1:22:39 & neue PB beim Rhylauf (Halbmarathon, Oberriet)

1:22:39 & neue PB beim Rhylauf (Halbmarathon, Oberriet)

23.03.2014

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Rhylauf, am 23.03.2014 oder „Der ,Winter‘ ist zurück“

Die Tiroler Meisterschaften waren abgesagt; … und ich einigermaßen enttäuscht; wollte ich doch zur Vorbereitung auf den Salzburg-Marathon (und überhaupt …) im Frühjahr zwei Halbmarathons laufen. Da überlegten wir kurzerhand, wo alternativ zum gleichen Zeitpunkt ein Halbmarathon gelaufen werden könnte. Die Kriterien: nicht allzu weit von Innsbruck; flache, vermessene Strecke.

Reinhard präsentierte mir sogleich den Rhylauf: Der Onlineauftritt informativ und so hatte ich mich eigentlich schon in der Sekunde entschieden. Ich rief Günter Schneider an, ob er nicht auch Interesse hätte und schon waren wir zu zweit. WP_20140323_014Schließlich gesellte sich noch Matthias Leitner zu uns und wir waren ein Team, ein Männerteam wie wir später entscheiden sollten. Startgebühr: 23,51€ pro Mann und Nase, was ich für die Schweiz sehr günstig und für das, was geboten wurde, spottbillig fand.

Kurz-kurz hatte ich letzte Woche schon trainiert, ja sogar noch am Samstag, aber am Sonntag kam dann – wie vorausgesagt – der Winter zurück. Naja, wenn es zu Frühlingsbeginn schon gleich 20′ Grad hat … das konnte nicht von Dauer sein …

Wieder trocken und hungrig nach dem Rennen

Wieder trocken und hungrig nach dem Rennen

Um 6 Uhr fahren wir in Innsbruck los; es schüttet … Am Weg in die Schweiz sollten wir noch durch Winterwonderland fahren … Auch in Oberriet war es winterlich; aber es ging. Und jetzt war es eben so: um die 0′ und Schneeregen. Laufklamotten und Schuhe hatte ich vorausschauend genug mitgebracht. 3 km lief ich dick eingepackt ein; das musste heute reichen. Dann raus aus den fetznassen Klamotten, um frische anzuziehen, die hinter der Startlinie eigentlich wieder getauscht werden hätten können …

2. Dame gesamt, PB 1:22:39

2. Dame gesamt, PB 1:22:39

Ich konzentriere mich auf das Rennen. Ärgern über Wetter & Co nützt nicht – und ich lief. Es war kalt, a…kalt; dafür war die Strecke superflach und gelegentlich wurde man von dem Wetter trotzenden Schweizern angefeuert. Das Organisationsteam leistete tolle Arbeit und so lief ich trotz herzerwärmender Kälte und Niederschlag PB – vielleicht auch, um schnell unter eine der 60 angekündigten Duschen zu springen. Das das einzige Manko des Tages: Die Duschen waren … naja, nicht wirklich warm. Siegerehrung in einer tollen Halle, mit Kaffee, Tee, Kuchen; alles toporganisiert und pünktlich, wie man es sich von einem Schweizer Uhrwerk erwartet.

In 1:22:39 erreichte ich hinter Nicole Klingler (1:21:47) den zweiten Gesamtrang und freu mich! Danke, Reinhard für die tolle Betreuung und die Marschtabelle!

2. MÄNNER-Team gesamt

2. MÄNNER-Team gesamt

In der Mannschaftswertung (männlich) belegten wir (Günter Schneider, Matthias Leitner und ich) ebenfalls den 2. Gesamtrang. Ich gratuliere Günter zum 2. Platz in der AK 45 und Matthias zu seiner neuen PB. Es lebe SK Rueckenwind!

 

Einen Bericht vom Veranstalter findet ihr hier. Die vollständigen Ergebnisse hier.

Running Happy

 

 

Mit der Polizei um die Wette …

Mit der Polizei um die Wette …

07.02.2014 Skitourensaufstiegsrennen aufs Pfriemesköpfl via Muttereralm

(organisiert vom Polizeisportverein Tirol)

gesamt 850Hm und meine Zeit: 45:43 min

Heute hab ich zur Abwechslung mal Skitourenrennluft geschnuppert. Das hat wirklich Spaß gemacht und ich möchte mich bei den lieben Herrn Vogelsberger, Bodner, Haller und Scheiring für die gute Unterhaltung anschließend bei Tische bedanken. Außerdem für die Mitfahrgelegenheit wieder runter in die Stadt mit Zwischenstopp im Alfa. Dampfbad und Sauna – herrlich!

Mit 45:43 min konnte ich die Damenwertung für mich entscheiden. Gestartet bin ich übrigens in meiner wunderbaren Brooks Utopia Thermal Tight und meinem Utopia Thermal 1/2 Zip Longsleeve. Nur bei den Schuhen musste ich dann eine alternative Lösung finden. Run Happy 😉

Die Ergebnisse findet ihr hier

NUTSaboutRUNNING: Das war 2013

NUTSaboutRUNNING: Das war 2013

Teufelssteig Veitsch

Teufelssteig Veitsch

2013 war läuferisch ein gutes Jahr für mich.

Ich durfte viele schöne Momente in der Natur erleben, habe so einiges gesehen und erlaufen, Eindrücke gewonnen, Kontakte geknüpft, liebe Leute kennengelernt und viel an Erfahrung gesammelt.

