Erster Innsbrucker Spenden-Halbmarathon (und meine Ripperl …)

Erster Innsbrucker Spenden-Halbmarathon (und meine Ripperl …)

Zimtsternchen z.B. ...

Zimtsternchen z.B. …

Eigentlich wollte ich diese für mich tolle Saison mit einem schnellen Halbmarathon am 16. November beenden und da haben wir kurzerhand einen Halbmarathon ins Leben gerufen:

Den 1. Innsbrucker Spenden-Halbmarathon zugunsten des Innsbrucker Integrationshauses, organisiert von meinem Verein, dem SK Rueckenwind.

Vom Lauf werde ich nun Abstand nehmen müssen. (Ich habe mir die 6. und 7. Rippe gebrochen – dazu später.) … Abstand nehmen: Abstand vom Laufen, nicht vom Event, an dessen Bewerbung ich mich gern beteilige. Siehe auch hier. Also, sei dabei! Es wird „a Hetz“. Ich kann mich im Vorfeld des Laufes nun ganz dem Keksebacken widmen und werde euch anfeuern!

Zum Lauf:

ERSTER INNSBRUCKER SPENDEN-HALBMARATHON (21,1… km, AUCH MÖGLICH: 3.935 m; 7.370 m; 10.805 m; 14.240 m; 17.675 m)

Veranstalter: SK Rueckenwind – Rueckenwind – Tirols erste Laufsportadresse

  • Gelaufen wird für Weihnachtsgeschenke für Kinder des Integrationshauses.
  • Der Veranstalter hebt kein eigentliches Startgeld ein, um eine Mindestspende von 10€ wird aber gebeten.
  • Vorweihnachtliche Verpflegung im Ziel: Tee, Punsch, Glühwein, Kekse etc.
  • Tombola und a mortz Gaudi 🙂
Streckenplan

Streckenplan: 1. Innsbrucker Spenden-Halbmarathon

STADION TIVOLI (Streckenänderung zur ursprünglich kommunizierten Version aufgrund einer Baustelle!)

  • Start: im Stadion 500m + bis zu 6 Runden à 3.435m
  • Streckenlängen: 3.935m; 7.370m; 10.805m; 14.240m; 17.675m; 21,1 km
  • durchgehend Asphalt (ausnahme Stadion – Tartan)
  • zwischen km 1,2 und 1,8 schlechte Beleuchtung
  • Startnummernausgabe: im Start-/Zielbereich (= Stadion)
  • Verpflegungsstation auf der Zielgeraden (Wasser, Tee)
  • Garderobe und Duschmöglichkeiten im Stadion
  • Parkmöglichkeiten: Sillufer (frei), Olympiaworld (gebührenpflichtig)
  • Anmeldung unter: Rueckenwind: 0512/399898 oder Mail: office@rueckenwind.at (Name, Geburtsjahr, Verein, Strecke)
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mit Flügelschuhen …

Und was ist mir passiert? – Nicht beim Vollgas-Abwärtslaufen bin ich gestürzt. Nicht das Mountainbiken oder Rennrad haben mich abgeworfen, sondern von einem richtigen Drahtesel hat es mich mit Salto frontale nach vorne katapultiert. Bruchlandung auf den Rippen und wie sich herausgestellt hat, sind die 6. und 7. Rippe gebrochen. Wehleidig bin ich definitiv nicht und manchmal hart im Nehmen, doch schließlich hielt ich es doch für angebracht, das Ganze röntgen zu lassen. Meine Saison ist damit wohl vorerst beendet. Ich komme fit wieder zurück (und dann topmotiviert!). Ein paar Tage konzentriere ich mich noch voll aufs Genesen und dann fang ich wieder mit dem Training an. Für den Halbmarathon beim VCM habe ich mich schon angemeldet und nicht nur darauf freue ich mich und nicht nur dafür werde ich trainieren.

RUN HAPPY EVERYBODY

2:58:50 – Mein erster Straßenmarathon und vorne die 2 – Ich freu mich!

