kurzdistanz-Ergebnisliste-Hecher-Speed-Up-2015.