Almenrunde mit Rückenwind

Almenrunde mit Rückenwind

HM Salzburg

Halbmarathon Salzburg, Reinhard fotografiert

2013 war das erste Marathonjahr für mich und das Jahr meines ersten (wenn auch Bambini) Ultras.

Ich wurde Österreichische Bergmarathonmeisterin in Veitsch über 54 km und 2060 Hm in 4:54:14 und das obwohl ich im Vorfeld ziemlich nervös ob dieser Distanz war. Das Gefühl, als erste Frau über die Ziellinie zu laufen, war gewaltig. Schön war es v.a. auch zu erleben, wie sich meine TeamkollegInnen und Hannes mit mir freuten. Hannes, hatte schon vor meinem Zieleinlauf, als er erfahren hatte, dass ich in Führung lag, Reinhard angerufen, der das laut Erzählung im ersten Moment mit „Ja, spinnt die?“ kommentierte.

Meinen ersten Straßenmarathon finishte ich am 13. Oktober in Graz in 2:58:50. Damit erreichte ich mein Ziel, unter 3 h zu bleiben und belegte den 6. Platz der Staatsmeisterschaft, durfte also zur Siegerehrung und wurde Vizetirolermeisterin. Es war ein schönes Gefühl, mein Zeitziel erreicht zu haben und nicht unwesentlich für mich war auch, dass ich mich während des Rennens wohl fühlte.

Zunterkopf-Runde

Arztal

Patscherkofel Richtung Viggarspitze

Patscherkofel Richtung Viggarspitze

Ein weiterer schöner Erfolg für mich war der Tiroler Landesmeistertitel im Berglauf in Itter (5. Platz der Staatsmeisterschaft) sowie der Staatsmeistertitel, den wir dort in der Mannschaft erlaufen konnten (Katharina Zipser 5. Platz, Liudmilla Uzick 10. Platz, Elisabeth Harrie 19. Platz).

Sehr gefreut habe ich mich auch über meinen Sieg beim Silvrettarun 3000, an dem ich heuer das zweite Mal und sicher nicht das letzte Mal teilgenommen habe. Über das Kronenjoch zu laufen und durch den Schnee zu hüpfen, hat einfach zu viel Spaß gemacht.

Meisterschaftsmedaillen 2013

Meisterschaftsmedaillen 2013

Ich möchte an dieser Stelle nicht alle meine Rennergebnisse „wiederkauen“, diese können unter Ergebnisse 2013 nachgelesen werden; ein Foto meiner Medaillen – egal wie dämlich manch einer das finden mag – poste ich aber, denn ich habe für jede geschwitzt und mich über jede gefreut. Schneller und besser geht immer; das ist klar. … aber für mich persönlich waren es schöne Erfolge.

Einzel

  • Österreichische Meisterin Bergmarathon
  • Tiroler Landesmeisterin Berglauf
  • Tiroler Landesmeisterin Bergmarathon
  • Tiroler Landesmeisterin 10 km Straße
  • Tiroler Vize-Landesmeisterin im Marathon, Halbmarathon & 10000 m
  • Akademische Meisterin Halbmarathon

Mannschaft

  • Staatsmeister Mannschaft Berglauf mit Liudmilla Uzick und Elisabeth Harrie
  • Vize-Österreichische Meister Mannschaft Bergmarathon mit Angelika Winkler & Kathrin Sojer
  • 3. Platz Staatsmeisterschaften Mannschaft Halbmarathon mit Katharina Rossi & Angelika Winkler
  • Tiroler Landesmeister Mannschaft:  Berglauf mit Liudmilla Uzick und Elisabeth Harrie; Bergmarathon mit Angelika Winkler und Kathrin Sojer; Halbmarathon mit Katharina Rossi und Liudmilla Uzick
  • Tiroler Vize-Landesmeister Mannschaft 10 km Straße mit Liudmilla Uzick und Angelika Winkler

Neben Zeiten und Platzierungen zählen aber v.a. die Momente.
Oft, aber nicht immer standen diese in Zusammenhang mit Rennen.
Das Jahr 2013 begann läuferisch mit einer Runde, die mich am 1. Jänner erst im flotten Lauf, als die meisten wohl noch schliefen, auf die Hungerburg führte und wurde dann gemütlich mit einer Runde über Unterperfuss und Kematen auf 30 km ausgeweitet.
... Herrlich war es auch in der ersten Jännerwoche durch Bad Füssing zu joggen. Ich war dort zum Wellnessen und die Kombination Wellnessen, Chillen, fein haben, gut essen und ein bissl laufen war einfach wunderbar. Und: Dort fühlte ich mich so richtig jung *gg*.

Im Frühjahr folgen ein paar schöne Skitouren und Langlaufrunden v.a. in Seefeld und Leutasch. Die Ruhe in der Natur ist etwas Unbeschreibliches und lässt mich viel Energie tanken.
Neben dem ein oder anderen Schaf, strahlte ich über einige Hügel, Berge und Wiesen :-). I’m lovin it. Danke auch an meine Freunde, die mich begleitet haben, sei es beim Sport oder beim gemütlich Relaxen danach 🙂

2013 war auch meine erste Laufsaison mit Trainingsplan. Herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Reinhard Kessler, der mich durch mein Laufjahr begleitet hat, das Training permanent mit mir besprochen und auf meine Ziele abgestimmt hat.

