Es gibt auch ein Leben ohne Laufen

Es gibt auch ein Leben ohne Laufen

WP_20140524_006 … nicht lange. Aber das gibt es. Heute war’s super und ich hatte wohl einen Dauergrinser auf.
WP_20140524_009Vormittags im Büro, dann noch bei Rueckenwind – Tirols erste Laufsportadresse vorbeigeschaut. Da ich praktisch nur sehr leichte, dünne Schuhe (davon viele) habe und jetzt möglicherweise etwas gedämpftere Dinger Sinn machen, habe ich mich dazu entschlossen, es mit solche zu probieren. Glycerin? Aber heute noch nicht. Heute war ich biken.
WP_20140524_015Ich packe meine sieben Zwetsch­ken (eigentlich nur eine dünne Windjacke zum Runterfahren – die passt in die Satteltasche) und radle los. Es zieht mich in die Natur! Via Schloss Ambras pedaliere ich nach Lans, dann nehme ich die Römerstraße und hinter dem Olympiaexpress biege ich links rauf. Vorbei an Heiligwasser bin ich endlich zumindest am Waldweg. WP_20140524_017Ich trete also den breiten Weg in großzügigen Serpentien rauf und üblicherweise hätte ich die Variante via Patscheralm genommen. Doch heute denke ich ans Laufen und wisst ihr was? Über die Lanseralm ist es einfach viel schöner! WP_20140524_019 Den Weg kenne ich gut und ich weiß, dass ich mit meinen nicht wirklich vorhandenen MTB-Trailkünsten sicher ein paar Mal absteigen werde müssen und es war auch so, aber es hat sich 1000mal gelohnt. WP_20140524_026 Bis zur Brücke ging es ganz gut, das Stück vor der Lanseralm ist was für Könner, danach geht’s wieder. WP_20140524_037 Und weil mir ein paar Schritte zu Fuß nichts ausmachen *gg* und es hier einfach viel schöner als auf der Alpenautobahn ist, genieße ich. WP_20140524_018 Ein Downhiller kommt mir entgegen: „Da rauf?“ kombiniert mit einem würdigenden Blick. Naja, zumindest hab ich das Bike so gut im Griff, das ich merke, wenn ich aus den Pedalen raus muss, ich bin also nicht umgefallen oder so und wie gesagt: Es war geil!
WP_20140524_050 Beim Patscherkofelhaus komme ich wieder auf den breiten Weg und radle die letzten Höhenmeter zum Schutzhaus. Auf dem breiten Weg lässt es sich dann doch vergleichsweise ziemlich bequem fahren, sodass auch ein paar Fotos vom herrlichen Ausblick sein mussten.
WP_20140524_055 Am Weg runter in die Stadt mache ich Zwischenstopp am Lansersee. Herrlich! Ich gönne mir einen leckeren Smoothie mit Banane, Erdbeere und Mango und lasse die Füße im See baumeln.
Having fun & running happy soon

Das Traumwetterle nützen: Windacher Daunkogel & Hinterer Daunkopf

Das Traumwetterle nützen: Windacher Daunkogel & Hinterer Daunkopf

WP_20140330_008Abfahrt um 5:30 Uhr, also eigentlich ja noch 4:30 Uhr, denn eine Stunde Schlaf wurde uns ja geklaut …

WP_20140330_009Das frühe Aufstehen wurde belohnt. Wir fahren ins Stubai.

Von der Mutterbergalm (1750 m) steigen wir bis zum Daunjoch (3057 m) auf. Von hier starten wir eine traumhafte Rundtour und sind weitgehend trotz Traumwetter allein am Weg. Herrlich!

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Windacher Daunkogel (Vorgipfel; Die Sonne blendet ;-))


Vom Daunjoch gehts recht steil hinunter auf den Sulztalferner, hinauf zum Wütenkarsattel (3115 m) und zum Vorgipfel des Windacher Daunkogel (3301 m).

Hinterer Daunkopf

Hinterer Daunkopf

Es folgt eine längere, einsame Pulverabfahrt bis zur Gletscherzunge (ca. 2500 m). Dann fellen wir wieder auf und steigen über das Bockkar hinauf zum Hinteren Daunkopf (3225 m).

Abfahrt wieder über das Daunjoch und über die Wilde Grube zur Mutterbergalm.

Gesamt 2500 Hm, viele Kilometer und viiiiiiiiiiiiiel Sonne

Ich freu mich!

