InterVALLTraining

InterVALLTraining

21.08.2013
… anders … und ziemlich geil! … wie ich mir erlaube, an dieser Stelle zu sagen. 10 mal 400 m mit 400 m TP stehen am Programm. Als ich das Harald erzähle, hat er einen super Vorschlag: Diese Intervalle lassen sich im WALDE von Ludwigsburg laufen.
WP_001643 Harald spielt im Übrigen in meiner persönlichen Laufhistorie eine ganz besondere Rolle und ich freu mich riesig, heute nach langer Zeit wieder einmal mit ihm zu laufen. Das ist etwas ganz Besonderes für mich! Harald war derjenige, der 2009/2010, als ich gerade meine Dissertation fertigstellte, fast täglich zu später Stunde (meist Start 21:30 Uhr) die Runde zum Baggersee mit mir antrat. … bis die Story mit meinen Füßen losging … Danke von Herzen für diese nächtlichen Runden!
Jedenfalls kennt Harald eine 800 m Runde im besagten Wald, der trotz einer ,Größe‘ von nur ca. 50 Hektar einem wirklich das Gefühl gibt, in einem Wald zu sein. Diese werde ich für meine Intervalle heute bemühen. Ein Dauerlauf in diesem Wald wäre nicht wirklich spannender … Wir laufen gemeinsam ein und ich merke mir Beginn und Ende der 400 m. Dann geht es los. Das Intervalltraining macht richtig Spaß. Ich renne zwar auch heute (stupide) im Kreis und doch ist es anders. Zum einen dreht parallel auch Harald seine Runden, zum anderen ist es hier im Wald einfach kurzweilig: Ich zweige einige Male ab, passiere diverse Stationen einer Forstmeile, sehe einige andere Läufer und auf den Bänken sitzen Spaziergänger, die etwas verdutzt schauen, als ich das x-te Mal an ihnen vorbeirenne. Die zehn Intervalle vergehen wie im Flug. 🙂 Abends gibt es Pizza und am Morgen des 22.08 starte ich, noch bevor ich das Eichhörnchen füttere, Richtung Schloss Monrepose.

Having breakfast

Having breakfast


Knappe 15km werden es fürs Erste und dann gibt es auch für mich Frühstück.

Bei diesem Wetter MUSS man rauf – Zischgeles und Oberstkogel

Bei diesem Wetter MUSS man rauf – Zischgeles und Oberstkogel

15. August 2013:
Bei diesem Wetter muss Frau raus! Zwar war ich am Vorabend aus dem Training heraus einen 3000er auf der Bahn gelaufen (Bahnmeeting, Alpencup) und kam erst recht spät ins Bett, doch die Sonnenstrahlen weckten mich. Die SMS mit der Frage, was ich vorhätte, ließ nicht lange auf sich warten. Ich schnipselte ein paar Erdbeeren klein und rührte sie mit etwas Eiweiß in mein Joghurt. Dazu ein Espresso. Es kann losgehen! WP_001622
Meister holt mich ab und schon ging es nach Praxmar (1687 m). Heute wollten wir eine kleine Runde übern Zischgeles und den Oberstkogel drehen.

Als wir starten, kommen uns von oben schon die ersten „Wandersleut'“ entgegen. (Wir hatte uns entscheiden, über die Marleralm, auf den Zischgeles zu gehen und dann auf den Oberstkogel. Viele machen das wohl umgekehrt.) Ein paar sind mit viel Marschgepäck unterwegs. Jetzt einmal ehrlich: Ich habe eine lange Hose, eine Jacke, Wechselshirt (lang & kurz), ja sogar Handschuhe dabei, aber auf 40l komm ich da nicht. 🙂

am Zischgeles (3004m)

am Zischgeles (3004m)

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Ausblicke …

Am Zischgeles (3004 m) ist es fein, aber schon recht kühl. Wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen. Am Gipfel ist doch ein bissl was los … Etwas hinter dem Gipfel setzen wir uns kurz in die Sonne und genießen. Ein bisschen Höhenluft tut immer gut. 🙂
Dann geht es ein Stück abwärts und schließlich auf einem meister‘schen Spezialweg sehr steil den Hang hinauf Richtung Oberstkogel (2728 m). Die letzten „Gipfeldohlen“ packen gerade zusammen. Der Gipfel gehört uns. 🙂

Oberstkogel

Oberstkogel

Auf dem Weg runter nach Praxmar genießen wir den herrlichen Blick auf den Lüsener Ferner.