Ausblicke

Ausblicke

Ich bedanke mich außerdem bei Brooks für die großartige Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen, das tolle Material, v.a. die Schuhe, die einen auch nach 50 km noch ohne zu zicken tragen! Danke!

Erster Innsbrucker-Spendenhalbmarathon – Bericht

Eine spontane Idee rief im Zehntagewerk eine schöne Veranstaltung ins Leben: den Ersten Innsbrucker Spendenhalbmarathon!Erster Innsbrucker Spenden-HalbmarathonWP_20131116_053 Der Veranstalter SK Rueckenwind – Rueckenwind – Tirols erste Laufsportadresse mit Reinhard Kessler und ich sind glücklich und zufrieden. Die Vorbereitungen haben sich gelohnt.

Die schnellsten Beine

Die schnellsten Beine

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Läufer und Läuferinnen, groß und klein: Ihr wart einfach SPITZE! Ihr seid toll gelaufen, wart eine tolle Gesellschaft: Für uns und hoffentlich auch für euch war es ein ganz toller Abend!!

Reinhard Kessler strahlt ...

Reinhard Kessler strahlt …

schöne Tombolapreise von Rueckenwind – Haile … Wie??!! 🙂

Knapp 150 Kinder und Erwachsene waren am Start! Die Ambitionen der LäuferInnen bei dieser Veranstaltung waren sehr unterschiedlich und so gingen fast ebensoviele LäuferInnen ohne wie mit Startnummer an den Start. Einige waren vor dem Rennen schon am Berg, hatten die Sonnenstrahlen genossen und den Tag mit unserer Veranstaltung dann ausklingen lassen. Die Pace war für viele Nebensache. Ein tolles Rennen liefen aber alle: Ob PB, mit oder ohne verkrampftem Gesichtsausdruck! –  Sieger sind die KINDER! Eine schöne Summe ist für das Integrationshaus zusammengekommen! DANKE: Danke an die Olympiaworld für das spontane und unkomplizierte Bereitstellen der Leichtathletikanlage: Wir fanden dort Topbedingungen für unsere Veranstaltung vor: Flutlicht, Umkleide- und Duschmöglichkeiten, Wasser & Strom, danke an MILFORD Tee, an BIO vom BERG, an Guat z Essen, danke an alle Helfer und Helferinnen … danke an euch ALLE!

Hier die Ergebnisliste 2013 11 16 Erster Innsbrucker Spenden-Halbmarathon (aktualisiert) (gelistet all jene, die mit Startnummer gelaufen sind)

2:58:50 – Mein erster Straßenmarathon und vorne die 2 – Ich freu mich!

13.10.2013: Marathon in Graz mit Staatsmeisterschaft

Meine ersten Marathonblümchen

Meine ersten Marathonblümchen

Ich finde, mein Fleiß und meine Disziplin haben sich ausgezahlt … und das freut mich. – Das eigentlich am meisten.
Jeder hat seine Ziele und ein Ziel zu erreichen, ist immer ein schönes Gefühl. In Graz 2:59:59 zu laufen, das hatte ich mir für heuer vorgenommen; und dieses Ziel hatte ich immer fest vor Augen. Besonders dann, wenn die Sonne lachte und der Berg laut rief, ich aber den Inn entlang lief. Ausnahmen gab es wenige. Und das war manchmal schon echt hart. Ich liebe die Berge und ich freue mich, jetzt dann noch ein bisschen im Gelände herumhüpfen zu dürfen. Das habe ich mir verdient.

Seit dem 20.07 (Silvrettarun 3000 von Ischgl nach Galtür übers Kronenjoch) hatte mich das Marathontraining fest unter seiner Fuchtel. Jeder Kieselstein, jede Straßenkante, jeder Busch und Strauch zwischen Hall und Unterperfuss kennt mich. Und irgendwie hat das Training immer Spaß gemacht; weil ich wusste, warum ich es tat und weil Laufen sowieso das Schönste auf der Welt ist, naja fast. – Finde zumindest ich.

die letzten 60 min

die letzten 60 min Training

Wichtig in der Vorbereitung war für mich v.a., dass ich kontrolliert trainieren konnte und es jemanden gab, der mir dabei half. Das war Gold wert und ohne Reinhard hätte ich mir das a) nicht zugetraut und b) dieses Ziel wohl auch nicht erreicht. Ich bin nicht so weit, als dass ich mir so etwas alleine zutrauen würde. Ich bin dazu viel zu unruhig, vielleicht zu getrieben oder zu emotional. Und ich bewundere diejenige, die sich selbst einen Plan schreiben und diesen verfolgen. Ich kann Pläne auf die Minute ausführen, aber den Plan muss es geben. Denn dann weiß ich, dass ich das Richtige tue und habe Vertrauen.

Good number?

Good number?

Eigentlich hatte ich gehofft, wir würden als Verein anreisen oder uns zumindest in Grüppchen zusammentun. Ja, ich bin so: Ich mag das Gemeinsame. Jedenfalls hatte irgendwie jeder andere Verpflichtungen und so kam es, dass am Freitag nur Christian und ich die Reise antraten. Wir nahmen uns diesen Tag frei, denn wir wollten den Marathon mit Ruhe angehen, genug Zeit haben, um die Startunterlagen zu holen, um noch etwas zu chillen etc. Und wir taten gut daran!
Freitag um 10:30 Uhr holt mich Christian ab. Dass ich mich 5 min verspäten würde, kann ich ihm leider nicht sagen, denn ich bin ja seit 4. Oktober ohne Handy. – Super Sache! P.S.: Ich habe immer noch keines …

Start bei Schnee - mit dem Auto :-)

Start bei Schnee – mit dem Auto 🙂

Jedenfalls starten wir sogleich Richtung Graz. Bei uns Schnee, aber wir fahren immer schön der Sonne entgegen. Ich fühle mich wie im Urlaub: Wir haben es fein und lustig. – Wie immer eben! In Graz holen wir gleich die Startunterlagen ab; das liegt am Weg.