 

 

Breiter Grieskogel als krönender Abschluss eines herrlichen Wochenendes :-)

Breiter Grieskogel als krönender Abschluss eines herrlichen Wochenendes :-)

09.03.2014

WP_20140309_008Zum Abschluss eines strahlend sonnigen Wochenendes stand heute der Breite Grieskogel (3287 m) am Programm. Start kurz vor 8 Uhr in Innsbruck; Fahrt nach Lüsens (1636 m); um 8:30 Uhr stehen wir auf den Skiern und los geht’s!

WP_20140309_012Die Sonne strahlt, es ist superfein warm und wir genießen es im Longsleeve aufzusteigen. Über das Westfalenhaus (2273 m), wo wir uns am Heimweg stärken werden, geht es Richtung Winnebachjoch (2788 m). WP_20140309_027

Dort heißt es abfellen, Jacke anziehen und ein paar Hundert Höhenmeter abfahren. Ich futtere einen Riegel, trinke etwas Tee und felle wieder auf. Es geht wieder rauf! Ich genieße die Ruhe; hier hinten im Kar ist wenig los. Über den Grieskogelferner gehts auf den Gipfel. Wir haben keine Eile, es ist warm, die Sonne lacht und wir genießen …

WP_20140309_019Am Rückweg kehren wir im Westfalenhaus ein und lassen uns a Kasknödlsuppn und an Kaiserschmarrn schmecken – passend zum Kaiserwetter! So a feines Tagl!

Macht für diese Woche gesamt: ca. 85 km laufen (flach) und 7000 Skitourenaufstiegshöhenmeter. „A Koa Lettn“ für mi 🙂

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A geiles Sonntagswetterle :-)

A geiles Sonntagswetterle :-)

23.02.2014

Ein Sonntag mit viel Sonne! … und so fein auf der Lüsener Spitze und am Lüsener Fernerkogel 🙂

Immer geradeaus

Immer geradeaus

Die Vorfreude war groß, aber 100% traue ich dem Wetterbericht ja nicht. Als mich in der Früh die Sonnenstrahlen wecken, da freu ich mich.

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Ich richte meine sieben Sachen, Meister holt mich ab und wir fahren nach Lüsens. Ich genieße die Sonne, den Schnee und das Sein in der Natur. So Sonntage sollte es regelmäßig geben

Lüsener Spitze

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Stinketiere, Schnee und andere Geschichten

Stinketiere, Schnee und andere Geschichten

12.01.2014

Schon 12 Tage ist das noch junge Jahr alt und ich hoffe, ihr seid alle gut gerutscht.

Am 31. war ich eigentlich so ziemlich todkrank, aber als geübtes Stehaufmännchen konnte ich mir Silvester nicht entgehen lassen. Versteht mich richtig: Ich hasse Raketen und das ganze Getue um diesen ach wie sagenhaften Moment, wenn der Sekundenzeiger von 59 auf 00 springt …

Innsbruck bei Nacht, Silvester 2013

Innsbruck bei Nacht, Silvester 2013

Aber: Besuch aus Bayern war geladen. Ich krabble also am späten Nachmittag aus dem Bett. Duschen hilft immer, Essen, raus & rauf. Wir machen uns von mir zuhause mit Stirnlampen auf den Weg Richtung Seegrube. Ganz gemächlich: Frische Luft und ein bisschen Bewegung tun gut, ich genieße die gute Unterhaltung und freue mich, unterwegs zu sein. Um Mitternacht sind wir etwa 200 Hm unter der Seegrube, wir machen Halt, genießen den Moment und schauen uns das Feuerwerk, das da über uns abgeschossen wird, an.

Having Fun - Jumping into a New Year

Having Fun – Jumping into a New Year

Auf der Seegrube ankommen, genießen wir inmitten der „Partygäste“ eine warme Tasse Tee. Gegen 2 Uhr starten wir wieder talwärts: Bis unter die Fleischbank lassen wir es einfach „laffen“ und haben dabei eine ziemlich Gaudi.

I will a so a Lampn wie da Alf ;-) - Nachtskitour

Alf in Sicht 😉 – Nachtskitour

Stinketiere - Ja, was riecht den da so?

Stinketiere – Ja, was riecht den da so?

