Tagessieg beim 2. Ehrwalder Zugspitzlauf *i gfrei mi*

28.02.2015 
Mein erstes Rennen mit Abfahrt

Hier der Streckenplan

Hier der Streckenplan

Zur Auswahl stehen drei Rennvarianten: Rennklasse mit 2 Abfahrten (Gesamtaufstieg ca. 950 Hm, Gesamtabfahrt ca. 670 Hm), Tourenklasse mit einer Abfahrt (Gesamtaufstieg ca. 520 Hm, Abfahrt ca. 240 Hm) und Hobbyklasse (Gesamtaufstieg ca. 340 Höhenmeter, Abfahrt ca. 60 Höhenmeter).

Harald lässt sich zu seinem ersten Schitourenrennen überreden, er holt mich ab und wir fahren gemeinsam hin. Wobei: War es ,überreden‘? Ich denke, er war überzeugt; v.a. im Nachhinein … Es wird nicht sein letztes Rennen sein und es hat Spaß gemacht.

Ich starte in der Rennklasse. – Schließlich möchte ich das Auf- und Abfellprozedere im Rennen erleben und Erfahrungen sammeln. Das tue ich und ich nehme einiges mit für weitere derartige Rennen:

Der Start erfolgt in Ehrwald auf 1000 m. Mit den Schiern in den Händen laufen wir ca. 250 m bis zum Sunracer (Talstation Sessellift). Als vierte des Gesamtfeldes werfe ich meine Schi in den Schnee. Ich habe große Schwierigkeiten beim Einsteigen in die Bindung und verliere Zeit … bleibe aber ruhig. Als so ziemlich Letzte laufe ich endlich los. Ein Zuschauer spricht mir Mut zu „Jetzt aber! Hop!“ Ich laufe los und mache einige Plätze rasch wieder gut. Erst flach und nur im mittleren Teil etwas steiler geht es hinauf zur Bergstation der Wettersteinbahn auf ca. 1500 m.

Final Skating

Final Skating *lol*

Ich reiße die Felle herunter und bin mit meiner Abfahrt zufrieden – bis es flach wird (Ziiiiiiiehweg): Kann mir jemand meine Schi wachseln??? *oooooooooo* Ein Mitstreiter überholt mich, hat schon fast Mitleid mit mir … und mit meinem Gewicht bringe ich es auch schwerlich auf ein hohes Tempo im Flachen. Endlich geht es wieder vernünftig abwärts – zur Wetterstein Talstation auf ca. 1070 m.

2. Ehrwalder Zugspitz Tourenlauf - Ziel Die Felle hätte ich auch etwas ordentlicher zusammenlegen können … Ich entwirre sie mühsam – die Uhr tickt – , dann felle ich wieder auf und weiß, jetzt muss ich nur noch Gas geben. Ich bin fast etwas erleichtert. *lol* Höchster Punkt ist neuerlich die Bergstation der Wettersteinbahn (auf ca. 1500 m). Abfellen, Felle in die Felltaschen und ab die Post. Für das Flachstück bemühe ich mich, ordentlich Schwung mitzunehmen. Diesmal geht es nach dem Ziehweg nicht mehr links weg ins Tal, sondern rüber zur Gamsalm. Die letzten 20 Hm zur Alm lege ich im Skatemodus zurück. Ziel!

Siegerehrung - 2. Ehrwalder Zugspitz Tourenlauf

Siegerehrung – 2. Ehrwalder Zugspitz Tourenlauf


Der Tagessieg geht an Markus Huber in 50:26,2 und mich in 54:01,3 min. Ich freu mich! Tolles Rennen, toporganisiert! – kann ich nur weiterempfehlen!

Zwei Tassen Tee und eine Suppe in der Hütte. Die Männer sind belustigt. Ja, das Biertrinken ist nicht meines. Ich steh dazu. Prost!

Schöne Siegerehrung, tolle Tombolapreise und Abfahrt ins Tal auf Irrwegen. Wir verfahren uns. – Oder drücken wir es anders aus: Wir beenden die Tour im wahrsten Sinne des Wortes als Rundtour. Über Felder und Zäune – hat Spaß gemacht!

