NUTSaboutRUNNING: Das war 2013

NUTSaboutRUNNING: Das war 2013

Teufelssteig Veitsch

Teufelssteig Veitsch

2013 war läuferisch ein gutes Jahr für mich.

Ich durfte viele schöne Momente in der Natur erleben, habe so einiges gesehen und erlaufen, Eindrücke gewonnen, Kontakte geknüpft, liebe Leute kennengelernt und viel an Erfahrung gesammelt.

Almenrunde mit Rückenwind

Almenrunde mit Rückenwind

HM Salzburg

Halbmarathon Salzburg, Reinhard fotografiert

2013 war das erste Marathonjahr für mich und das Jahr meines ersten (wenn auch Bambini) Ultras.

Ich wurde Österreichische Bergmarathonmeisterin in Veitsch über 54 km und 2060 Hm in 4:54:14 und das obwohl ich im Vorfeld ziemlich nervös ob dieser Distanz war. Das Gefühl, als erste Frau über die Ziellinie zu laufen, war gewaltig. Schön war es v.a. auch zu erleben, wie sich meine TeamkollegInnen und Hannes mit mir freuten. Hannes, hatte schon vor meinem Zieleinlauf, als er erfahren hatte, dass ich in Führung lag, Reinhard angerufen, der das laut Erzählung im ersten Moment mit „Ja, spinnt die?“ kommentierte.

Meinen ersten Straßenmarathon finishte ich am 13. Oktober in Graz in 2:58:50. Damit erreichte ich mein Ziel, unter 3 h zu bleiben und belegte den 6. Platz der Staatsmeisterschaft, durfte also zur Siegerehrung und wurde Vizetirolermeisterin. Es war ein schönes Gefühl, mein Zeitziel erreicht zu haben und nicht unwesentlich für mich war auch, dass ich mich während des Rennens wohl fühlte.

Zunterkopf-Runde

Arztal

Patscherkofel Richtung Viggarspitze

Patscherkofel Richtung Viggarspitze

Ein weiterer schöner Erfolg für mich war der Tiroler Landesmeistertitel im Berglauf in Itter (5. Platz der Staatsmeisterschaft) sowie der Staatsmeistertitel, den wir dort in der Mannschaft erlaufen konnten (Katharina Zipser 5. Platz, Liudmilla Uzick 10. Platz, Elisabeth Harrie 19. Platz).

Sehr gefreut habe ich mich auch über meinen Sieg beim Silvrettarun 3000, an dem ich heuer das zweite Mal und sicher nicht das letzte Mal teilgenommen habe. Über das Kronenjoch zu laufen und durch den Schnee zu hüpfen, hat einfach zu viel Spaß gemacht.

Meisterschaftsmedaillen 2013

Meisterschaftsmedaillen 2013

Ich möchte an dieser Stelle nicht alle meine Rennergebnisse „wiederkauen“, diese können unter Ergebnisse 2013 nachgelesen werden; ein Foto meiner Medaillen – egal wie dämlich manch einer das finden mag – poste ich aber, denn ich habe für jede geschwitzt und mich über jede gefreut. Schneller und besser geht immer; das ist klar. … aber für mich persönlich waren es schöne Erfolge.

Einzel

  • Österreichische Meisterin Bergmarathon
  • Tiroler Landesmeisterin Berglauf
  • Tiroler Landesmeisterin Bergmarathon
  • Tiroler Landesmeisterin 10 km Straße
  • Tiroler Vize-Landesmeisterin im Marathon, Halbmarathon & 10000 m
  • Akademische Meisterin Halbmarathon

Mannschaft

  • Staatsmeister Mannschaft Berglauf mit Liudmilla Uzick und Elisabeth Harrie
  • Vize-Österreichische Meister Mannschaft Bergmarathon mit Angelika Winkler & Kathrin Sojer
  • 3. Platz Staatsmeisterschaften Mannschaft Halbmarathon mit Katharina Rossi & Angelika Winkler
  • Tiroler Landesmeister Mannschaft:  Berglauf mit Liudmilla Uzick und Elisabeth Harrie; Bergmarathon mit Angelika Winkler und Kathrin Sojer; Halbmarathon mit Katharina Rossi und Liudmilla Uzick
  • Tiroler Vize-Landesmeister Mannschaft 10 km Straße mit Liudmilla Uzick und Angelika Winkler