13.10.2013: Marathon in Graz mit Staatsmeisterschaft

Meine ersten Marathonblümchen

Meine ersten Marathonblümchen

Ich finde, mein Fleiß und meine Disziplin haben sich ausgezahlt … und das freut mich. – Das eigentlich am meisten.
Jeder hat seine Ziele und ein Ziel zu erreichen, ist immer ein schönes Gefühl. In Graz 2:59:59 zu laufen, das hatte ich mir für heuer vorgenommen; und dieses Ziel hatte ich immer fest vor Augen. Besonders dann, wenn die Sonne lachte und der Berg laut rief, ich aber den Inn entlang lief. Ausnahmen gab es wenige. Und das war manchmal schon echt hart. Ich liebe die Berge und ich freue mich, jetzt dann noch ein bisschen im Gelände herumhüpfen zu dürfen. Das habe ich mir verdient.

Seit dem 20.07 (Silvrettarun 3000 von Ischgl nach Galtür übers Kronenjoch) hatte mich das Marathontraining fest unter seiner Fuchtel. Jeder Kieselstein, jede Straßenkante, jeder Busch und Strauch zwischen Hall und Unterperfuss kennt mich. Und irgendwie hat das Training immer Spaß gemacht; weil ich wusste, warum ich es tat und weil Laufen sowieso das Schönste auf der Welt ist, naja fast. – Finde zumindest ich.

die letzten 60 min

die letzten 60 min Training

Wichtig in der Vorbereitung war für mich v.a., dass ich kontrolliert trainieren konnte und es jemanden gab, der mir dabei half. Das war Gold wert und ohne Reinhard hätte ich mir das a) nicht zugetraut und b) dieses Ziel wohl auch nicht erreicht. Ich bin nicht so weit, als dass ich mir so etwas alleine zutrauen würde. Ich bin dazu viel zu unruhig, vielleicht zu getrieben oder zu emotional. Und ich bewundere diejenige, die sich selbst einen Plan schreiben und diesen verfolgen. Ich kann Pläne auf die Minute ausführen, aber den Plan muss es geben. Denn dann weiß ich, dass ich das Richtige tue und habe Vertrauen.

Good number?

Good number?

Eigentlich hatte ich gehofft, wir würden als Verein anreisen oder uns zumindest in Grüppchen zusammentun. Ja, ich bin so: Ich mag das Gemeinsame. Jedenfalls hatte irgendwie jeder andere Verpflichtungen und so kam es, dass am Freitag nur Christian und ich die Reise antraten. Wir nahmen uns diesen Tag frei, denn wir wollten den Marathon mit Ruhe angehen, genug Zeit haben, um die Startunterlagen zu holen, um noch etwas zu chillen etc. Und wir taten gut daran!
Freitag um 10:30 Uhr holt mich Christian ab. Dass ich mich 5 min verspäten würde, kann ich ihm leider nicht sagen, denn ich bin ja seit 4. Oktober ohne Handy. – Super Sache! P.S.: Ich habe immer noch keines …

Start bei Schnee - mit dem Auto :-)

Start bei Schnee – mit dem Auto 🙂

Jedenfalls starten wir sogleich Richtung Graz. Bei uns Schnee, aber wir fahren immer schön der Sonne entgegen. Ich fühle mich wie im Urlaub: Wir haben es fein und lustig. – Wie immer eben! In Graz holen wir gleich die Startunterlagen ab; das liegt am Weg.

Tennis Court

Tennis Court

Dann ab ins Hotel: Tennis Court – echt zu empfehlen. Von außen nicht allzu einladend, von innen perfekt! Ich gehe noch 30 min joggen und dann gehen wir zum Italiener.

Freitagsfutter

Freitagsfutter

Dem Zufall überlasse ich nichts und ziehe den TripAdvisor heran. Für Samstag reservieren wir auch gleich einen Tisch für sechs Personen bei Da Pina.

Samstag chille ich den ganzen Tag und laufe noch meine letzten 30 min laut Plan. Christian trifft sich mit Raimund. Er will sich das Startareal ansehen. Ich befinde zu wissen, wie eine Startlinie aussieht. Es handelt sich schließlich um ein Straßenrennen. Da muss ich nicht viel wissen. Den Streckenplan kenne ich und bleibe im Hotel. Und daran tue ich gut: Was ich zu diesem Zeitpunkt nämlich noch nicht weiß, ist, dass ich in der Nacht wieder ordentlich schwitzen und nicht vor 2 Uhr einschlafen würde. So weiß ich am Morgen des 13. aber, dass ich gut gechillt habe und lasse mich nicht aus dem Konzept bringen: 2:59:59 die Devise.