 Den geplanten langen Neujahrslauf vom 1. Jänner kürze ich auf eine abendliche gemütliche Runde mit mir allein im Dunklen. Dafür bin ich dann wieder fit :-). Am 2. und am 4. versuche ich mich erstmals seit Herbst wieder in flotterem Tempo und mache ein paar ganz kurze Intervalle: „hart aber herzlich“, würde ich gerne sagen, aber wer weiß, was ich gemacht habe, … .

a Knedlsuppn auf da Hittn

a Knedlsuppn auf da Hittn

Glungezer über den Sommerweg

Glungezer über den Sommerweg

Die letzten Tage war ich auch ein paar Mal mit Langlauf- oder Tourenski unterwegs; wie z.B. auch heute. Vorbei an zum Himmel stinkenden Tierchen, ging es über den Schartenkogel zum Glungezer und über eine leckere Kaspressknödlsuppe und einen gefrorenen Apfel für Herrn Meister auf der Sonnenspitze wieder runter ins Tal.

Und heut Abend haben Alf und ich jetzt mal nach Unterkünften für die Salomon 4 Trails gesucht …

NUTSaboutRUNNING: Das war 2013

NUTSaboutRUNNING: Das war 2013

Teufelssteig Veitsch

Teufelssteig Veitsch

2013 war läuferisch ein gutes Jahr für mich.

Ich durfte viele schöne Momente in der Natur erleben, habe so einiges gesehen und erlaufen, Eindrücke gewonnen, Kontakte geknüpft, liebe Leute kennengelernt und viel an Erfahrung gesammelt.

Almenrunde mit Rückenwind

Almenrunde mit Rückenwind

HM Salzburg

Halbmarathon Salzburg, Reinhard fotografiert

2013 war das erste Marathonjahr für mich und das Jahr meines ersten (wenn auch Bambini) Ultras.

Ich wurde Österreichische Bergmarathonmeisterin in Veitsch über 54 km und 2060 Hm in 4:54:14 und das obwohl ich im Vorfeld ziemlich nervös ob dieser Distanz war. Das Gefühl, als erste Frau über die Ziellinie zu laufen, war gewaltig. Schön war es v.a. auch zu erleben, wie sich meine TeamkollegInnen und Hannes mit mir freuten. Hannes, hatte schon vor meinem Zieleinlauf, als er erfahren hatte, dass ich in Führung lag, Reinhard angerufen, der das laut Erzählung im ersten Moment mit „Ja, spinnt die?“ kommentierte.

Meinen ersten Straßenmarathon finishte ich am 13. Oktober in Graz in 2:58:50. Damit erreichte ich mein Ziel, unter 3 h zu bleiben und belegte den 6. Platz der Staatsmeisterschaft, durfte also zur Siegerehrung und wurde Vizetirolermeisterin. Es war ein schönes Gefühl, mein Zeitziel erreicht zu haben und nicht unwesentlich für mich war auch, dass ich mich während des Rennens wohl fühlte.

Zunterkopf-Runde

Arztal

Patscherkofel Richtung Viggarspitze

Patscherkofel Richtung Viggarspitze

Ein weiterer schöner Erfolg für mich war der Tiroler Landesmeistertitel im Berglauf in Itter (5. Platz der Staatsmeisterschaft) sowie der Staatsmeistertitel, den wir dort in der Mannschaft erlaufen konnten (Katharina Zipser 5. Platz, Liudmilla Uzick 10. Platz, Elisabeth Harrie 19. Platz).

Sehr gefreut habe ich mich auch über meinen Sieg beim Silvrettarun 3000, an dem ich heuer das zweite Mal und sicher nicht das letzte Mal teilgenommen habe. Über das Kronenjoch zu laufen und durch den Schnee zu hüpfen, hat einfach zu viel Spaß gemacht.

Meisterschaftsmedaillen 2013

Meisterschaftsmedaillen 2013

Ich möchte an dieser Stelle nicht alle meine Rennergebnisse „wiederkauen“, diese können unter Ergebnisse 2013 nachgelesen werden; ein Foto meiner Medaillen – egal wie dämlich manch einer das finden mag – poste ich aber, denn ich habe für jede geschwitzt und mich über jede gefreut. Schneller und besser geht immer; das ist klar. … aber für mich persönlich waren es schöne Erfolge.