Neben Zeiten und Platzierungen zählen aber v.a. die Momente.
Oft, aber nicht immer standen diese in Zusammenhang mit Rennen.
Das Jahr 2013 begann läuferisch mit einer Runde, die mich am 1. Jänner erst im flotten Lauf, als die meisten wohl noch schliefen, auf die Hungerburg führte und wurde dann gemütlich mit einer Runde über Unterperfuss und Kematen auf 30 km ausgeweitet.
... Herrlich war es auch in der ersten Jännerwoche durch Bad Füssing zu joggen. Ich war dort zum Wellnessen und die Kombination Wellnessen, Chillen, fein haben, gut essen und ein bissl laufen war einfach wunderbar. Und: Dort fühlte ich mich so richtig jung *gg*.

Im Frühjahr folgen ein paar schöne Skitouren und Langlaufrunden v.a. in Seefeld und Leutasch. Die Ruhe in der Natur ist etwas Unbeschreibliches und lässt mich viel Energie tanken.
Neben dem ein oder anderen Schaf, strahlte ich über einige Hügel, Berge und Wiesen :-). I’m lovin it. Danke auch an meine Freunde, die mich begleitet haben, sei es beim Sport oder beim gemütlich Relaxen danach 🙂

2013 war auch meine erste Laufsaison mit Trainingsplan. Herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Reinhard Kessler, der mich durch mein Laufjahr begleitet hat, das Training permanent mit mir besprochen und auf meine Ziele abgestimmt hat.

Ausblicke

Ausblicke

Ich bedanke mich außerdem bei Brooks für die großartige Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen, das tolle Material, v.a. die Schuhe, die einen auch nach 50 km noch ohne zu zicken tragen! Danke!

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Erster Innsbrucker-Spendenhalbmarathon – Bericht

Eine spontane Idee rief im Zehntagewerk eine schöne Veranstaltung ins Leben: den Ersten Innsbrucker Spendenhalbmarathon!Erster Innsbrucker Spenden-HalbmarathonWP_20131116_053 Der Veranstalter SK Rueckenwind – Rueckenwind – Tirols erste Laufsportadresse mit Reinhard Kessler und ich sind glücklich und zufrieden. Die Vorbereitungen haben sich gelohnt.

Die schnellsten Beine

Die schnellsten Beine

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Läufer und Läuferinnen, groß und klein: Ihr wart einfach SPITZE! Ihr seid toll gelaufen, wart eine tolle Gesellschaft: Für uns und hoffentlich auch für euch war es ein ganz toller Abend!!

Reinhard Kessler strahlt ...

Reinhard Kessler strahlt …

schöne Tombolapreise von Rueckenwind – Haile … Wie??!! 🙂

Knapp 150 Kinder und Erwachsene waren am Start! Die Ambitionen der LäuferInnen bei dieser Veranstaltung waren sehr unterschiedlich und so gingen fast ebensoviele LäuferInnen ohne wie mit Startnummer an den Start. Einige waren vor dem Rennen schon am Berg, hatten die Sonnenstrahlen genossen und den Tag mit unserer Veranstaltung dann ausklingen lassen. Die Pace war für viele Nebensache. Ein tolles Rennen liefen aber alle: Ob PB, mit oder ohne verkrampftem Gesichtsausdruck! –  Sieger sind die KINDER! Eine schöne Summe ist für das Integrationshaus zusammengekommen! DANKE: Danke an die Olympiaworld für das spontane und unkomplizierte Bereitstellen der Leichtathletikanlage: Wir fanden dort Topbedingungen für unsere Veranstaltung vor: Flutlicht, Umkleide- und Duschmöglichkeiten, Wasser & Strom, danke an MILFORD Tee, an BIO vom BERG, an Guat z Essen, danke an alle Helfer und Helferinnen … danke an euch ALLE!

Hier die Ergebnisliste 2013 11 16 Erster Innsbrucker Spenden-Halbmarathon (aktualisiert) (gelistet all jene, die mit Startnummer gelaufen sind)

2:58:50 – Mein erster Straßenmarathon und vorne die 2 – Ich freu mich!