Lüsener Ferner

Lüsener Ferner

So langsam freu ich mich schon wieder auf den Winter. Wenn’s da dann nur nicht immer so kalt wäre …
Zuhause wird erst einmal wieder Nahrung aufgenommen. Ein bisschen Hausarbeit und dann mach ich mich wieder los: 90min laufen (flach!). Ich hab es nicht vergessen. Und ich freu mich …

Herrlich :-) Hochreichkogel-Finstertalscharte-n-Kühtairunde

Herrlich :-) Hochreichkogel-Finstertalscharte-n-Kühtairunde

Ab ins Längental

Ab ins Längental

Den langen Lauf absolvierte ich letztes Wochenende schon am Samstag, sodass der Sonntag den Bergen und mir gehörte. 🙂
Diesmal ging es mit dem Herrn Meister ins Kühtai.

...tai

…tai

Er hatte sich eine coole Runde überlegt und ich freute mich schon sehr darauf. Eigentlich dachte ich, wir würden recht früh starten. Ich scharrte schon in den Startlöchern, ein Schokocroissant vom Bäcker Ruetz versüßte mir dann aber das Warten. Endlich ging es los. Dieser Sommer meint es wirklich gut mit uns. Ein Traumwetterle! 🙂
Wir parkten also das Auto oben im Kühtai und da vernahmen wir Herrn Hochreiters Stimme und, dass die ersten des Bergkaiser Kühtai bald erwartet würden. Nun gut, das wollten wir sehen. 🙂
Dann aber ging es los: Das Längental hinein. Schon nach wenigen Kilometern hatten wir das Tal praktisch für uns allein. Nur wenige Wanderer waren hier unterwegs. Zügigen Schrittes steuerten wir auf den Hochreichkogel zu.

blau 🙂

Dann ging es abwärts Richtung Schweinfurter Hütte.
Im Umkreis der Schweinfurter Hütte tummelte es sich natürlich. Etwa 300-400 Hm oberhalb legten wir dann aber doch ein kurzes Päuschen ein. Ein paar Nüsse und ein Riegel mussten dran glauben.

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nut-gathering

so friedlich :-)

so friedlich 🙂

Weiter ging es in Richtung Finstertalscharte. Eine Herde Schafe hielten mich unterwegs auf. Ohne ein paar Fotos zu machen, konnte ich wieder mal nicht an ihnen vorbei. Ich liebe Schafe. Meister wartete oben und da war es dann auch mittlerweile schon ganz schön frisch. Jacke drüber und schon ging es abwärts Richtung Stausee. Dem See entlang gaben wir noch einmal Gas; dann die letzten Meter abwärts und noch mal 30 Hm aufwärts.
Ein schöner Tag und eine wunderschöne Gegend 🙂

Zum Glungezer über die Viggarspitze – Running Happy

Zum Glungezer über die Viggarspitze – Running Happy

unterwegs mit Hendrik3. August 2013

Hendrik hatte angekündigt, ein paar Tage nach Mittenwald zum Training zu kommen. Da bot es sich an, eine gemeinsame Runde zu drehen. Gern wäre ich auch von Mittenwald losgelaufen, aber er meinte, ich solle ihm mal meinen „Hausberg“ zeigen. Nun als Innsbruckerin hat man es da nicht leicht, aber eines stand fest: Wir drehen eine coole Runde! Ich überlegte also: Karwendel oder Mittelgebirge, oder doch Zillertal, Stubaital, Ötztal, Wilder Kaiser …? Wir haben es echt gut hier. 🙂
Wir entschieden uns für die Option mit anschließendem Sprung ins kalte Nass. Start um 9 Uhr, Treffpunkt Endstation 3er. Und los ging es! Wir liefen über Schloss Ambras, Tummelplatz, Vogelhütte, Lans, Igls, Heilgwasser zur Aldranseralm. Von dort ging es auf die Viggarspitze.

