Sieg beim Pölventrail – Österreichische Meisterin im Speedtrail

05.10.2014

Da guckst du ...

Da guckst du … Copyright: Sportograf

Vergangenen Sonntag fand in Söll die erste Österreichische Meisterschaft im Speedtrail, ausgetragen im Rahmen des Pölventrails, der dritten Etappe der Tour de Tirol, statt. – An dieser Stelle sei vorab Hannes Wille vom Veranstaltungssponsor Scott aufs Herzlichste gedankt, der mir eine so kurzfristige Teilnahme noch ermöglichte.

Am Vortag reiste ich gemeinsam mit Daniel Ressmann von der Firma Triout an, wir genossen einen feinen Abend organisiert von Scott mit vielen anderen Läufern bei herrlicher Pasta im AufdaMühle und nächtigten im Hotel Alpenschlössl.

Copyright: Winfried Stinn, http://www.laufreport.de (s.u.)

Dass in dieser Nacht ebendort auch eine Hochzeit gefeiert wurde, tat dem Wochenende keinen Abbruch: Ohrstöpsel rein und Stirnband (ohne das man mich eh kaum kennt …) auf und schon schlief ich tief und fest.

Der Startschuss fiel um 9:30 h. Wieder einmal traf ich so viele bekannte Gesichter, dass für vernünftiges Einlaufen keine Zeit blieb. Die Temperaturen waren ideal. Ich konnte vom Start weg die Führung im Damenfeld übernehmen und fand gut ins Rennen. Nach wenigen Metern Asphalt führte uns die 23 km lange Strecke auf Terrain, wie es des Trailrunners Herz höher schlagen lässt. Rund um den Pölven galt es 1250 Hm bergauf und 1250 Hm bergab auf schmalen Pfaden und Wegerl zu laufen. 2 km Asphalt, der Rest ,Natur pur‘! – Den Organisatoren sei ein großes Lob ausgesprochen, die mit einer großartigen neuen Streckenführung heuer ein tolles Trailrennen (bzw. eine tolle dritte Etappe der Tour de Tirol) ins Leben gerufen haben.

Beim Bad Häringer Steinbruch über die Zeitmessung. Copyright: Sportograf

Beim Bad Häringer Steinbruch über die Zeitmessung. Copyright: Sportograf

Eine anspruchsvolle, aber an allen Stellen laufbare Strecke, führte uns auf schmalen Wegerl vorbei am Bad Häringer Wasserfall und dem Steinbruch. Zwar zog sich das Starterfeld rasch in die Länge, einsam war man aber nie und zahlreiche Zuschauer und viele, viele Helfer trugen das ihre dazu bei, dass dieses Rennen zu einem schönen Erlebnis wurde.

Um den Pölven ...

Um den Pölven …

Trailrunningschuhe, deren Profiltiefe am Start kontrolliert wurde, waren nicht ohne Grund Pflicht. Blätter, Wurzeln, steile Downhills … forderten Trittsicherheit und Konzentration.

Dass ich von diesem Lauf auch ein schönes Erinnerungsfoto haben wollte, wurde mir da beinahe zum Verhängnis.

Nicht gerade im Schneckentempo lief ich auf Andreas Auer vom Laufteam Breitenbach zu, der das Rennen in einer schönen Abwärtspassage fotografisch festhielt. Ja, beim Laufen gibt es keine Haltungsnoten und dennoch …  Ich richtete meinen Blick auf ihn, wollte freundlich in die Kamera grinsen (danach fühlte ich mich ja auch) und schon merkte ich, wie sich eine Wurzel mir vor die Füße warf. Ich stürzte nicht, ein Kuss blieb dem Baumstumpf aber nur knapp verwehrt. Ich stieß mich von ebendiesem ab, um rasch weiter zu laufen. Die Fotos sind Zeugnis dieser Rennepisode.

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2014 Poelventrail 1
Copyright: Andreas Auer

Immer wieder wiesen einen Zuschauer auf bevorstehende besonders rutschige oder steile Passagen hin bzw. erklärten einem in den Bergaufpassagen, dass es gleich wieder flacher und leichter zu laufen wäre.

Copyright: Bernie Manhard

Copyright: Bernie Manhard

Eine rundum positive Rennkulisse. Anstiege und Downhills wechselten sich in einem angenehmen Rhythmus ab. 3 km vor dem Ziel ging es über ein Feld und vorbei an dem Hotel, in dem wir genächtigt hatten. „Leider nur noch 3 km“ hieß es dort auf einem Schild. Ich glaubte, von nun an auf der Straße Richtung Ziel laufen zu müssen, auch das wäre ok gewesen und ich vernahm schon die Musik aus dem Zielareal, doch es kam besser: Die Streckenplaner hatten sich wirklich Mühe gegeben und es ging noch einmal vorbei an ein, zwei Höfen, dann auf Asphalt. Ab hier war die Straße dann gesäumt mit Zuschauern, die mich ins Ziel fliegen ließen. Nach 2:06:53,9 h überquerte ich die Ziellinie und das innere Lächeln war gewiss nicht geringer als die Freude, die mir ins Gesicht geschrieben stand. Cola im Ziel, dazu Lebkuchen; und damit steht fest: Weihnachten wird heuer nicht entfallen.