13.10.2013: Marathon in Graz mit Staatsmeisterschaft

Meine ersten Marathonblümchen

Meine ersten Marathonblümchen

Ich finde, mein Fleiß und meine Disziplin haben sich ausgezahlt … und das freut mich. – Das eigentlich am meisten.
Jeder hat seine Ziele und ein Ziel zu erreichen, ist immer ein schönes Gefühl. In Graz 2:59:59 zu laufen, das hatte ich mir für heuer vorgenommen; und dieses Ziel hatte ich immer fest vor Augen. Besonders dann, wenn die Sonne lachte und der Berg laut rief, ich aber den Inn entlang lief. Ausnahmen gab es wenige. Und das war manchmal schon echt hart. Ich liebe die Berge und ich freue mich, jetzt dann noch ein bisschen im Gelände herumhüpfen zu dürfen. Das habe ich mir verdient.

Seit dem 20.07 (Silvrettarun 3000 von Ischgl nach Galtür übers Kronenjoch) hatte mich das Marathontraining fest unter seiner Fuchtel. Jeder Kieselstein, jede Straßenkante, jeder Busch und Strauch zwischen Hall und Unterperfuss kennt mich. Und irgendwie hat das Training immer Spaß gemacht; weil ich wusste, warum ich es tat und weil Laufen sowieso das Schönste auf der Welt ist, naja fast. – Finde zumindest ich.

die letzten 60 min

die letzten 60 min Training

Wichtig in der Vorbereitung war für mich v.a., dass ich kontrolliert trainieren konnte und es jemanden gab, der mir dabei half. Das war Gold wert und ohne Reinhard hätte ich mir das a) nicht zugetraut und b) dieses Ziel wohl auch nicht erreicht. Ich bin nicht so weit, als dass ich mir so etwas alleine zutrauen würde. Ich bin dazu viel zu unruhig, vielleicht zu getrieben oder zu emotional. Und ich bewundere diejenige, die sich selbst einen Plan schreiben und diesen verfolgen. Ich kann Pläne auf die Minute ausführen, aber den Plan muss es geben. Denn dann weiß ich, dass ich das Richtige tue und habe Vertrauen.

Good number?

Good number?

Eigentlich hatte ich gehofft, wir würden als Verein anreisen oder uns zumindest in Grüppchen zusammentun. Ja, ich bin so: Ich mag das Gemeinsame. Jedenfalls hatte irgendwie jeder andere Verpflichtungen und so kam es, dass am Freitag nur Christian und ich die Reise antraten. Wir nahmen uns diesen Tag frei, denn wir wollten den Marathon mit Ruhe angehen, genug Zeit haben, um die Startunterlagen zu holen, um noch etwas zu chillen etc. Und wir taten gut daran!
Freitag um 10:30 Uhr holt mich Christian ab. Dass ich mich 5 min verspäten würde, kann ich ihm leider nicht sagen, denn ich bin ja seit 4. Oktober ohne Handy. – Super Sache! P.S.: Ich habe immer noch keines …

Start bei Schnee - mit dem Auto :-)

Start bei Schnee – mit dem Auto 🙂

Jedenfalls starten wir sogleich Richtung Graz. Bei uns Schnee, aber wir fahren immer schön der Sonne entgegen. Ich fühle mich wie im Urlaub: Wir haben es fein und lustig. – Wie immer eben! In Graz holen wir gleich die Startunterlagen ab; das liegt am Weg.

Tennis Court

Tennis Court

Dann ab ins Hotel: Tennis Court – echt zu empfehlen. Von außen nicht allzu einladend, von innen perfekt! Ich gehe noch 30 min joggen und dann gehen wir zum Italiener.

Freitagsfutter

Freitagsfutter

Dem Zufall überlasse ich nichts und ziehe den TripAdvisor heran. Für Samstag reservieren wir auch gleich einen Tisch für sechs Personen bei Da Pina.

Samstag chille ich den ganzen Tag und laufe noch meine letzten 30 min laut Plan. Christian trifft sich mit Raimund. Er will sich das Startareal ansehen. Ich befinde zu wissen, wie eine Startlinie aussieht. Es handelt sich schließlich um ein Straßenrennen. Da muss ich nicht viel wissen. Den Streckenplan kenne ich und bleibe im Hotel. Und daran tue ich gut: Was ich zu diesem Zeitpunkt nämlich noch nicht weiß, ist, dass ich in der Nacht wieder ordentlich schwitzen und nicht vor 2 Uhr einschlafen würde. So weiß ich am Morgen des 13. aber, dass ich gut gechillt habe und lasse mich nicht aus dem Konzept bringen: 2:59:59 die Devise.