Einzel

  • Österreichische Meisterin Bergmarathon
  • Tiroler Landesmeisterin Berglauf
  • Tiroler Landesmeisterin Bergmarathon
  • Tiroler Landesmeisterin 10 km Straße
  • Tiroler Vize-Landesmeisterin im Marathon, Halbmarathon & 10000 m
  • Akademische Meisterin Halbmarathon

Mannschaft

  • Staatsmeister Mannschaft Berglauf mit Liudmilla Uzick und Elisabeth Harrie
  • Vize-Österreichische Meister Mannschaft Bergmarathon mit Angelika Winkler & Kathrin Sojer
  • 3. Platz Staatsmeisterschaften Mannschaft Halbmarathon mit Katharina Rossi & Angelika Winkler
  • Tiroler Landesmeister Mannschaft:  Berglauf mit Liudmilla Uzick und Elisabeth Harrie; Bergmarathon mit Angelika Winkler und Kathrin Sojer; Halbmarathon mit Katharina Rossi und Liudmilla Uzick
  • Tiroler Vize-Landesmeister Mannschaft 10 km Straße mit Liudmilla Uzick und Angelika Winkler

Neben Zeiten und Platzierungen zählen aber v.a. die Momente.
Oft, aber nicht immer standen diese in Zusammenhang mit Rennen.
Das Jahr 2013 begann läuferisch mit einer Runde, die mich am 1. Jänner erst im flotten Lauf, als die meisten wohl noch schliefen, auf die Hungerburg führte und wurde dann gemütlich mit einer Runde über Unterperfuss und Kematen auf 30 km ausgeweitet.
... Herrlich war es auch in der ersten Jännerwoche durch Bad Füssing zu joggen. Ich war dort zum Wellnessen und die Kombination Wellnessen, Chillen, fein haben, gut essen und ein bissl laufen war einfach wunderbar. Und: Dort fühlte ich mich so richtig jung *gg*.

Im Frühjahr folgen ein paar schöne Skitouren und Langlaufrunden v.a. in Seefeld und Leutasch. Die Ruhe in der Natur ist etwas Unbeschreibliches und lässt mich viel Energie tanken.
Neben dem ein oder anderen Schaf, strahlte ich über einige Hügel, Berge und Wiesen :-). I’m lovin it. Danke auch an meine Freunde, die mich begleitet haben, sei es beim Sport oder beim gemütlich Relaxen danach 🙂

2013 war auch meine erste Laufsaison mit Trainingsplan. Herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Reinhard Kessler, der mich durch mein Laufjahr begleitet hat, das Training permanent mit mir besprochen und auf meine Ziele abgestimmt hat.

Ausblicke

Ausblicke

Ich bedanke mich außerdem bei Brooks für die großartige Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen, das tolle Material, v.a. die Schuhe, die einen auch nach 50 km noch ohne zu zicken tragen! Danke!

Wiedereinstiegstraining

Brooks begleitet mich durch den Winter - 15.12.13 Sonnenspitze

Brooks begleitet mich durch den Winter – 15.12.13 Sonnenspitze

18.12.13

Nach einer verletzungsbedingten Trainingspause (Bruch der 6. und 7. Rippe bei einem Radsturz Ende Oktober) habe ich vor zwei Wochen das Lauftraining wieder aufgenommen.
Auch der anfangs im Grundlagentraining exorbitant hohe Puls normalisiert sich langsam. Um hier Missverständnissen vorzubeugen: Mir ist klar, dass Trainieren im Grundlagenbereich bedeutet, mit einem bestimmten Puls und nicht mit einem bestimmten Tempo zu laufen … Jedenfalls gefiel es mir nicht, dass mein Puls bei gleichem Tempo plötzlich massiv höher war. Fakt ist nun mal, dass Alternativtraining bei einem Rippenbruch bzw. bei einer Verletzung generell nur bedingt möglich ist und die momentane Form darunter ,leidet‘. Aber schließlich muss man dem Körper auch Zeit geben, sich zu erholen.
Insgesamt versuche ich der Zwangspause auch etwas Positives abzugewinnen: Auf diese Weise habe ich – wenn auch etwas ,über’ausführlich – pausiert und konnte erholt wieder ins Training einsteigen.

Skaten in der Leutasch - lovin in

Skaten in der Leutasch – lovin in

Das Wiedereinstiegstraining fiel in den letzten Wochen moderat aus; d.h. ich habe ausschließlich im Grundlagenbereich trainiert. Auch an die Umfänge scheint sich mein Körper erst wieder gewöhnen zu müssen. – Ich habe dafür – wer mich kennt, kann das gut verstehen – nur bedingt Verständnis, habe aber versucht, auf meinen Körper zu hören. Im Zuge des Wiedereinstiegstraining und weil es mir Spaß macht, habe ich auch einige Einheiten in Seefeld bzw. in der Leutsch skatend absolviert und war auch ein paar mal skitourenmäßig unterwegs.