Um 7 Uhr geht der Wecker, ich drehe und wende mich einige Male bevor ich schließlich aufstehe und fokussiert an die Sache gehe: Frühstücken, zusammenpacken und mit den Öffis rein in die City.
Im Startareal angekommen treffen wir Karin, die sich ein paar Stunden später erneut über den Staatsmeistertitel freuen darf und Eddy. Wir ratschen ein bissl, treffen Raimund und Christine Schöller und schließlich auch die lieben Läufer aus unserem Verein: Sechs SK Rueckenwind-ler und eine SK Rueckenwind-lerin würden heute durchaus passable Rennen laufen!

Streckenführung

Streckenführung

Gemeinsam stellen wir uns an den Start und pünktlich um 10:00:00 erfolgt der Startschuss. Die letzten 60min vor dem Start war ich so abgelenkt, dass für Nervosität gar keine Zeit blieb und jetzt musste ich eh laufen. Gut so! Vier Gels habe ich dabei: An der linken und rechten Hüfte kann man das heute noch sehen: Dort platziere ich jeweils eines; eines in der linken Hand und das vierte, das versteck ich, wo ich sonst wenig habe. Die ersten Kilometer laufe ich knapp hinter Robert St., wie es Reinhard empfohlen hatte. V.a. aber achte ich auf meine Uhr: meine Kilometerzeiten und den Puls. Ich fühle mich gut und freue mich, jetzt endlich den Marathon zu laufen. – Es war fast ein komisches Gefühl, dass es dann zu diesem Zeitpunkt so war und ich tatsächlich dieses Rennen lief; dass der Moment gekommen war.

Die ersten paar Kilometer ist richtig was los. So ab km 3 läuft es sich angenehm in einer kleinen Gruppe. Jürgen vom LC Waldviertel scheint zum Ratschen zumute: Ob ich auch auf sub 3 h laufen würde. Diese Frage beantworte ich noch. Dann aber erweise ich mich als kein guter Gesprächspartner. Fast habe ich ein schlechtes Gewissen; ich will nicht unhöflich sein … Aber gut: Ich muss mich eben doch auf den Lauf konzentrieren. Bei km 20 biegen die Halbmarathonis links ab und plötzlich sind wir Marathonis ziemlich einsam …
Wir laufen das zweite Mal Richtung Wendepunkt Norden: Rechte Spur 2 km hinauf, linke Spur 2 km hinunter. Irgendwie treibt es mich an, als ich die flotteren Läufer mir entgegenlaufen sehe. Ich sehe Karin und Eddy, ich sehe Matthias, der mir zuwinkt, und Robert K., der ja auch seinen ersten Marathon läuft und so weiter und so fort. Es ist schön, sich kurz gegenseitig einen Blick zuzuwerfen, sich Kraft zu schicken. Das gibt mir das Gefühl, nicht allein hier zu sein. Ich laufe weiter.
Bis km 35 läuft es sich wirklich gut. Der Mann mit dem Hammer bleibt auch da noch aus. Allerdings spüre ich dann ein Stechen im linken Knie. Ich versuche es zu ignorieren und setze weiterhin einen Fuß vor den anderen. Meine Uhr piepst: 4:26 min. Wie kann das sein??? Ich laufe doch immer noch gleich schnell?! – Denke ich zumindest; ist aber wohl nicht so …

Was Pentek so sagt ...

Was Pentek so sagt …

Die Uhr kennt die Fakten. Interessant aber, dass ich auf den letzten 5 km viele überhole, obwohl ich langsamer werde. Gut, dass ich eine Uhr habe. Ich reiße mich zusammen.
Bei km 35 hatte ich noch gedacht, dass sich vielleicht eine 2:57er Zeit ausgehen könnte. Es werden 2:58. Kein Ding. Ich bin happy und laufe Richtung Zielgerade. – Zu einem Zeitpunkt als wohl auch die liebe Kathrin, die in München den Marathon läuft, an mich denkt. – Danke, Kathrin für die schöne Erwähnung in deinem Bericht. Als ich den Bericht gelesen habe – du weißt es ja – war ich fast ein bissl gerührt. Liebe Leute: Mit 2:58:50 laufe ich ins Ziel und ich bin total RUNNING HAPPY! Ein schönes Gefühl!