Um 7 Uhr geht der Wecker, ich drehe und wende mich einige Male bevor ich schließlich aufstehe und fokussiert an die Sache gehe: Frühstücken, zusammenpacken und mit den Öffis rein in die City.
Im Startareal angekommen treffen wir Karin, die sich ein paar Stunden später erneut über den Staatsmeistertitel freuen darf und Eddy. Wir ratschen ein bissl, treffen Raimund und Christine Schöller und schließlich auch die lieben Läufer aus unserem Verein: Sechs SK Rueckenwind-ler und eine SK Rueckenwind-lerin würden heute durchaus passable Rennen laufen!

Streckenführung

Streckenführung

Gemeinsam stellen wir uns an den Start und pünktlich um 10:00:00 erfolgt der Startschuss. Die letzten 60min vor dem Start war ich so abgelenkt, dass für Nervosität gar keine Zeit blieb und jetzt musste ich eh laufen. Gut so! Vier Gels habe ich dabei: An der linken und rechten Hüfte kann man das heute noch sehen: Dort platziere ich jeweils eines; eines in der linken Hand und das vierte, das versteck ich, wo ich sonst wenig habe. Die ersten Kilometer laufe ich knapp hinter Robert St., wie es Reinhard empfohlen hatte. V.a. aber achte ich auf meine Uhr: meine Kilometerzeiten und den Puls. Ich fühle mich gut und freue mich, jetzt endlich den Marathon zu laufen. – Es war fast ein komisches Gefühl, dass es dann zu diesem Zeitpunkt so war und ich tatsächlich dieses Rennen lief; dass der Moment gekommen war.

Die ersten paar Kilometer ist richtig was los. So ab km 3 läuft es sich angenehm in einer kleinen Gruppe. Jürgen vom LC Waldviertel scheint zum Ratschen zumute: Ob ich auch auf sub 3 h laufen würde. Diese Frage beantworte ich noch. Dann aber erweise ich mich als kein guter Gesprächspartner. Fast habe ich ein schlechtes Gewissen; ich will nicht unhöflich sein … Aber gut: Ich muss mich eben doch auf den Lauf konzentrieren. Bei km 20 biegen die Halbmarathonis links ab und plötzlich sind wir Marathonis ziemlich einsam …
Wir laufen das zweite Mal Richtung Wendepunkt Norden: Rechte Spur 2 km hinauf, linke Spur 2 km hinunter. Irgendwie treibt es mich an, als ich die flotteren Läufer mir entgegenlaufen sehe. Ich sehe Karin und Eddy, ich sehe Matthias, der mir zuwinkt, und Robert K., der ja auch seinen ersten Marathon läuft und so weiter und so fort. Es ist schön, sich kurz gegenseitig einen Blick zuzuwerfen, sich Kraft zu schicken. Das gibt mir das Gefühl, nicht allein hier zu sein. Ich laufe weiter.
Bis km 35 läuft es sich wirklich gut. Der Mann mit dem Hammer bleibt auch da noch aus. Allerdings spüre ich dann ein Stechen im linken Knie. Ich versuche es zu ignorieren und setze weiterhin einen Fuß vor den anderen. Meine Uhr piepst: 4:26 min. Wie kann das sein??? Ich laufe doch immer noch gleich schnell?! – Denke ich zumindest; ist aber wohl nicht so …

Was Pentek so sagt ...

Was Pentek so sagt …

Die Uhr kennt die Fakten. Interessant aber, dass ich auf den letzten 5 km viele überhole, obwohl ich langsamer werde. Gut, dass ich eine Uhr habe. Ich reiße mich zusammen.
Bei km 35 hatte ich noch gedacht, dass sich vielleicht eine 2:57er Zeit ausgehen könnte. Es werden 2:58. Kein Ding. Ich bin happy und laufe Richtung Zielgerade. – Zu einem Zeitpunkt als wohl auch die liebe Kathrin, die in München den Marathon läuft, an mich denkt. – Danke, Kathrin für die schöne Erwähnung in deinem Bericht. Als ich den Bericht gelesen habe – du weißt es ja – war ich fast ein bissl gerührt. Liebe Leute: Mit 2:58:50 laufe ich ins Ziel und ich bin total RUNNING HAPPY! Ein schönes Gefühl!