Tennis Court

Tennis Court

Dann ab ins Hotel: Tennis Court – echt zu empfehlen. Von außen nicht allzu einladend, von innen perfekt! Ich gehe noch 30 min joggen und dann gehen wir zum Italiener.

Freitagsfutter

Freitagsfutter

Dem Zufall überlasse ich nichts und ziehe den TripAdvisor heran. Für Samstag reservieren wir auch gleich einen Tisch für sechs Personen bei Da Pina.

Samstag chille ich den ganzen Tag und laufe noch meine letzten 30 min laut Plan. Christian trifft sich mit Raimund. Er will sich das Startareal ansehen. Ich befinde zu wissen, wie eine Startlinie aussieht. Es handelt sich schließlich um ein Straßenrennen. Da muss ich nicht viel wissen. Den Streckenplan kenne ich und bleibe im Hotel. Und daran tue ich gut: Was ich zu diesem Zeitpunkt nämlich noch nicht weiß, ist, dass ich in der Nacht wieder ordentlich schwitzen und nicht vor 2 Uhr einschlafen würde. So weiß ich am Morgen des 13. aber, dass ich gut gechillt habe und lasse mich nicht aus dem Konzept bringen: 2:59:59 die Devise.

Um 7 Uhr geht der Wecker, ich drehe und wende mich einige Male bevor ich schließlich aufstehe und fokussiert an die Sache gehe: Frühstücken, zusammenpacken und mit den Öffis rein in die City.
Im Startareal angekommen treffen wir Karin, die sich ein paar Stunden später erneut über den Staatsmeistertitel freuen darf und Eddy. Wir ratschen ein bissl, treffen Raimund und Christine Schöller und schließlich auch die lieben Läufer aus unserem Verein: Sechs SK Rueckenwind-ler und eine SK Rueckenwind-lerin würden heute durchaus passable Rennen laufen!

Streckenführung

Streckenführung

Gemeinsam stellen wir uns an den Start und pünktlich um 10:00:00 erfolgt der Startschuss. Die letzten 60min vor dem Start war ich so abgelenkt, dass für Nervosität gar keine Zeit blieb und jetzt musste ich eh laufen. Gut so! Vier Gels habe ich dabei: An der linken und rechten Hüfte kann man das heute noch sehen: Dort platziere ich jeweils eines; eines in der linken Hand und das vierte, das versteck ich, wo ich sonst wenig habe. Die ersten Kilometer laufe ich knapp hinter Robert St., wie es Reinhard empfohlen hatte. V.a. aber achte ich auf meine Uhr: meine Kilometerzeiten und den Puls. Ich fühle mich gut und freue mich, jetzt endlich den Marathon zu laufen. – Es war fast ein komisches Gefühl, dass es dann zu diesem Zeitpunkt so war und ich tatsächlich dieses Rennen lief; dass der Moment gekommen war.

Die ersten paar Kilometer ist richtig was los. So ab km 3 läuft es sich angenehm in einer kleinen Gruppe. Jürgen vom LC Waldviertel scheint zum Ratschen zumute: Ob ich auch auf sub 3 h laufen würde. Diese Frage beantworte ich noch. Dann aber erweise ich mich als kein guter Gesprächspartner. Fast habe ich ein schlechtes Gewissen; ich will nicht unhöflich sein … Aber gut: Ich muss mich eben doch auf den Lauf konzentrieren. Bei km 20 biegen die Halbmarathonis links ab und plötzlich sind wir Marathonis ziemlich einsam …
Wir laufen das zweite Mal Richtung Wendepunkt Norden: Rechte Spur 2 km hinauf, linke Spur 2 km hinunter. Irgendwie treibt es mich an, als ich die flotteren Läufer mir entgegenlaufen sehe. Ich sehe Karin und Eddy, ich sehe Matthias, der mir zuwinkt, und Robert K., der ja auch seinen ersten Marathon läuft und so weiter und so fort. Es ist schön, sich kurz gegenseitig einen Blick zuzuwerfen, sich Kraft zu schicken. Das gibt mir das Gefühl, nicht allein hier zu sein. Ich laufe weiter.
Bis km 35 läuft es sich wirklich gut. Der Mann mit dem Hammer bleibt auch da noch aus. Allerdings spüre ich dann ein Stechen im linken Knie. Ich versuche es zu ignorieren und setze weiterhin einen Fuß vor den anderen. Meine Uhr piepst: 4:26 min. Wie kann das sein??? Ich laufe doch immer noch gleich schnell?! – Denke ich zumindest; ist aber wohl nicht so …

Was Pentek so sagt ...