6. Platz bei der Staatsmeisterschaft

6. Platz bei der Staatsmeisterschaft

Zur Belohnung gibt es außerdem den 6. Platz bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft, den Vize-Tirolermeistertitel und meine ersten Marathonblümchen. Ich freue mich!

Der Österreichische Staatsmeistertiel geht an Karin Freitag, ATV Irdning in 2:46:04 und Roman Weger, LC Villach in 2:20:09. Herzliche Gratulation!

Die ersten sechs Österreicherinnen und Österreicher der Staatsmeisterschaft (Bruttozeiten):
1. Karin Freitag, ATV Irdning, 2:46:04
2. Cornelia Köpper, LG Apfelland, 2:49:48
3. Andrea Weber, SV Reutte, 2:51:34
4. Carola Bendl-Tschiedel, LG Wien, 2:54:26
5. Claudia Kaiser, Plussport Saalfelden, 2:55:07
6. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 2:58:54

1. Roman Weger, LC Villach, 2:20:09
2. Robert Gruber, LC ASKÖ Henndorf, 2:25:14
3. Andreas Ringhofer, PSV Leoben, 2:30:23
4. Christian Robin, LC Villach, 2:31:08
5. Harald Bauer, LC Weststeiermark, 2:32:29
6. Alexander Weiß, LG Kirchdorf, 2:33:25

Der Tiroler Meistertitel geht an Andrea Weber (SV Reutte) und Günther Schneider (SK Rueckenwind).

Die Ergebnisse der SK Rueckenwind-ler (Nettozeiten):
Günter Schneider, SK Rueckenwind, 2:41:32
Matthias Leitner, SK Rueckenwind, 2:44:22
Robert Koprivnik, SK Rueckenwind, 2:51:58
Robert Stelzer, SK Rueckenwind, 2:56:04
Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 2:58:50
Christian Bair, SK Rueckenwind 3:26:30

Und hier gibts noch ein Video: http://www.youtube.com/watch?v=eujveIAPmlE#t=73

Die letzten 120 min …

Die letzten 120 min …

Noch 120 min Lauftraining, 2 Tage, 22 Stunden, 59 Minuten, 21 Sekunden, Vorfreude und Nervosität trennen mich von meinem ersten Straßenmarathon.

Kilometer um Kilometer :-)

Kilometer um Kilometer 🙂

Mein Ziel fest vor Augen und gut fokussiert: 2:59:59. Auf der Straße geht es ja schließlich v.a. um die Zeit … und ich weiß: Auf 42,195 Kilometern kann alles Mögliche passieren.
Ob ich mein Ziel erreichen werde, werde ich am Sonntag um 12:59:59 h wissen. Drückt mir die Daumen!
Jetzt liegt es an mir. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Reinhard Kessler, der mich auf dieses Rennen vorbereitet hat und dem ich sicher den ein oder anderen Nerv gekostet habe. Danke für eine gewaltige Betreuung!

Ich <3 Laufen

Ich <3 Laufen

29.09.2013 Laufen mit Herz
Ein superspannender Berlin-Marathon ist das heute gewesen! Verfolgt hab ich ihn am Laufband, denn so glaubte ich, die Zeit am besten nützen zu können.
Gestern hab ich einen persönlichen Orientierungslauf absolviert. Das Ergebnis seht ihr hier.
Keine Frage: Eine schöne Strecke war das nicht, aber es hat Spaß gemacht. RUN HAPPY

Tiroler Meisterin – 10km Straße Itter

Tiroler Meisterin – 10km Straße Itter

21.09.2013 Tiroler Meisterschaft 10km Straße Itter
Noch drei Wochen bis zu meinem ersten Marathon. Gestern eine letzte Formüberprüfung: Ich freu mich, dass diese nun positiv ausfiel! … v.a. glaube ich, dass dies wichtig für mich und das Vertrauen in meine Beinchen und meinen Körper war und ist.
Während ich nach dem HM vor 2 Wochen einfach nur sauer war, weil ich v.a. mir selbst nicht zeigen konnte, was ich glaube, drauf zu haben, lief ich gestern von Anfang an ein konstantes und in meiner persönlichen Wahrnehmung gutes Rennen. Ich hatte keine Wehwehchen und auch der Magen spielte fast perfekt mit. So wurde ich auf einem für einen Straßenlauf kupierten Kurs mit 15% Schotterweganteil in 38:36 min Tiroler Meisterin.