6. Platz bei der Staatsmeisterschaft

6. Platz bei der Staatsmeisterschaft

Zur Belohnung gibt es außerdem den 6. Platz bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft, den Vize-Tirolermeistertitel und meine ersten Marathonblümchen. Ich freue mich!

Der Österreichische Staatsmeistertiel geht an Karin Freitag, ATV Irdning in 2:46:04 und Roman Weger, LC Villach in 2:20:09. Herzliche Gratulation!

Die ersten sechs Österreicherinnen und Österreicher der Staatsmeisterschaft (Bruttozeiten):
1. Karin Freitag, ATV Irdning, 2:46:04
2. Cornelia Köpper, LG Apfelland, 2:49:48
3. Andrea Weber, SV Reutte, 2:51:34
4. Carola Bendl-Tschiedel, LG Wien, 2:54:26
5. Claudia Kaiser, Plussport Saalfelden, 2:55:07
6. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 2:58:54

1. Roman Weger, LC Villach, 2:20:09
2. Robert Gruber, LC ASKÖ Henndorf, 2:25:14
3. Andreas Ringhofer, PSV Leoben, 2:30:23
4. Christian Robin, LC Villach, 2:31:08
5. Harald Bauer, LC Weststeiermark, 2:32:29
6. Alexander Weiß, LG Kirchdorf, 2:33:25

Der Tiroler Meistertitel geht an Andrea Weber (SV Reutte) und Günther Schneider (SK Rueckenwind).

Die Ergebnisse der SK Rueckenwind-ler (Nettozeiten):
Günter Schneider, SK Rueckenwind, 2:41:32
Matthias Leitner, SK Rueckenwind, 2:44:22
Robert Koprivnik, SK Rueckenwind, 2:51:58
Robert Stelzer, SK Rueckenwind, 2:56:04
Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 2:58:50
Christian Bair, SK Rueckenwind 3:26:30

Und hier gibts noch ein Video: http://www.youtube.com/watch?v=eujveIAPmlE#t=73

Vizetiroler Meisterin im Halbmarathon

Die ersten drei Damen Tiroler Meisterschaft HM. Ein herzlicher Dank an Matthias Leitner fürs Fotografieren

Die ersten drei Damen Tiroler Meisterschaft HM. Ein herzlicher Dank an Matthias Leitner fürs Fotografieren

08.09.2013
Heute fanden in Innsbruck die Tiroler Meisterschaften im Halbmarathon statt. Ein sehr puristisches Rennen mit Start- und Ziellinie, ohne großes Zinnober.
Diese 21,1 km inklusive der kleinen Bikerunde am Nachmittag widme ich im Übrigen Kathrin, deren Freude am Laufen verzaubert …
Auf das Rennen freute ich mich sehr. Es sollte v.a. aber ein Formcheck in Hinblick auf meinen ersten Marathonstart in Graz sein. Mein Ziel war es, 1:24 zu laufen, ergo 3:58 min/km. Schon vorab: Mein Ziel habe ich heute deutlich verfehlt. Es wurden 1:25:33,9.

Zur Streckenführung:
Streckenführung Halbmarathon
Gelaufen wurde ein 3-Rundenkurs (3 x 6928,5 km mit einer Start-Zielversetzung von 334 m); alles Gehweg bzw. Gehsteig zwischen verständnisvollen und weniger verständnisvollen Spaziergängern und deren Vierbeinern
Start: 10 Uhr. Am Start: eine kleine Schar VereinsläuferInnen.

Nun zu meinem Rennen: Irgendwie läuft es im Moment fast, aber nicht ganz. Schon in der Nacht von Freitag auf Samstag wachte ich schweißgebadet auf. Den Samstag nützte ich daher abgesehen von 45 min joggen mit 3 Steigerungen gänzlich zur Entspannung: Body Roll & Whirlpool
Um 20 Uhr legte ich mich dann bereits schlafen. Doch bis 2 Uhr stand ich abermals senkrecht im Bett. Wieder alles nass und mir war klar: Mit den 1:24 würde es nichts werden.
Ich ging das Rennen zurückhaltend an; versuchte die ersten km höchstens im ursprünglich geplanten Tempo (3:58 min/km) zu laufen, aber mir war klar, das würde ich heute nicht durchhalten können. Dass ich das Rennen langsam anging, brachte aber auch etwas Positives mit sich: Obwohl ich im Endeffekt ca. 4:03 min/km lief, konnte ich drei Läufer einsammeln und wurde nicht überholt. Gut hinter mir war eben ein Loch, ein Puffer
Andrea war bis zur Rennhälfte immer knapp vor mir, dann aber vergrößerte sich ihr Vorsprung: Sie lief wohl abermals ein ziemlich konstantes Rennen. Mit 01:24:53,6 wurde Andrea Weber Tiroler Meisterin. Und meine Zeit ist immerhin für mich PB. Das ist doch auch was – … und ich glaube immer noch, dass ich schneller kann.

