Staatsmeisterschaften und Tiroler Meisterschaften im Berglauf (Itter)

DSC_4223Am 09.06.2013 finden die Staatsmeisterschaften im Berglauf in Itter statt. Weil aufgrund des Hochwassers die Tiroler Meisterschaften vom 02.06.2013 verschoben werden mussten, finden auch diese an ebendiesem Tag statt. Für uns Frauen gilt es 7,9 km und 750 Höhenmeter zu bewältigen. Wir laufen bis zur Kraftalm. De Herren der Schöpfung laufen etwas weiter (10,9 km und 1200 Höhenmeter) bis zum Gipfelhaus Hohe Salve.

Das Wetter ist herrlich; geradezu ideal. Vom SK Rückenwind gehen zwei Herren – Heinz Steiner und Christian Bair – und drei Damen – Ludmilla Uzick, Elisabeth Harrie und ich – an den Start. Wir sind also auch mit einem Damenteam vertreten. 🙂

Die Strecke führt uns über Forststraßen und Wiesenwege und schließlich knapp vor dem Ziel über einen knackig steilen Wiesenhang. Für mich läuft das Rennen super. Ich kann mir die Kraft sehr gut einteilen und benötige 48:05min bis ins Ziel. Damit werde ich 5. Österreicherin und Tiroler Meisterin. Mit meinen Teamkolleginnen, die ebenfalls jeweils ein gutes Rennen laufen, werden wir Staatsmeister und damit auch Tiroler Meister in der Mannschaft.

1:25:59 beim Halbmarathon in Salzburg am 05.05.2013

1:25:59 beim Halbmarathon in Salzburg am 05.05.2013

1:25:59 – das ist eine neue Personal Best. Darüber freue ich mich sehr, das ist 14sec schneller als vor 3 Wochen in Wien beim VCM.

Wenn ich nun aber sage, das Rennen lief mir gar nicht, mutet das etwas eigenartig an. Also es war so: Start war um 9Uhr am Residenzplatz. ich war rechtzeitig dort, wärmte mich ein bisschen auf, das Wetter war herrlich bis warm. Der Startschuss fiel pünktlich, aber irgendwie wollten meine Beine keinen Rhythmus finden …

Am liebsten wäre ich bei km 3 ausgestiegen, aber „Nein, dafür habe ich nicht trainiert“. Also lief ich. Es war wirklich Arbeit, Kilometer für Kilometer. Bei km 10 stand Reinhard: Das freute mich und spornte mich an. Bei km 13 fand sich ein Transparent. Da stand so was wie: „Aufgeben gibt es nicht. Für Momente wie diesen hast du trainiert“ drauf. Und erstmals fand ich so ein dummes Transparent gut. Was darauf stand, spornte mich an. Ich danke dem Spender :-). Etwa bei km 17 lief ich auf einen Bekannten auf; der hatte sichtlich aufgegeben; läuft normalerweise unter 1:20, aber nun schien er fast zu stehen. Ich lief an ihm vorbei, zupfte ihn am Ärmel und munterte ihn auf „Komm! Komm schon! Komm mit! Geht schon!“ Er reagierte etwas verdutzt, erkannte mich und meint erst, wenn ich das sagen würde, dann würde er noch einmal anstarten. Er lief also ein paar Meter neben mir, dann meinte er: „Soll ich dir etwas Tempo machen?“ Ich freute mich und so liefen wir die letzten 3,5 km gemeinsam, er immer etwa 1/2m vor mir.

Auf der Zielgeraden sah ich: 1:25:49… Das musste sich noch ausgehen… Unter 1:26 wollte ich laufen. Ja, vor dem Rennen hatte ich noch laut gesagt: „Mein Ziel: 1:25:59.“ Und genau diese Zeit wurde es schließlich: 1:25:59. Danke an dieser Stelle an Reinhard, den Verfasser des Spruches am Transparent und „meinem“ Tempomacher auf den letzten Kilometern. 🙂

1:26:13 beim Halbmarathon in Wien (Vienna City Marathon, 14.04.2013)

1:26:13 beim Halbmarathon in Wien (Vienna City Marathon, 14.04.2013)

Um Weihnachten herum entschied ich heuer auch in Wien über die Halbmarathondistanz zu starten. Ich hatte mir damit für den Frühling also drei HMs vorgenommen: Wels, Wien und Salzburg; allesamt mit dem Ziel, eine für meine Verhältnisse vernünftige Halbmarathonzeit zu erlaufen.

Im Vorfeld des Wels-Halbmarathons war ich gesundheitlich nicht ganz auf Hochtouren, dennoch war ich mit meiner Zeit schon recht zufrieden. In Wien wollte ich noch ein wenig schneller laufen.