Was Pentek so sagt …

Die Uhr kennt die Fakten. Interessant aber, dass ich auf den letzten 5 km viele überhole, obwohl ich langsamer werde. Gut, dass ich eine Uhr habe. Ich reiße mich zusammen.
Bei km 35 hatte ich noch gedacht, dass sich vielleicht eine 2:57er Zeit ausgehen könnte. Es werden 2:58. Kein Ding. Ich bin happy und laufe Richtung Zielgerade. – Zu einem Zeitpunkt als wohl auch die liebe Kathrin, die in München den Marathon läuft, an mich denkt. – Danke, Kathrin für die schöne Erwähnung in deinem Bericht. Als ich den Bericht gelesen habe – du weißt es ja – war ich fast ein bissl gerührt. Liebe Leute: Mit 2:58:50 laufe ich ins Ziel und ich bin total RUNNING HAPPY! Ein schönes Gefühl!

6. Platz bei der Staatsmeisterschaft

6. Platz bei der Staatsmeisterschaft

Zur Belohnung gibt es außerdem den 6. Platz bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft, den Vize-Tirolermeistertitel und meine ersten Marathonblümchen. Ich freue mich!

Der Österreichische Staatsmeistertiel geht an Karin Freitag, ATV Irdning in 2:46:04 und Roman Weger, LC Villach in 2:20:09. Herzliche Gratulation!

Die ersten sechs Österreicherinnen und Österreicher der Staatsmeisterschaft (Bruttozeiten):
1. Karin Freitag, ATV Irdning, 2:46:04
2. Cornelia Köpper, LG Apfelland, 2:49:48
3. Andrea Weber, SV Reutte, 2:51:34
4. Carola Bendl-Tschiedel, LG Wien, 2:54:26
5. Claudia Kaiser, Plussport Saalfelden, 2:55:07
6. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 2:58:54

1. Roman Weger, LC Villach, 2:20:09
2. Robert Gruber, LC ASKÖ Henndorf, 2:25:14
3. Andreas Ringhofer, PSV Leoben, 2:30:23
4. Christian Robin, LC Villach, 2:31:08
5. Harald Bauer, LC Weststeiermark, 2:32:29
6. Alexander Weiß, LG Kirchdorf, 2:33:25

Der Tiroler Meistertitel geht an Andrea Weber (SV Reutte) und Günther Schneider (SK Rueckenwind).

Die Ergebnisse der SK Rueckenwind-ler (Nettozeiten):
Günter Schneider, SK Rueckenwind, 2:41:32
Matthias Leitner, SK Rueckenwind, 2:44:22
Robert Koprivnik, SK Rueckenwind, 2:51:58
Robert Stelzer, SK Rueckenwind, 2:56:04
Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 2:58:50
Christian Bair, SK Rueckenwind 3:26:30

Und hier gibts noch ein Video: http://www.youtube.com/watch?v=eujveIAPmlE#t=73

Tiroler Meisterin – 10km Straße Itter

Tiroler Meisterin – 10km Straße Itter

21.09.2013 Tiroler Meisterschaft 10km Straße Itter
Noch drei Wochen bis zu meinem ersten Marathon. Gestern eine letzte Formüberprüfung: Ich freu mich, dass diese nun positiv ausfiel! … v.a. glaube ich, dass dies wichtig für mich und das Vertrauen in meine Beinchen und meinen Körper war und ist.
Während ich nach dem HM vor 2 Wochen einfach nur sauer war, weil ich v.a. mir selbst nicht zeigen konnte, was ich glaube, drauf zu haben, lief ich gestern von Anfang an ein konstantes und in meiner persönlichen Wahrnehmung gutes Rennen. Ich hatte keine Wehwehchen und auch der Magen spielte fast perfekt mit. So wurde ich auf einem für einen Straßenlauf kupierten Kurs mit 15% Schotterweganteil in 38:36 min Tiroler Meisterin.

die ersten 3 Damen TM 10 km Straße

die ersten 3 Damen TM 10 km Straße


Zu erwähnen ist auch, dass ich seit langem wieder mal einen Nachmittag mit Geli und Hannes verbringen durfte. Geli, die die letzten Monate wohl kaum einen Ultra oder Berglauf ausgelassen hatte, erklärte sich bereit, für das Zustandekommen einer Mannschaft den 10er zu laufen. So stellten wir also auch ein Team: Liudmilla Uzick, Angelika Winker, Katharina Zipser und wurden Vize-Tiroler Meister in der Mannschaft. TM 10km Itter 9a Der Mannschaftsmeistertitel ging an die Damen der Union Raika Lienz. Herzliche Gratulation!
Karli before the race

Karli before the race

Karli, die Sportskanone, und Hannes feuerten uns an und wir hatten einen richtig schönen Nachmittag in Itter … und ich definitiv einige Kilometer: Denn im Zuge des Marathontrainings lief ich schon vor dem Rennen brav ein, bestritt das 10km Rennen, wechselte das Shirt und lief weitere 50min bis mich Tombola und Siegerehrung abkommandierten. In Innsbruck klopfte ich dann noch weitere 11 km in den Asphalt bevor ich in der Badewanne chillte TM 10km Itter 6 und eine schöne Schüssel Haselnussjoghurt mit Topfen, Erdbeeren, Walnüssen, Pinienkernen und Mandelblättchen genoss.