Heute stehen 90 min Laufen am Programm. Ich werde die Utopia Thermal Tight ausführen, denn die ist richtig schön warm und hat eine tolle Passform. Freu mich drauf.
– Run Happy –

So lässt sich’s leben

So lässt sich’s leben

01.12.2013: Die ersten paar Tage mit der 3 vorne dran hab ich – nach dem sofortigen Kauf einer Faltencreme – gut überstanden: Ja, so lässt es sich leben.

Am Dienstag hatte ich einen feinen chilligen Abend. So richtig gefeiert habe ich dann am Wochenende, denn einen 30iger – so ließ ich es mir sagen – lässt man nicht einfach unkommentiert vorüberziehen.

Running Happy

Running Happy

Nicht laut, sondern mit einem Lächeln im Herzen wollt ich feiern und das tat ich: Mit Menschen, die mir wichtig sind und die ich lieb hab. Zudem nahm ich das Wochenende zum Anlass, mein Training nach der Verletzungspause langsam wieder aufzunehmen. Freitag Abend führe ich meine neuen Brooks Connect aus: Die Schuhe hamm sich gefreut, sag ich euch 🙂
Schönes Gefühl wieder in Laufschuhen zu stecken … Nur der Puls macht mir Sorgen.

Schnee - so schee :-)

Schnee – so schee 🙂

Am Samstag stell ich mich dann das erste Mal in dieser Saison auf Ski. Langlaufen. Juhu!
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WP_20131130_005Wir drehen ein paar Runden in Seefeld und einmal fahren wir Mösern. Abends gibts Pastaparty bei Hannes & Geli. – Hab ich schon mal gesagt, dass wir der coolste Laufverein der Welt sind? Es war soooo nett!

Überholt auf den letzten Metern *gg* - Scherz


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WP_20131201_009 Überholt auf den letzten Metern *Scherz*

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Auf der Sonnenspitze 2639 m

Und zum Abschluss des Wochenendes hieß es heute: Endlich Skitour! Schön vorsichtig! Schon bei der Talstation treffen wir Marcell mit Sohnemann auf der Rodel. Der hats fein: wird gezogen 🙂 Wir gehen 400 m, da will uns einer rechts überholen: Er meint, er müsse wissen, welche Frau da vor ihm geht. Es war Josef. Wir freuen uns und verbringen die kommenden 1700 Hm zu dritt: Wolfi, Josef und i und wir hamm recht a Hetz. A ja, bevor i s vergess, beim Runterfahren treffen wir Marcell noch einmal: mit Tourenski. Gott sei Dank habe ich ihn abends nicht auch noch am Christkindlmarkt getroffen, denn dann wäre die Kiste Bier fällig gewesen.

UP! – Was für eine Woche!

Letzten Sonntag nach dem Halbmarathon war ich so richtig fertig: Das Rennen war hart, ich hatte in den zwei Nächten zuvor kaum geschlafen … Daher stand ganz oben auf der ,To-do-Liste‘ für diese Woche: „Erholen und wieder in den Wohlfühlmodus zurückkehren.“ – Das ist mir mehr als gelungen! Heute, eine Woche später, fühl ich mich wieder fit und gut erholt.
In dieser Woche nehme ich Abstand von jeglicher schnelleren Einheit, versuche viel zu schlafen und gut zu essen. Das Training gestalte ich v.a. nach dem Spaßfaktor.

  • Montag gilt erst mal: „No Sports!“
  • Dienstag drehe ich eine chillige Runde entlang dem Inn mit schöner Musik als Begleitung.
  • Amras - Sillschlucht - Vill - Lansersee - Amras mit Alf