Die MannschaftsmeisterInnen

Die MannschaftsmeisterInnen

Ach ja, und meine lieben Vereinskolleginnen Katharina Rossi, Liudmila Uzick und ich wurden Tiroler Meister in der Mannschaft. Laufen ist zwar kein eigentlicher Teamsport, aber es ist schön, mit einem Team am Start zu stehen und sich gemeinsam freuen zu können.

Die ersten drei Damen:
Andrea Weber, SV Reutte LA, 01:24:53,6
Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 01:25:33,9
Andrea Oberbichler, Union Raika Lienz, 01:29:19,9

Die ersten drei Herren:
Dietmar Rudigier, LG Decker Itter, 01:11:32,3
Günter Schneider, SK Rueckenwind, 01:17:06,3
Peter Hechenberger, PSV Leoben, 01:19:30,4

Ein ganz spezieller Dank gilt an dieser Stelle meinem lieben Vereinskollegen Christian Bair, der mir sprichwörtlich mit RaD und Tat zu Seite steht: Schön, dass es dich gibt.

Chilling & Sonne @ Rastlboden

Chilling & Sonne @ Rastlboden

Nach dem Rennen war ich erst einmal nur sauer und irgendwie hätte ich mich wohl am besten einfach ins Bett gelegt. Aber da hätte ich bestimmt keine Ruhe gefunden … Nach einem Tässchen Sweet Chai schwang ich mich also aufs MTB und trat mir gemütlich den Frust aus den Hüften. Am Rastlboden lehnte ich mich mit dem Rücken an den kräftigen, warmen Stamm einer Fichte, chillte ein wenig und träumte vor mich hin …

Sieg beim Silvrettarun 3000 (43,4km, +1821HM | -1603 HM)

Sieg beim Silvrettarun 3000 (43,4km, +1821HM | -1603 HM)

WP_001344Am 20. Juli 2013 fiel zum zweiten Mal der Startschuss zum Silvrettarun 3000. Zum zweiten Mal war ich dabei und diesmal spielte auch das Wetter mit.

Zwar war der Veitscher Grenzstaffellauf über 54 km und 2065 HM erst drei Wochen her, aber weil ich an den ersten Silvrettarun durchwegs positive Erinnerungen hatte, wollte ich hier gerne meinen zweiten Bergmarathon laufen. Meine Anmeldung erfolgte relativ spät, da ich den Wunsch, hier an den Start zu gehen, bis kurz vor dem Rennen für mich behalten hatte.

WP_001329

Danke an Hannes, Angelika und Sportskanone Karli fürs Mitnehmen. Karli hatte eine große Freude, mich wiederzusehen. 😉 Abends gab’s noch einen Teller Nudeln und um 21 Uhr lagen wir in den Federn.

Renntag, 7:30 Uhr: Es war trocken und langsam kam auch die Sonne zum Vorschein. Wir fanden uns im Startareal ein. Start um 8 Uhr. Die Startunterlagen hatten wir schon am Vorabend abgeholt und insofern hatten wir keinerlei Hektik. Aufgewärmt habe ich mich nicht allzu viel. Um nicht zu sagen: Gar nicht. Stattdessen freute ich mich, den ein oder anderen Läufer wieder zu sehen. Es wurde ein bisschen geratscht und ehe ich mich versah, war es auch schon 8 Uhr.