I gfrai mi, dass i da war - DANKE

I gfrai mi, dass i da war – DANKE

Run Happy! Sweet dreams

Die Vollständigen Ergebnisse findet ihr hier: Ergebnisse 2. Ehrwalder Zugspitz Tourenlauf

Siiieg – Kohla Tirol Evolution Race 2015 – in einer mir zuletzt verwehrten 43er Zeit *Jippi*

Ab die Post - Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Ab die Post – Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

14.02.2015
Am Valentinstag findet in Gries am Brenner das Kohla Tirol Evolution Race 2015 statt.

Streckendaten:
offiziell 930 Hm, realiter ca. 900 Hm
Start: Hoachnwiesn, Ziel: knapp unterhalb des Gipfelkreuzes/Leckner

Jimmy hatte mir vorab davon erzählt bzw. mir dann auch ein paar Tage später kommentarlos die Ausschreibung per Mail geschickt. Was er damit sagen wollte? – Ich denke, die Botschaft ist angekommen. Und er hatte recht: Es war ein cooles Rennen!

Start um 12:30 h. Das finde ich ziemlich gut, denn so kann ich richtig schön ausschlafen. Joghurt mit Müsli und einen Espresso und ab geht die Post.

Die letzten Meter ... Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Die letzten Meter … Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Wir sind gut eine Stunde früher da. So kommt keine Hektik auf. Ich hole meine Startnummer, ratsche ein bissl, wärme mich etwas auf und stelle mich an den Start.

Ach ja: Die verstellbare sogenannte „Heel Cover“ – für mich Heel of Hell – , also das Blättchen für den Aufstieg hinten unter der Ferse, dessen Flatterhaftigkeit mir beim Rennen aufs Pfriemesköpfl einen Urschrei entlockt hatte, dreht mir Harald schon am Dienstag umsichtig fest. Danke dafür! Ich war diesmal also keine Gefahr für das Trommelfell anderer.

Happy im Ziel. Foto: Jimmy Bodner

Happy im Ziel. Foto: Jimmy Bodner

Das Rennen verlief für mich sehr gut. Ich hatte mir die Strecke vorab angesehen und konnte mir meine Energie gut einteilen. Nach 43:41,91 bin ich im Ziel. Eine 43er Zeit, wie ich sie mir am Pfriemes zum Ziel gesetzt hatte *freu*. Geduldig muss Frau sein.

Jimmy versorgte Bernhard Haller und mich am Gipfel mit unseren Jacken. Das ist Luxus. Gepäckstransport bis zur Sattelbergalm gab es natürlich auch; es wäre also auch ohne diesen Specialservice gegangen. Die Veranstaltung war gut organisiert, aber so war es natürlich feiner. Bevor er mir meine allerdings gibt, knipst er … Wir fahren ganz ab und gehen in einer kleinen Gruppe noch einmal die erste Rennhälfte bis zur Sattelbergalm aus.

Nun die Challenge: Ich suche meinen Rucksack: Den häßlichsten, wie ich erkläre … Das kostet mich so viel Zeit, dass die Finishernudeln ,leider‘ aufgegessen sind, als ich mir welche organisieren möchte. Mir werden stattdessen zwei Tiroler Knödel mit Kraut schön garniert kredenzt. Ja, ja, den letzten beißen die Hunde *grins*.

Herr und Frau Tagessieger. Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Herr und Frau Tagessieger. Foto: http://www.sc-griesambrenner.at Schiclub Gries a.B.

Als den Tagesschnellsten wird Martin Renzler und mir jeweils der Wanderpokal überreicht. Ich kann ihn leider nicht abwiegen, da ich eine Waage zuhause als unnötig erachte, aber: Das Teil muss man erst einmal heben!

Ein ganz, ganz großes ,Dankeschön‘ gilt Michael Schlögl, der den Pokal schließlich für die Abfahrt geschultert hat.

Die schnellsten drei Damen und Herren:
1. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 43:41,91
2. Manuela Hartl, Hervis Rennteam, 44:48,10
3. Stefanie De Simone, ASV Gossensass Skialp, 48:23,98

1. Martin Renzler, ASV Gossensass Skialp, 35:51,58
2. Alex Polig, ASV Gossensass Skialp, 36:35,38
3. Manfred Holzer, Rennteam Alpbachtal, 36:47,03

Die vollständigen Ergebisse findet ihr hier: Ergebnisliste+Kohla+Tirol+Evolution+Race+2015