die ersten 3 Damen TM 10 km Straße

die ersten 3 Damen TM 10 km Straße


Zu erwähnen ist auch, dass ich seit langem wieder mal einen Nachmittag mit Geli und Hannes verbringen durfte. Geli, die die letzten Monate wohl kaum einen Ultra oder Berglauf ausgelassen hatte, erklärte sich bereit, für das Zustandekommen einer Mannschaft den 10er zu laufen. So stellten wir also auch ein Team: Liudmilla Uzick, Angelika Winker, Katharina Zipser und wurden Vize-Tiroler Meister in der Mannschaft. TM 10km Itter 9a Der Mannschaftsmeistertitel ging an die Damen der Union Raika Lienz. Herzliche Gratulation!
Karli before the race

Karli before the race

Karli, die Sportskanone, und Hannes feuerten uns an und wir hatten einen richtig schönen Nachmittag in Itter … und ich definitiv einige Kilometer: Denn im Zuge des Marathontrainings lief ich schon vor dem Rennen brav ein, bestritt das 10km Rennen, wechselte das Shirt und lief weitere 50min bis mich Tombola und Siegerehrung abkommandierten. In Innsbruck klopfte ich dann noch weitere 11 km in den Asphalt bevor ich in der Badewanne chillte TM 10km Itter 6 und eine schöne Schüssel Haselnussjoghurt mit Topfen, Erdbeeren, Walnüssen, Pinienkernen und Mandelblättchen genoss.

Die ersten drei Damen der Tiroler Meisterschaft:
1. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 38:36,8
2. Irmgard Huber, Union Raika Lienz, 40:00,2
3. Susanne Mair, Union Raika Lienz, 40:06,3

Die ersten drei Herren der Tiroler Meisterschaft:
Dietmar Rudigier, LG-Decker Itter, 32:03,3
Alexander Rieder, LSV 1990 Kitzbühel, 33:25,1
Thomas Fahringer, LG-Decker Itter, 33:26,1

Herzliche Gratulation zum Tagessieg an Karin Freitag (STLV) und Dietmar Rudigier.
Die weiteren Ergebnisse hier

UP! – Was für eine Woche!

Letzten Sonntag nach dem Halbmarathon war ich so richtig fertig: Das Rennen war hart, ich hatte in den zwei Nächten zuvor kaum geschlafen … Daher stand ganz oben auf der ,To-do-Liste‘ für diese Woche: „Erholen und wieder in den Wohlfühlmodus zurückkehren.“ – Das ist mir mehr als gelungen! Heute, eine Woche später, fühl ich mich wieder fit und gut erholt.
In dieser Woche nehme ich Abstand von jeglicher schnelleren Einheit, versuche viel zu schlafen und gut zu essen. Das Training gestalte ich v.a. nach dem Spaßfaktor.

  • Montag gilt erst mal: „No Sports!“
  • Dienstag drehe ich eine chillige Runde entlang dem Inn mit schöner Musik als Begleitung.
  • Amras - Sillschlucht - Vill - Lansersee - Amras mit Alf

    Amras – Sillschlucht – Vill – Lansersee – Amras mit Alf

    Mittwoch freue ich mich, endlich wieder einen Lauf mit Alf machen zu können: Ich hole ihn um 18:30 Uhr ab und wir laufen die Sillschlucht rein und über Vill, den Lansersee, Seerosenweiher, Tummelplatz wieder runter nach Amras. Ich genieße den Lauf und die gute Unterhaltung: Hat definitiv Spaß gemacht. Danke, Alf! Zeitlich sind wir wunderbar im Plansoll, und das, obwohl ich heute auf den Plan gar nicht so richtig achte.
  • Donnerstag komme ich erst recht spät zum Laufen. Ich drehe eine gemütliche Runde im Regen mit Handschuhen und Mütze … Ja, es ist frisch geworden und gerade bei den langsamen Läufen, hab ich es eben lieber fein warm.
  • Freitag war Vereinslauf, wie Matthias so schön schreibt. Wir treffen uns um 12:30 Uhr zu einem feinen Mittagsläufchen. Sill-Inn-Schleife, knapp 13km, 1:05 h. Mit Quasseln vergeht die Zeit wie im Flug, ich genieße den Lauf und wir tauschen die Latest News aus. Abermals: Hat Spaß gemacht! Danke, Matthias. Ich hänge noch eine zweite Runde dran, denn am Plan stehen 2 h. Und mit der ersten Runde in Gesellschaft vergehen die 2 h heute richtig schnell.
  • 3Samstag fühl ich mich dann so richtig geehrt. Hendrik begleitet mich erst auf meinen 90 min DL auf dem Rad. -Genial! Dann verdrück ich zuhause rasch einen Riegel und zwei Reiswaffeln, zieh mich um und schon zieht es uns noch einmal raus. Einen Geländelauf wollen wir noch anhängen. Wir laufen durch den Wald Richtung Hungerburg los. Eigentlich überlege ich, ihm die Strecke rüber über schmale Wegerl auf Arzler-/Rumeralmhöhe zur Thaurer zu zeigen. Doch es zieht uns rauf. Unter der Nordkettenbahn frage ich ihn: „Flach oder steil?“ „Steil“, er grinst und ich zeig ihm, was steil ist: Seilbahntrasse zum Rastlboden und dann weiter über die Fleischbank! Insgesamt gehen wir es heute sehr gemütlich an. Runter laufen wir dann über den Tobel und die Höttinger. Fein war’s.1
  • Sonntag: Das Wochenende lasse ich mit einem flachen abendlichen 2:30er ausklingen.