Silvrettarun 3000, Hard-Route

Silvrettarun 3000, Hard-Route

Vom Start weg konnte ich gleich die Führung im Damenfeld übernehmen. Gelaufen wurde gemeinsam mit den Startern der Medium-Route (28,6 km, +1412 HM | -1192 HM) vom Silvrettaplatz in Ischgl via Mittelstation Fimbabahn, Fimbatal und Bodenalpe zur Heidelbergerhütte. Bis dahin kannte ich die Strecke. Ab hier war ich gespannt, auf das Unbekannte. (Im vergangenen Jahr wurde die Hard-Route aufgrund schlechter Wetterbedingungen kurzfristig gestrichen und so liefen wir alle bei Regen und Kälte über das Ritzenjoch.)

kronenjoch

Heute sollte es bei Sonnenschein über das Kronenjoch (2974 m) gehen. Ich wusste, dass einige Schneefelder auf uns warteten. Dass ich aber ab knapp hinter der Heidelbergerhütte nasse Füße haben würde, das wusste ich nicht. Es war ja herrliches Wetter. Da machte das nichts. Fakt ist aber, dass meine Schuhe lange vor dem ersten Schneefeld trieften: Der Boden war stellenweise sehr sumpfig, Bäche galt es zu durchqueren bzw. hatte das Schmelzwasser wohl beschlossen, uns zu begrüßen. 🙂

Am Kronenjoch fragte ich mich kurz, wo ich meine Fiegl gelassen hatte. Keine dabei. Der Schnee war sehr weich und so lief ich die Schneefelder runter, als wären es Schotterreisen. Das war witzig. Bruchlandung gab es die ein oder andere. Aufstehen und weiter.

Bei der Jamtalhütte sorgte ein Fotograf für Verwirrung und ich stürmte irrtümlicher Weise auf den gegenüberliegenden Hügel. Was tut man nicht alles für ein gutes Foto! 🙂 Ich finde im Übrigen, dass Sportograf großartige Fotos macht.

Großteils auf Forststraßen ging es von dort Richtung Tal. Heraus kam ich in Galtür, aber ehe es ins Ziel ging, galt es noch eine Ehrenrunde via Wirl und Tschaffein zu laufen. Die letzten Kilometer wurde ich von einem Mountainbiker (1. Dame) begleitet. Ein schönes Gefühl. Als erste Dame erreichte ich schließlich das Ziel (Sport- und Kulturzentrum Galtür).

Ich gewinne mit einer Zeit von 4:37:32.6 vor Ildikó Wermescher und unserer lieben Angelika Winkler.

Bei den Herren siegt der Skibergsteiger Philipp Schädler (3:43:11.5) und setzt sich gegenüber Csaba Németh und Philipp Quack durch.

Eine Videozusammenfassung von ischgltv findet ihr hier, den Bericht von Ischgl/Galtür hier.

Auch die TT hat berichtet, vgl.:

Tiroler Tageszeitung (21.07.2013)

Tiroler Tageszeitung (21.07.2013)

Ein super Rennen! Nächstes Jahr komme  ich wieder!

Staatsmeisterschaften und Tiroler Meisterschaften im Berglauf (Itter)

DSC_4223Am 09.06.2013 finden die Staatsmeisterschaften im Berglauf in Itter statt. Weil aufgrund des Hochwassers die Tiroler Meisterschaften vom 02.06.2013 verschoben werden mussten, finden auch diese an ebendiesem Tag statt. Für uns Frauen gilt es 7,9 km und 750 Höhenmeter zu bewältigen. Wir laufen bis zur Kraftalm. De Herren der Schöpfung laufen etwas weiter (10,9 km und 1200 Höhenmeter) bis zum Gipfelhaus Hohe Salve.

Das Wetter ist herrlich; geradezu ideal. Vom SK Rückenwind gehen zwei Herren – Heinz Steiner und Christian Bair – und drei Damen – Ludmilla Uzick, Elisabeth Harrie und ich – an den Start. Wir sind also auch mit einem Damenteam vertreten. 🙂

Die Strecke führt uns über Forststraßen und Wiesenwege und schließlich knapp vor dem Ziel über einen knackig steilen Wiesenhang. Für mich läuft das Rennen super. Ich kann mir die Kraft sehr gut einteilen und benötige 48:05min bis ins Ziel. Damit werde ich 5. Österreicherin und Tiroler Meisterin. Mit meinen Teamkolleginnen, die ebenfalls jeweils ein gutes Rennen laufen, werden wir Staatsmeister und damit auch Tiroler Meister in der Mannschaft.