Die ersten drei Damen der Tiroler Meisterschaft:
1. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 38:36,8
2. Irmgard Huber, Union Raika Lienz, 40:00,2
3. Susanne Mair, Union Raika Lienz, 40:06,3

Die ersten drei Herren der Tiroler Meisterschaft:
Dietmar Rudigier, LG-Decker Itter, 32:03,3
Alexander Rieder, LSV 1990 Kitzbühel, 33:25,1
Thomas Fahringer, LG-Decker Itter, 33:26,1

Herzliche Gratulation zum Tagessieg an Karin Freitag (STLV) und Dietmar Rudigier.
Die weiteren Ergebnisse hier

Vizetiroler Meisterin im Halbmarathon

Die ersten drei Damen Tiroler Meisterschaft HM. Ein herzlicher Dank an Matthias Leitner fürs Fotografieren

Die ersten drei Damen Tiroler Meisterschaft HM. Ein herzlicher Dank an Matthias Leitner fürs Fotografieren

08.09.2013
Heute fanden in Innsbruck die Tiroler Meisterschaften im Halbmarathon statt. Ein sehr puristisches Rennen mit Start- und Ziellinie, ohne großes Zinnober.
Diese 21,1 km inklusive der kleinen Bikerunde am Nachmittag widme ich im Übrigen Kathrin, deren Freude am Laufen verzaubert …
Auf das Rennen freute ich mich sehr. Es sollte v.a. aber ein Formcheck in Hinblick auf meinen ersten Marathonstart in Graz sein. Mein Ziel war es, 1:24 zu laufen, ergo 3:58 min/km. Schon vorab: Mein Ziel habe ich heute deutlich verfehlt. Es wurden 1:25:33,9.

Zur Streckenführung:
Streckenführung Halbmarathon
Gelaufen wurde ein 3-Rundenkurs (3 x 6928,5 km mit einer Start-Zielversetzung von 334 m); alles Gehweg bzw. Gehsteig zwischen verständnisvollen und weniger verständnisvollen Spaziergängern und deren Vierbeinern
Start: 10 Uhr. Am Start: eine kleine Schar VereinsläuferInnen.

Nun zu meinem Rennen: Irgendwie läuft es im Moment fast, aber nicht ganz. Schon in der Nacht von Freitag auf Samstag wachte ich schweißgebadet auf. Den Samstag nützte ich daher abgesehen von 45 min joggen mit 3 Steigerungen gänzlich zur Entspannung: Body Roll & Whirlpool
Um 20 Uhr legte ich mich dann bereits schlafen. Doch bis 2 Uhr stand ich abermals senkrecht im Bett. Wieder alles nass und mir war klar: Mit den 1:24 würde es nichts werden.
Ich ging das Rennen zurückhaltend an; versuchte die ersten km höchstens im ursprünglich geplanten Tempo (3:58 min/km) zu laufen, aber mir war klar, das würde ich heute nicht durchhalten können. Dass ich das Rennen langsam anging, brachte aber auch etwas Positives mit sich: Obwohl ich im Endeffekt ca. 4:03 min/km lief, konnte ich drei Läufer einsammeln und wurde nicht überholt. Gut hinter mir war eben ein Loch, ein Puffer
Andrea war bis zur Rennhälfte immer knapp vor mir, dann aber vergrößerte sich ihr Vorsprung: Sie lief wohl abermals ein ziemlich konstantes Rennen. Mit 01:24:53,6 wurde Andrea Weber Tiroler Meisterin. Und meine Zeit ist immerhin für mich PB. Das ist doch auch was – … und ich glaube immer noch, dass ich schneller kann.

Die MannschaftsmeisterInnen

Die MannschaftsmeisterInnen

Ach ja, und meine lieben Vereinskolleginnen Katharina Rossi, Liudmila Uzick und ich wurden Tiroler Meister in der Mannschaft. Laufen ist zwar kein eigentlicher Teamsport, aber es ist schön, mit einem Team am Start zu stehen und sich gemeinsam freuen zu können.

Die ersten drei Damen:
Andrea Weber, SV Reutte LA, 01:24:53,6
Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 01:25:33,9
Andrea Oberbichler, Union Raika Lienz, 01:29:19,9

Die ersten drei Herren:
Dietmar Rudigier, LG Decker Itter, 01:11:32,3
Günter Schneider, SK Rueckenwind, 01:17:06,3
Peter Hechenberger, PSV Leoben, 01:19:30,4

Ein ganz spezieller Dank gilt an dieser Stelle meinem lieben Vereinskollegen Christian Bair, der mir sprichwörtlich mit RaD und Tat zu Seite steht: Schön, dass es dich gibt.

Chilling & Sonne @ Rastlboden

Chilling & Sonne @ Rastlboden

Nach dem Rennen war ich erst einmal nur sauer und irgendwie hätte ich mich wohl am besten einfach ins Bett gelegt. Aber da hätte ich bestimmt keine Ruhe gefunden … Nach einem Tässchen Sweet Chai schwang ich mich also aufs MTB und trat mir gemütlich den Frust aus den Hüften. Am Rastlboden lehnte ich mich mit dem Rücken an den kräftigen, warmen Stamm einer Fichte, chillte ein wenig und träumte vor mich hin …