Die Woche kam mir locker vor. Aber Kilometer wurden es einige. Das Training hat Spaß gemacht. Geil!

Vizetiroler Meisterin im Halbmarathon

Die ersten drei Damen Tiroler Meisterschaft HM. Ein herzlicher Dank an Matthias Leitner fürs Fotografieren

Die ersten drei Damen Tiroler Meisterschaft HM. Ein herzlicher Dank an Matthias Leitner fürs Fotografieren

08.09.2013
Heute fanden in Innsbruck die Tiroler Meisterschaften im Halbmarathon statt. Ein sehr puristisches Rennen mit Start- und Ziellinie, ohne großes Zinnober.
Diese 21,1 km inklusive der kleinen Bikerunde am Nachmittag widme ich im Übrigen Kathrin, deren Freude am Laufen verzaubert …
Auf das Rennen freute ich mich sehr. Es sollte v.a. aber ein Formcheck in Hinblick auf meinen ersten Marathonstart in Graz sein. Mein Ziel war es, 1:24 zu laufen, ergo 3:58 min/km. Schon vorab: Mein Ziel habe ich heute deutlich verfehlt. Es wurden 1:25:33,9.

Zur Streckenführung:
Streckenführung Halbmarathon
Gelaufen wurde ein 3-Rundenkurs (3 x 6928,5 km mit einer Start-Zielversetzung von 334 m); alles Gehweg bzw. Gehsteig zwischen verständnisvollen und weniger verständnisvollen Spaziergängern und deren Vierbeinern
Start: 10 Uhr. Am Start: eine kleine Schar VereinsläuferInnen.

Nun zu meinem Rennen: Irgendwie läuft es im Moment fast, aber nicht ganz. Schon in der Nacht von Freitag auf Samstag wachte ich schweißgebadet auf. Den Samstag nützte ich daher abgesehen von 45 min joggen mit 3 Steigerungen gänzlich zur Entspannung: Body Roll & Whirlpool
Um 20 Uhr legte ich mich dann bereits schlafen. Doch bis 2 Uhr stand ich abermals senkrecht im Bett. Wieder alles nass und mir war klar: Mit den 1:24 würde es nichts werden.
Ich ging das Rennen zurückhaltend an; versuchte die ersten km höchstens im ursprünglich geplanten Tempo (3:58 min/km) zu laufen, aber mir war klar, das würde ich heute nicht durchhalten können. Dass ich das Rennen langsam anging, brachte aber auch etwas Positives mit sich: Obwohl ich im Endeffekt ca. 4:03 min/km lief, konnte ich drei Läufer einsammeln und wurde nicht überholt. Gut hinter mir war eben ein Loch, ein Puffer
Andrea war bis zur Rennhälfte immer knapp vor mir, dann aber vergrößerte sich ihr Vorsprung: Sie lief wohl abermals ein ziemlich konstantes Rennen. Mit 01:24:53,6 wurde Andrea Weber Tiroler Meisterin. Und meine Zeit ist immerhin für mich PB. Das ist doch auch was – … und ich glaube immer noch, dass ich schneller kann.