    Amras – Sillschlucht – Vill – Lansersee – Amras mit Alf

    Mittwoch freue ich mich, endlich wieder einen Lauf mit Alf machen zu können: Ich hole ihn um 18:30 Uhr ab und wir laufen die Sillschlucht rein und über Vill, den Lansersee, Seerosenweiher, Tummelplatz wieder runter nach Amras. Ich genieße den Lauf und die gute Unterhaltung: Hat definitiv Spaß gemacht. Danke, Alf! Zeitlich sind wir wunderbar im Plansoll, und das, obwohl ich heute auf den Plan gar nicht so richtig achte.
  • Donnerstag komme ich erst recht spät zum Laufen. Ich drehe eine gemütliche Runde im Regen mit Handschuhen und Mütze … Ja, es ist frisch geworden und gerade bei den langsamen Läufen, hab ich es eben lieber fein warm.
  • Freitag war Vereinslauf, wie Matthias so schön schreibt. Wir treffen uns um 12:30 Uhr zu einem feinen Mittagsläufchen. Sill-Inn-Schleife, knapp 13km, 1:05 h. Mit Quasseln vergeht die Zeit wie im Flug, ich genieße den Lauf und wir tauschen die Latest News aus. Abermals: Hat Spaß gemacht! Danke, Matthias. Ich hänge noch eine zweite Runde dran, denn am Plan stehen 2 h. Und mit der ersten Runde in Gesellschaft vergehen die 2 h heute richtig schnell.
  • 3Samstag fühl ich mich dann so richtig geehrt. Hendrik begleitet mich erst auf meinen 90 min DL auf dem Rad. -Genial! Dann verdrück ich zuhause rasch einen Riegel und zwei Reiswaffeln, zieh mich um und schon zieht es uns noch einmal raus. Einen Geländelauf wollen wir noch anhängen. Wir laufen durch den Wald Richtung Hungerburg los. Eigentlich überlege ich, ihm die Strecke rüber über schmale Wegerl auf Arzler-/Rumeralmhöhe zur Thaurer zu zeigen. Doch es zieht uns rauf. Unter der Nordkettenbahn frage ich ihn: „Flach oder steil?“ „Steil“, er grinst und ich zeig ihm, was steil ist: Seilbahntrasse zum Rastlboden und dann weiter über die Fleischbank! Insgesamt gehen wir es heute sehr gemütlich an. Runter laufen wir dann über den Tobel und die Höttinger. Fein war’s.1
  • Sonntag: Das Wochenende lasse ich mit einem flachen abendlichen 2:30er ausklingen.

Die Woche kam mir locker vor. Aber Kilometer wurden es einige. Das Training hat Spaß gemacht. Geil!

Downhill im Taunus :-)

Downhill im Taunus :-)

22.08.2013
Am Nachmittag geht’s mit Hendrik in den Taunus. Bis zur Waldgrenze (Oberursel-Hohemark) fahren wir mit dem Auto. Hendrik legt Wert darauf, dass dieser Punkt auch mit der U-Bahn erreichbar ist. Als Nicht-Autobesitzerin finde ich das natürlich super, aber heute tut es nichts zur Sache …
Während Hendrik sich die Alpen vor die Haustüre wünscht, die wir Alpenbewohner natürlich nicht hergeben werden, bin ich äußerst positiv überrascht von der Runde, die er mir zeigt. Leicht ansteigend führt uns der Weg durch einen wirklich sehens- und erlaufenswerten Taunus. … und zumindest kumulierte 710 HM werden es heute auch, obwohl der höchste Punkt hier wohl nur 881 m über dem Meer liegt.

Downhill im Taunus

Downhill im Taunus

Wir laufen über den Altkönig (798 m) zum Großen Feldberg (881 m). Am Altkönig gelingt es mir, zu beweisen, dass wilde/echte Moosbeeren bzw. Blaubeeren bzw. Heidelbeeren (oder wie auch immer man diese Beeren nennen mag), die es laut dem Flachlandtiroler im Taunus nicht gibt, ein richtig schön blaues Fruchtfleisch haben.

Am Großen Feldberg

Am Großen Feldberg

Das Gipfelkreuz habe ich natürlich bestiegen. Mehr Höhenmeter konnte ich dann aber nicht mehr herausholen … 
Wir wissen, wir sind spät losgelaufen; jetzt aber wird es unerwartet schnell dunkel. Eigentlich wollten wir die Trails runter laufen, was wir anfangs auch tun. Dann aber müssen wir – zumal wir keine Stirnlampen dabei haben – auf die Bundesstraßen wechseln. Wir rennen ein ganz ordentliches Tempo: Wir wollen hier weg. Wann immer uns ein Auto mit teilweise 100 und mehr Sachen entgegenkommt, bleiben wir kurz stehen, machen einen Schritt zur Seite und dann geht es weiter. Ein bisschen Abenteuer gehört dazu. War ein schöner Lauf …
RUN HAPPY