WM-Bericht: WM Berglauf up&down und WM Berglauf Langdistanz

Elf Tage Urlaub oder ZWEI WELTMEISTERSCHAFTEN und dazwischen regenerieren, chillen und tapern

Schwerlich mit Worten lassen sich die Eindrücke beschreiben, mit denen ich zwischen 28. Juli und 7. August beschenkt wurde. Eine Teilnahme an einer internationalen Meisterschaft ist für mich immer – und vermutlich für jeden Athleten und jede Athletin – ein ganz besonderes Erlebnis. Sie lässt einen Eindrücke sammeln, Momente erleben, bringt einen an persönliche Grenzen, lässt einen staunen und meistens viel lachen und dafür bin ich dankbar.

Ich bin dankbar, dass ich für Österreich sowohl bei der WM Berglauf up&down als auch bei der WM Berglauf Langdistanz am Start stehen durfte. – „Danke“ an den OELV, insbesondere Helmut Schmuck, der für die Selektion zuständig ist und im Vorfeld wohl an mich geglaubt hatte. „Danke“ natürlich auch an meinen Trainer Reinhard Kessler, mit dem ich heute schon Hendl essen war (Wer weiß, was das wieder bedeutet? *gg*) und an alle, die mich auf meinem Weg und in der Vorbereitung unterstützt haben.

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AUSTRIA Senior Women: Karin Freitag, Andrea Mayr (VIZEWELTMEISTERIN!!!) und Katharina Zipser

Bei der WM Berglauf up&down am 30. Juli erreichte ich den 35. Platz – ein solides Ergebnis, schließlich sind wir hier bei einer Weltmeisterschaft und man misst sich mit den Besten.

 

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Besonders strahlen durfte ich aber bei der WM Berglauf Langdistanz. Hier freute ich mich über einen tollen 12. Rang.

Bericht zu den beiden Rennen und zur tollen Zeit dazwischen folgt in den nächsten Tagen. (Bitte dann hier für den <Bericht> klicken).

DANKE

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Downhill im Taunus :-)

Downhill im Taunus :-)

22.08.2013
Am Nachmittag geht’s mit Hendrik in den Taunus. Bis zur Waldgrenze (Oberursel-Hohemark) fahren wir mit dem Auto. Hendrik legt Wert darauf, dass dieser Punkt auch mit der U-Bahn erreichbar ist. Als Nicht-Autobesitzerin finde ich das natürlich super, aber heute tut es nichts zur Sache …
Während Hendrik sich die Alpen vor die Haustüre wünscht, die wir Alpenbewohner natürlich nicht hergeben werden, bin ich äußerst positiv überrascht von der Runde, die er mir zeigt. Leicht ansteigend führt uns der Weg durch einen wirklich sehens- und erlaufenswerten Taunus. … und zumindest kumulierte 710 HM werden es heute auch, obwohl der höchste Punkt hier wohl nur 881 m über dem Meer liegt.

Downhill im Taunus

Downhill im Taunus

Wir laufen über den Altkönig (798 m) zum Großen Feldberg (881 m). Am Altkönig gelingt es mir, zu beweisen, dass wilde/echte Moosbeeren bzw. Blaubeeren bzw. Heidelbeeren (oder wie auch immer man diese Beeren nennen mag), die es laut dem Flachlandtiroler im Taunus nicht gibt, ein richtig schön blaues Fruchtfleisch haben.

Am Großen Feldberg

Am Großen Feldberg

Das Gipfelkreuz habe ich natürlich bestiegen. Mehr Höhenmeter konnte ich dann aber nicht mehr herausholen … 
Wir wissen, wir sind spät losgelaufen; jetzt aber wird es unerwartet schnell dunkel. Eigentlich wollten wir die Trails runter laufen, was wir anfangs auch tun. Dann aber müssen wir – zumal wir keine Stirnlampen dabei haben – auf die Bundesstraßen wechseln. Wir rennen ein ganz ordentliches Tempo: Wir wollen hier weg. Wann immer uns ein Auto mit teilweise 100 und mehr Sachen entgegenkommt, bleiben wir kurz stehen, machen einen Schritt zur Seite und dann geht es weiter. Ein bisschen Abenteuer gehört dazu. War ein schöner Lauf …
RUN HAPPY