37:49,3min für 10000m – Die Bahn lügt nicht

37:49,3min für 10000m – Die Bahn lügt nicht

28.08.2013
10000m auf der Bahn … Ganz mein Ding *gg* … 25 Runden im Kreis …
Aber eines motiviert: DIE BAHN LÜGT NICHT und hier würde ich ein gutes Feedback über den Stand der Dinge bekommen. Insbesondere in Hinblick auf meinen ersten Marathon, den ich in Graz laufen werde, ist das für mich von Interesse.
Dass ich am Montagmorgen nach einem super Trainingswochenende plötzlich mit einem geschwollenen Knie aufwache, irritiert mich etwas. Zumal ich dafür keinerlei Grund ausfindig machen kann … Eigentlich hatte ich erst am Freitag einen Regenerationstag eingelegt, aber da hilft wohl nichts und ich entscheide mich, sowohl Montag als auch Dienstag nicht zu laufen; stattdessen Topfen auf das Knie zu geben und in die Infrarotkabine zu gehen. Ob Infrarotkabine hier das Richtige war, weiß ich nicht. Manch einer meinte via Facebook „Bloß nicht Infrarot“. Naja, bei anderen Wehwehchen hat es mir eigentlich immer gut geholfen …
Jedenfalls stell ich mich Mittwochabend auf die Bahn. Zuvor laufe ich ein wenig ein.
Start um 20:15. Ich gehe das Rennen ambitioniert an, fühle mich stark. Das Knie macht keine Mätzchen. Die erste Rennhälfte läuft es super. Allerdings schließe ich mich einer Zweimanngruppe an, die wohl doch 1/2sec pro Runde zu flott für mich ist, und das muss ich dann leider bezahlen. Ich lasse sie ziehen und finde mein eigenes Tempo. Das bedeutet aber auch, dass Andrea, die offenbar von Anfang an ein superkonstantes Rennen läuft, und zwischenzeitlich fast 200m Rückstand hat, immer näher kommt. 100m vor dem Ziel, in der letzten Kurve, hat sie mich. Ich blicke zu ihr und meine: „Das hast du dir verdient!“ Und das hat sie auch. Andrea Weber vom SV Reutte LA wird Tiroler Meisterin, ich Vizetiroler Meisterin. … und mit meiner Zeit (37:49,3min) bin ich zufrieden. Ziele für die Zukunft habe ich 🙂
Bei den Männern geht der Titel an Dietmar Rudigier vom LG Decker Itter in 31:58,1min vor Fabian Kaiser und Günter Schneider (beide SK Rueckenwind 🙂 )

Sieg beim Silvrettarun 3000 (43,4km, +1821HM | -1603 HM)

Sieg beim Silvrettarun 3000 (43,4km, +1821HM | -1603 HM)

WP_001344Am 20. Juli 2013 fiel zum zweiten Mal der Startschuss zum Silvrettarun 3000. Zum zweiten Mal war ich dabei und diesmal spielte auch das Wetter mit.

Zwar war der Veitscher Grenzstaffellauf über 54 km und 2065 HM erst drei Wochen her, aber weil ich an den ersten Silvrettarun durchwegs positive Erinnerungen hatte, wollte ich hier gerne meinen zweiten Bergmarathon laufen. Meine Anmeldung erfolgte relativ spät, da ich den Wunsch, hier an den Start zu gehen, bis kurz vor dem Rennen für mich behalten hatte.

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Danke an Hannes, Angelika und Sportskanone Karli fürs Mitnehmen. Karli hatte eine große Freude, mich wiederzusehen. 😉 Abends gab’s noch einen Teller Nudeln und um 21 Uhr lagen wir in den Federn.

Renntag, 7:30 Uhr: Es war trocken und langsam kam auch die Sonne zum Vorschein. Wir fanden uns im Startareal ein. Start um 8 Uhr. Die Startunterlagen hatten wir schon am Vorabend abgeholt und insofern hatten wir keinerlei Hektik. Aufgewärmt habe ich mich nicht allzu viel. Um nicht zu sagen: Gar nicht. Stattdessen freute ich mich, den ein oder anderen Läufer wieder zu sehen. Es wurde ein bisschen geratscht und ehe ich mich versah, war es auch schon 8 Uhr.

Silvrettarun 3000, Hard-Route

Silvrettarun 3000, Hard-Route

Vom Start weg konnte ich gleich die Führung im Damenfeld übernehmen. Gelaufen wurde gemeinsam mit den Startern der Medium-Route (28,6 km, +1412 HM | -1192 HM) vom Silvrettaplatz in Ischgl via Mittelstation Fimbabahn, Fimbatal und Bodenalpe zur Heidelbergerhütte. Bis dahin kannte ich die Strecke. Ab hier war ich gespannt, auf das Unbekannte. (Im vergangenen Jahr wurde die Hard-Route aufgrund schlechter Wetterbedingungen kurzfristig gestrichen und so liefen wir alle bei Regen und Kälte über das Ritzenjoch.)

kronenjoch

Heute sollte es bei Sonnenschein über das Kronenjoch (2974 m) gehen. Ich wusste, dass einige Schneefelder auf uns warteten. Dass ich aber ab knapp hinter der Heidelbergerhütte nasse Füße haben würde, das wusste ich nicht. Es war ja herrliches Wetter. Da machte das nichts. Fakt ist aber, dass meine Schuhe lange vor dem ersten Schneefeld trieften: Der Boden war stellenweise sehr sumpfig, Bäche galt es zu durchqueren bzw. hatte das Schmelzwasser wohl beschlossen, uns zu begrüßen. 🙂

Am Kronenjoch fragte ich mich kurz, wo ich meine Fiegl gelassen hatte. Keine dabei. Der Schnee war sehr weich und so lief ich die Schneefelder runter, als wären es Schotterreisen. Das war witzig. Bruchlandung gab es die ein oder andere. Aufstehen und weiter.

Bei der Jamtalhütte sorgte ein Fotograf für Verwirrung und ich stürmte irrtümlicher Weise auf den gegenüberliegenden Hügel. Was tut man nicht alles für ein gutes Foto! 🙂 Ich finde im Übrigen, dass Sportograf großartige Fotos macht.