Die MannschaftsmeisterInnen

Die MannschaftsmeisterInnen

Ach ja, und meine lieben Vereinskolleginnen Katharina Rossi, Liudmila Uzick und ich wurden Tiroler Meister in der Mannschaft. Laufen ist zwar kein eigentlicher Teamsport, aber es ist schön, mit einem Team am Start zu stehen und sich gemeinsam freuen zu können.

Die ersten drei Damen:
Andrea Weber, SV Reutte LA, 01:24:53,6
Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 01:25:33,9
Andrea Oberbichler, Union Raika Lienz, 01:29:19,9

Die ersten drei Herren:
Dietmar Rudigier, LG Decker Itter, 01:11:32,3
Günter Schneider, SK Rueckenwind, 01:17:06,3
Peter Hechenberger, PSV Leoben, 01:19:30,4

Ein ganz spezieller Dank gilt an dieser Stelle meinem lieben Vereinskollegen Christian Bair, der mir sprichwörtlich mit RaD und Tat zu Seite steht: Schön, dass es dich gibt.

Chilling & Sonne @ Rastlboden

Chilling & Sonne @ Rastlboden

Nach dem Rennen war ich erst einmal nur sauer und irgendwie hätte ich mich wohl am besten einfach ins Bett gelegt. Aber da hätte ich bestimmt keine Ruhe gefunden … Nach einem Tässchen Sweet Chai schwang ich mich also aufs MTB und trat mir gemütlich den Frust aus den Hüften. Am Rastlboden lehnte ich mich mit dem Rücken an den kräftigen, warmen Stamm einer Fichte, chillte ein wenig und träumte vor mich hin …

37:49,3min für 10000m – Die Bahn lügt nicht

37:49,3min für 10000m – Die Bahn lügt nicht

28.08.2013
10000m auf der Bahn … Ganz mein Ding *gg* … 25 Runden im Kreis …
Aber eines motiviert: DIE BAHN LÜGT NICHT und hier würde ich ein gutes Feedback über den Stand der Dinge bekommen. Insbesondere in Hinblick auf meinen ersten Marathon, den ich in Graz laufen werde, ist das für mich von Interesse.
Dass ich am Montagmorgen nach einem super Trainingswochenende plötzlich mit einem geschwollenen Knie aufwache, irritiert mich etwas. Zumal ich dafür keinerlei Grund ausfindig machen kann … Eigentlich hatte ich erst am Freitag einen Regenerationstag eingelegt, aber da hilft wohl nichts und ich entscheide mich, sowohl Montag als auch Dienstag nicht zu laufen; stattdessen Topfen auf das Knie zu geben und in die Infrarotkabine zu gehen. Ob Infrarotkabine hier das Richtige war, weiß ich nicht. Manch einer meinte via Facebook „Bloß nicht Infrarot“. Naja, bei anderen Wehwehchen hat es mir eigentlich immer gut geholfen …
Jedenfalls stell ich mich Mittwochabend auf die Bahn. Zuvor laufe ich ein wenig ein.
Start um 20:15. Ich gehe das Rennen ambitioniert an, fühle mich stark. Das Knie macht keine Mätzchen. Die erste Rennhälfte läuft es super. Allerdings schließe ich mich einer Zweimanngruppe an, die wohl doch 1/2sec pro Runde zu flott für mich ist, und das muss ich dann leider bezahlen. Ich lasse sie ziehen und finde mein eigenes Tempo. Das bedeutet aber auch, dass Andrea, die offenbar von Anfang an ein superkonstantes Rennen läuft, und zwischenzeitlich fast 200m Rückstand hat, immer näher kommt. 100m vor dem Ziel, in der letzten Kurve, hat sie mich. Ich blicke zu ihr und meine: „Das hast du dir verdient!“ Und das hat sie auch. Andrea Weber vom SV Reutte LA wird Tiroler Meisterin, ich Vizetiroler Meisterin. … und mit meiner Zeit (37:49,3min) bin ich zufrieden. Ziele für die Zukunft habe ich 🙂
Bei den Männern geht der Titel an Dietmar Rudigier vom LG Decker Itter in 31:58,1min vor Fabian Kaiser und Günter Schneider (beide SK Rueckenwind 🙂 )

Downhill im Taunus :-)

Downhill im Taunus :-)