1:26:13 beim Halbmarathon in Wien (Vienna City Marathon, 14.04.2013)

1:26:13 beim Halbmarathon in Wien (Vienna City Marathon, 14.04.2013)

Um Weihnachten herum entschied ich heuer auch in Wien über die Halbmarathondistanz zu starten. Ich hatte mir damit für den Frühling also drei HMs vorgenommen: Wels, Wien und Salzburg; allesamt mit dem Ziel, eine für meine Verhältnisse vernünftige Halbmarathonzeit zu erlaufen.

Im Vorfeld des Wels-Halbmarathons war ich gesundheitlich nicht ganz auf Hochtouren, dennoch war ich mit meiner Zeit schon recht zufrieden. In Wien wollte ich noch ein wenig schneller laufen.

Das Wochenende in Wien wollten wir entspannt angehen und so nahmen wir schon Freitag Nachmittag den Zug. Sitzplätze hatten wir reserviert. Da saßen aber schon die Rennmäuse drauf, die im Xi eingestiegen waren … und die hatten tatsächlich auch eine Reservierung für diese Plätze …

Wir ließen uns unsere gute Laune nicht vermiesen und checkten im Zimmer 401 ein. Der Butler schlief im Vorzimmer 😉

Samstag ging es dann auf die Messe, Startunterlagen holen und so, dann ein wenig chillen und eine kleine Runde locker traben.

Sonntag: Aufstehen, gemächlich frühstücken und mit Tram und U-Bahn zum Start. Die Kleidersäcke waren schnell abgegeben, ich stopfte noch schnell die Ärmlinge rein. Heute konnte kurz gelaufen werden. Das Wetter war herrlich, geradezu perfekt.

Am Start naturgemäß recht ein Gedränge. Pünktlich um 9Uhr fiel der Startschuss. Die ersten 2km hieß es Position beziehen und dabei nicht zu viel Energie verlieren. Das lief eigentlich ganz gut. Die Zwischenzeiten passten. 19:26 für die ersten 5km. Fast ein bisschen zu schnell für mich, ich wollte mir ja nicht die Pfoten verbrennen, aber ich fühlte mich gut. Spätestens ab km 5 war auch das Gedränge passé. Bis km 15 lief es sich dann ganz wunderbar. Die Stimmung entlang der Strecke war super! Auf die erste Staffelübergabe freute ich mich weniger: Bei km 16 wurde im Staffelbewerb von Läufer 1 auf Läufer 2, der nur 5km zu laufen hatte, übergeben und das verursachte natürlich etwas Unruhe auf der Strecke. km 17 war mit 4:19 auch mein definitiv langsamster km (Ich glaube, auf diesem km geht es aber auch etwas bergauf). Km 18 lief ich wieder in 4:07 und dann ging es für mich eigentlich eh schon Richtung Ziel. Noch einmal Gas geben. km 21 ( Auf diesem Kilometer geht es leicht abwärts) lief ich zu meiner Freude in 3:40 und mit 1:26:13 war ich schließlich im Ziel.

Es war ein wirklich tolles Rennen und für mich lief es auch super!

Anschließend massieren – herrlich – und Futter fassen mit Freunden …

Österreichische Meisterschaften Halbmarathon Wels 17.03.13

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Am 17. März fanden die Österreichischen Meisterschaften in Wels statt.
Auf den Bewerb hatte ich mich aus mehreren Gründen sehr gefreut: Die Strecke, so hieß es, sei schön und schnell und die Veranstaltung gut organisiert. Außerdem würde es eine Mannschaftswertung geben und nach einigem Hin und Her hatten wir vom SK Rueckenwind auch ein Damenteam zusammenstellen können. Das Gemeinschaftsgefühl bedeutet mir – wenngleich Laufen kein Teamsport im eigentlichen Sinn ist – viel und ich fand es toll, gemeinsam mit einigen anderen aus meinem Verein an den Start zu gehen. Auch sonst wusste ich natürlich von einigen bekannten Läufern, dass sie dort starten würden und freute mich sehr darauf, einige nach der Winterpause wieder zu sehen.
Ich selber wollte unter 1:30 laufen. Das war mein Ziel und dieses Ziel konnte ich erreichen: 1:28:32.
In der Mannschaftswertung belegten Katharina Rossi, Angelika Winkler und ich den dritten Platz, was mir neben der Bronzemedaille einen Jahresbedarf an Nudeln bescherte :-).