Großteils auf Forststraßen ging es von dort Richtung Tal. Heraus kam ich in Galtür, aber ehe es ins Ziel ging, galt es noch eine Ehrenrunde via Wirl und Tschaffein zu laufen. Die letzten Kilometer wurde ich von einem Mountainbiker (1. Dame) begleitet. Ein schönes Gefühl. Als erste Dame erreichte ich schließlich das Ziel (Sport- und Kulturzentrum Galtür).

Ich gewinne mit einer Zeit von 4:37:32.6 vor Ildikó Wermescher und unserer lieben Angelika Winkler.

Bei den Herren siegt der Skibergsteiger Philipp Schädler (3:43:11.5) und setzt sich gegenüber Csaba Németh und Philipp Quack durch.

Eine Videozusammenfassung von ischgltv findet ihr hier, den Bericht von Ischgl/Galtür hier.

Auch die TT hat berichtet, vgl.:

Tiroler Tageszeitung (21.07.2013)

Tiroler Tageszeitung (21.07.2013)

Ein super Rennen! Nächstes Jahr komme  ich wieder!

Österreichische Meisterin im Bergmarathon (Veitsch, 29.06.2013; 54km, 2065HM)

Österreichische Meisterin im Bergmarathon (Veitsch, 29.06.2013; 54km, 2065HM)

992802_624340250910378_1691477392_nAm 29. Juni fanden in Veitsch in der Steiermark die Österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon (inklusive Tiroler Meisterschaften) statt. 54km und 2065 Höhenmeter v.a. über Forststraßen, Wald- & Almwege sowie ein bisschen Straße galt es zu bewältigen. Eine ordentliche Herausforderung, wie ich fand, denn ich war zuvor im Rennen nie über 28km gelaufen und auch im Training nicht über 33km.

Aufgeregt war ich auch so schon genug, aber wie das Leben so spielt kam noch etwas dazu: Ich lief mit einem nagelneuen Schuh, dem Pure Grit 2. Um genau zu sein, hatte der Schuh gerade mal 10km Testlauf hinter sich gebracht. Aber dieser Schuh schien mir für das Streckenprofil am geeignetsten: Das Rennen führte nach dem Start und vor dem Ziel jeweils 1,5km über Asphalt. Das restliche Rennen liefen wir über Schotterstraßen, Wald- und Almwege.

Angereist sind wir am Vortag des Rennens: 2 Männer: Hannes Prem, Chef d’Equipe, Christian Bair, 3 Frauen: Angelika Winkler, Kathrin Sojer und ich, 2 Hunde: Sportskanone und Zwack, ein Kombi und ein Camper. Zwar hatte der Veranstalter eine Wiese direkt im Start- und Zielbereich für Camper zu Verfügung gestellt, aber weil wir uns für Wasser und Strom entschieden, übernachteten wir auf einem nahegelegenen Campingplatz. Das Wetter war herrlich und so erfreuten wir uns eines herrlichen Frühstücks in der Sonne 🙂

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Der Startschuss fiel um 9Uhr. Ich reihte mich im zweiten Drittel des Startblocks ein und ging locker ins Rennen. Als äußerst angenehm empfand ich dann das Anfangstempo, das natürlich deutlich langsamer war, als ich es von kürzeren Rennen her gewohnt war. Ich achtete darauf meinen Puls „nieder“ zu halten, konnte aber dennoch schon vor der ersten Labe (km 5) die Führung im Damenfeld übernehmen und diese wurde mir dann auch nicht mehr streitig gemacht. Nach der ersten Labe und damit der ersten Steigung liefen wir gemächlich mal auf, mal ab. Ich hatte mein Tempo gefunden. Knackig wurde es dann bei km 23/24. Der Teufelssteig erwartete uns. Steil? – Ja, aber nicht so wie sein Ruf. Anstrengender, insbesondere für die Augen, empfand ich persönlich fast die schmalen Wegerl, die kilometerweise abwärts zu absolvieren waren. Und zuweilen freute ich mich, wenn es wieder mal auf die Forststraße ging. Nicht weil ich es schöner fände, dort zu laufen: Aber zwischendurch war das erholsam 🙂 Den 54. Kilometer galt es durch Veitsch zu laufen. Dort waren zu meiner Verwunderung praktisch keine Zuschauer. (An der Strecke standen deutlich mehr.) Und fast hätte ich mich am letzten Kilometer noch verlaufen. Der Zieleinlauf (Foto siehe oben) war herrlich.

Streckenprofil

In 4:54:15 konnte ich den Lauf für mich entscheiden: ÖSTERRREICHISCHE MEISTERIN IM BERGMARATHON 🙂 mit Streckenrekord.

Meine zwei Teamkolleginnen Angelika Winkler und Kathrin Sojer und ich wurden außerdem gemeinsam ÖSTERREICHISCHE VIZE-MEISTER IN DER MANNSCHAFT. Daneben wurden wir natürlich auch Tiroler Mannschaftsmeister, ich Tiroler Meisterin, Angelika Vizetiroler Meisterin und Kathrin 3. Christian hätte auch eine Sekunde flotter laufen können. Aber gut! Er wurde Tiroler Vize-Meister.

Der Lauf an sich war wunderschön und nun bin auch ich einen ULTRA, wenn auch vielleicht einen Bambini-Ultra, gelaufen.

… RUN HAPPY …