knapp unter der Vigarspitze

knapp unter der Viggarspitze

Es war traumhaft! Strahlender Sonnenschein außen und innen. Wir verdrückten etwas unterhalb des Gipfels, fern vom Getümmel, jeder einen Riegel und dann ging es weiter, rüber zum Glungezer. Heute (Sonntag) ist da ja der Glungezer Berglauf: eine wirklich tolle Veranstaltung, ein Traumrennen, aber man kann nicht auf allen Hochzeiten zugleich tanzen. Der Trainingslauf gestern hatte seinen Charme. Oben ein bisschen den Ausblick genießen, chillen und ein paar Fotos machen. Am Rückweg kehrten wir in der Glungezerhütte ein, dann liefen wir über den Zirbenweg rüber zum Patscherkofelhaus und vor dort dann die Piste runter. 🙂 Von Igls noch über die Felder zum See und hopp: Schon waren wir im kühlen Nass! Herrlich, so eine Abfrischung! Chillen, ausspannen, Eis essen, Espresso trinken (und verschütten) …
Gegen Abend liefen wir über den Seerosenweiher und den Tummelplatz wieder runter in die Stadt.
Ein schöner Trainingslauf! Und ich habe hier in Tirol noch viel zu zeigen, selbst zu sehen und zu erlaufen!

WP_001416Schnee am Glungezer

abwärts ...am See ...

RUN HAPPY EVERYBODY

Karwendelrunde mit dem MTB

Karwendelrunde_13062013 13.6.2013: Zwischendurch macht es riesigen Spaß mal was anderes zu machen; nicht immer „nur“ zu laufen. Bei herrlichem Wetter starten wir gegen 10Uhr in der Innsbrucker Innenstadt. Es geht Richtung Zirl, dann von Eigenhofen relativ steil auf einer Forststraße rauf nach Reith. Hier bleibt uns nichts anderes übrig als auf der Straße bis Scharnitz zu strampeln, aber dann gehts auch schon rein ins wunderschöne Karwendeltal. Vor dem Anstieg zum Karwendelhaus bleiben wir stehen und tanken unsere Energiespeicher: Wir haben herrliche Riegel dabei, die wie Linzertorte schmecken und eilig haben wir es nicht :-).

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Weiter geht’s zum Karwendelhaus; oben am Hochalmsattel treffen wir einen Bekannten: Wir ratschen, ratschen, ratschen und ich hole mir am ersten Sonnentag des Jahres (an dem ich auch frei habe) den Sonnenbrand meines Lebens. Obwohl ich oben schon die Windjacke drüberzieh, weiß ich, es ist zu spät: Die nächsten drei Tage trage ich deutliche Erinnerungszeichen von diesem wunderschönen Biketag.

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Wir fahren dann runter zum Kleinen Ahornboden und weiter durchs Johannestal, das mich aufgrund des hellblauen Wassers fasziniert.

WP_001013Durch das Engertal und vorbei an ein paar deutschen Freunden geht es dann noch aufs Plumsjoch. Gut, dass wir etwa 200HM vor dem Plumsjoch den schöneren schmaleren Weg einschlugen 🙂

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Da blieb uns beiden nichts übrig, als ein bissl zu schieben … Der Wirt der Plumsjochhütte freute sich sehr über Gäste und versorgte uns mit kühlen Getränken und einer schönen nahrhaften Suppe. Über Pertisau, Jenbach … ging es schließlich nach Hause.