Das Wochenende in Wien wollten wir entspannt angehen und so nahmen wir schon Freitag Nachmittag den Zug. Sitzplätze hatten wir reserviert. Da saßen aber schon die Rennmäuse drauf, die im Xi eingestiegen waren … und die hatten tatsächlich auch eine Reservierung für diese Plätze …

Wir ließen uns unsere gute Laune nicht vermiesen und checkten im Zimmer 401 ein. Der Butler schlief im Vorzimmer 😉

Samstag ging es dann auf die Messe, Startunterlagen holen und so, dann ein wenig chillen und eine kleine Runde locker traben.

Sonntag: Aufstehen, gemächlich frühstücken und mit Tram und U-Bahn zum Start. Die Kleidersäcke waren schnell abgegeben, ich stopfte noch schnell die Ärmlinge rein. Heute konnte kurz gelaufen werden. Das Wetter war herrlich, geradezu perfekt.

Am Start naturgemäß recht ein Gedränge. Pünktlich um 9Uhr fiel der Startschuss. Die ersten 2km hieß es Position beziehen und dabei nicht zu viel Energie verlieren. Das lief eigentlich ganz gut. Die Zwischenzeiten passten. 19:26 für die ersten 5km. Fast ein bisschen zu schnell für mich, ich wollte mir ja nicht die Pfoten verbrennen, aber ich fühlte mich gut. Spätestens ab km 5 war auch das Gedränge passé. Bis km 15 lief es sich dann ganz wunderbar. Die Stimmung entlang der Strecke war super! Auf die erste Staffelübergabe freute ich mich weniger: Bei km 16 wurde im Staffelbewerb von Läufer 1 auf Läufer 2, der nur 5km zu laufen hatte, übergeben und das verursachte natürlich etwas Unruhe auf der Strecke. km 17 war mit 4:19 auch mein definitiv langsamster km (Ich glaube, auf diesem km geht es aber auch etwas bergauf). Km 18 lief ich wieder in 4:07 und dann ging es für mich eigentlich eh schon Richtung Ziel. Noch einmal Gas geben. km 21 ( Auf diesem Kilometer geht es leicht abwärts) lief ich zu meiner Freude in 3:40 und mit 1:26:13 war ich schließlich im Ziel.

Es war ein wirklich tolles Rennen und für mich lief es auch super!

Anschließend massieren – herrlich – und Futter fassen mit Freunden …

Österreichische Meisterschaften Halbmarathon Wels 17.03.13

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Am 17. März fanden die Österreichischen Meisterschaften in Wels statt.
Auf den Bewerb hatte ich mich aus mehreren Gründen sehr gefreut: Die Strecke, so hieß es, sei schön und schnell und die Veranstaltung gut organisiert. Außerdem würde es eine Mannschaftswertung geben und nach einigem Hin und Her hatten wir vom SK Rueckenwind auch ein Damenteam zusammenstellen können. Das Gemeinschaftsgefühl bedeutet mir – wenngleich Laufen kein Teamsport im eigentlichen Sinn ist – viel und ich fand es toll, gemeinsam mit einigen anderen aus meinem Verein an den Start zu gehen. Auch sonst wusste ich natürlich von einigen bekannten Läufern, dass sie dort starten würden und freute mich sehr darauf, einige nach der Winterpause wieder zu sehen.
Ich selber wollte unter 1:30 laufen. Das war mein Ziel und dieses Ziel konnte ich erreichen: 1:28:32.
In der Mannschaftswertung belegten Katharina Rossi, Angelika Winkler und ich den dritten Platz, was mir neben der Bronzemedaille einen Jahresbedarf an Nudeln bescherte :-).

<strong>Tiroler Meisterschaft im Cross (Schwarzsee, Kitzbühel)</strong>

Tiroler Meisterschaft im Cross (Schwarzsee, Kitzbühel)

Mein erster Laufbewerb 2013 heuer hätte eigentlich die Tiroler Meisterschaft im Cross am 2. März sein sollen und ich hatte mich sehr darauf gefreut. Letztes Jahr fand am Schwarzsee ja ein Crosslauf im Zuge des Alpencups statt und ich hatte den Lauf in schöner Erinnerung.
Schließlich konnte ich aber leider nicht teilnehmen, da auch mich die Grippewelle erfasst hatte. Zwar hielt ich mir eine Teilnahme bis zum letzten Moment offen, musste dann aber doch einsehen, dass es keinen Sinne hatte, krank zu starten und kurierte mich erst einmal aus.