22.08.2013
Am Nachmittag geht’s mit Hendrik in den Taunus. Bis zur Waldgrenze (Oberursel-Hohemark) fahren wir mit dem Auto. Hendrik legt Wert darauf, dass dieser Punkt auch mit der U-Bahn erreichbar ist. Als Nicht-Autobesitzerin finde ich das natürlich super, aber heute tut es nichts zur Sache …
Während Hendrik sich die Alpen vor die Haustüre wünscht, die wir Alpenbewohner natürlich nicht hergeben werden, bin ich äußerst positiv überrascht von der Runde, die er mir zeigt. Leicht ansteigend führt uns der Weg durch einen wirklich sehens- und erlaufenswerten Taunus. … und zumindest kumulierte 710 HM werden es heute auch, obwohl der höchste Punkt hier wohl nur 881 m über dem Meer liegt.

Downhill im Taunus

Downhill im Taunus

Wir laufen über den Altkönig (798 m) zum Großen Feldberg (881 m). Am Altkönig gelingt es mir, zu beweisen, dass wilde/echte Moosbeeren bzw. Blaubeeren bzw. Heidelbeeren (oder wie auch immer man diese Beeren nennen mag), die es laut dem Flachlandtiroler im Taunus nicht gibt, ein richtig schön blaues Fruchtfleisch haben.

Am Großen Feldberg

Am Großen Feldberg

Das Gipfelkreuz habe ich natürlich bestiegen. Mehr Höhenmeter konnte ich dann aber nicht mehr herausholen … 
Wir wissen, wir sind spät losgelaufen; jetzt aber wird es unerwartet schnell dunkel. Eigentlich wollten wir die Trails runter laufen, was wir anfangs auch tun. Dann aber müssen wir – zumal wir keine Stirnlampen dabei haben – auf die Bundesstraßen wechseln. Wir rennen ein ganz ordentliches Tempo: Wir wollen hier weg. Wann immer uns ein Auto mit teilweise 100 und mehr Sachen entgegenkommt, bleiben wir kurz stehen, machen einen Schritt zur Seite und dann geht es weiter. Ein bisschen Abenteuer gehört dazu. War ein schöner Lauf …
RUN HAPPY

InterVALLTraining

InterVALLTraining

21.08.2013
… anders … und ziemlich geil! … wie ich mir erlaube, an dieser Stelle zu sagen. 10 mal 400 m mit 400 m TP stehen am Programm. Als ich das Harald erzähle, hat er einen super Vorschlag: Diese Intervalle lassen sich im WALDE von Ludwigsburg laufen.
WP_001643 Harald spielt im Übrigen in meiner persönlichen Laufhistorie eine ganz besondere Rolle und ich freu mich riesig, heute nach langer Zeit wieder einmal mit ihm zu laufen. Das ist etwas ganz Besonderes für mich! Harald war derjenige, der 2009/2010, als ich gerade meine Dissertation fertigstellte, fast täglich zu später Stunde (meist Start 21:30 Uhr) die Runde zum Baggersee mit mir antrat. … bis die Story mit meinen Füßen losging … Danke von Herzen für diese nächtlichen Runden!
Jedenfalls kennt Harald eine 800 m Runde im besagten Wald, der trotz einer ,Größe‘ von nur ca. 50 Hektar einem wirklich das Gefühl gibt, in einem Wald zu sein. Diese werde ich für meine Intervalle heute bemühen. Ein Dauerlauf in diesem Wald wäre nicht wirklich spannender … Wir laufen gemeinsam ein und ich merke mir Beginn und Ende der 400 m. Dann geht es los. Das Intervalltraining macht richtig Spaß. Ich renne zwar auch heute (stupide) im Kreis und doch ist es anders. Zum einen dreht parallel auch Harald seine Runden, zum anderen ist es hier im Wald einfach kurzweilig: Ich zweige einige Male ab, passiere diverse Stationen einer Forstmeile, sehe einige andere Läufer und auf den Bänken sitzen Spaziergänger, die etwas verdutzt schauen, als ich das x-te Mal an ihnen vorbeirenne. Die zehn Intervalle vergehen wie im Flug. 🙂 Abends gibt es Pizza und am Morgen des 22.08 starte ich, noch bevor ich das Eichhörnchen füttere, Richtung Schloss Monrepose.

Having breakfast

Having breakfast


Knappe 15km werden es fürs Erste und dann gibt es auch für mich Frühstück.