Ergebnisse Pölventrail Herren & Damen

Copyright: Sportgraf

Copyright: Sportgraf

1. Stefan Paternoster, AUT, Team Scott Österreich, 1:42:18,2
2. Robbie Simpson, GBR, Salomon Trail Team GB, 1:47:31,3
3. Gerd Frick, ITA, Team Scott International, 1:47:45,6
1. Katharina Zipser, AUT, SK Rueckenwind, 2:06:53,9
2. Tímea Merényi, HUN, Salomon Hungary, 2:12:38,0
3. Kathrin Götz, SUI, Scott, 2:14:15,5

Stefan Paternoster und ich kürten uns somit zu Österreichs ersten Speedtrail Meistern.

Gratulation allen Finishern, insbesondere den Finishern der 3-tägigen Tour de Tirol, und selbstverständlich den großen Toursiegern
Simpson, Robbie (GBR) vom Salomon Trail Team Great Britain in 5:33:15,3 vor Gerd Frick (ITA, Team Scott International) und Ralf Birchmeier (SUI, LAC TV Unterstrass) sowie
Merényi, Tímea (HUN) von Salomon Hungary in 6:39:18,0 vor Simona Staicu (HUN, Team Scott International) und Tanja Amiet (SUI, TV-Längasse Bern).

Ich bin *Running happy* – und freu mich auf viele weitere tolle Trails (mit und ohne Start- und Ziellinie) und ja, ich komme wieder 🙂

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr >hier<

Weitere Berichte findet ihr hier:
Runnersworld.de
Laufreport.de
WilderKaiser.Info
Trailrunning.de

Racing again – oder so ähnlich: Eine verletzungsbedingte Laufpause hat ihren Preis

… aber was zählt, ist DIE FREUDE AM TUN

Seit knapp 2 Wochen laufe ich wieder; das zunehmend schmerzfrei und das ist schön!

Danke an Hannes Wimmer für Foto

Danke an Hannes Wimmer fürs Foto

… und wie Thomas auf Facebook schon festgestellt hat: „Da strahlt sie wieder!“ – Ja, so ist es. Ich bin NUTSABOUTRUNNING – das steht jetzt übrigens auch auf meinem Radtrikot *lol* – und freu mich, dass es wieder aufwärts geht. Auch, wenn es gestern mit der angepeilten Zielzeit bei weitem nicht geklappt hat, ich weiß, es kommen wieder flottere Tage und schön war es gestern allemal!

Ich hatte das erste Mal die Ehre, einem Edelhasen hinterher zu hoppeln. Ausgemacht war das schon lange. – Eigentlich kam uns die Idee schon Anfang Sommer, als Günter und ich erkannten, dass die Tiroler Meisterschaft im Rahmen des Innsbrucker Nightrun ausgetragen würde und er als vernünftiger Läufer wohl eine Woche vor seinem Saisonhöhepunkt auf der HM-Distanz keine persönliche Bestzeit mehr anpeilen sollte, wohl aber mir zu einer verhelfen könnte. Freilich hatte ich damals von einer anderen Endzeit geträumt; ja, die schien zu diesem Zeitpunkt auch nicht unrealistisch, aber es kann eben einiges passieren … und so zog ich mir einen hartnäckigen Erguss unter der Kniescheibe zu. Bei jedem potenziellen Laufschritt schlug bildlich gesprochen der Blitz in mein Knie ein. Ich bin hart im Nehmen – wer mich kennt, weiß das – und geh nicht selten über den Schmerz, aber da musste mir Reinhard keine Laufpause mehr verordnen.

Ich pausierte bzw. führte mein Cervelo aus und freundete mich – wenn auch nicht ganz freiwillig – mit dem Crossramp im Studio an. Bei der österreichischen Bergmarathonmeisterschaft ging ich dennoch an den Start. Schließlich war ich Titelverteidigerin. Das waren aber auch die einzigen Laufkilometer im August. Bergauf ging es noch, da bin ich ja eine Weinbergschnecke, aber im Flachen und abwärts war es mäßig lustig.

Gestern war es glücklicherweise anders, wenn auch nicht 100%. Ich hatte in den letzten Wochen nicht wenig trainiert, aber eben nicht in Laufschuhen; wusste nicht genau, was möglich sein würde und wir setzten uns eine 1:21h zum Ziel. Das laufspezifische Training fehlte, konditionell nicht auf Hochtouren, der Schritt verletzungsbedingt noch etwas unrund … Ich versuchte meinem Edelhasen hinterher zu hoppeln. – Die erste Runde waren wir zwar noch im Soll, aber uns beiden war klar, dass das Ziel für heute das Ziel sein würde. – Für Zeitziele wird es andere Rennen geben. Dass Günter aber weiterhin vor mir lief, Verständnis zeigte und mich motivierte, freute und freut mich sehr. Ich weiß das zu schätzen und habe innerlich gestrahlt. Da lief jemand für mich, vor mir und mit mir. Auch zu wissen, dass sich jemand ehrlich mit mir gefreut hätte, ist schön; An der Strecke standen ein paar Freunde: Christin, die uns jede Runde aufs Neue zu pushen versuchte, sogar meine Physiotherapeutin, die die letzten Wochen mit mir sprichwörtlich alle Hände voll zu tun hatte …

Copyright: Sportfoto Walter Andre

Copyright: Sportfoto Walter Andre

Es wurden 1:25:11h. Damit belegte ich hinter Susanne Mair und Karin Freitag den 3. Platz bei der Tiroler Meisterschaft. Günter wurde sogar noch Tiroler Meister in seiner Altersklasse (quasi im regenerativen Dauerlauf) und unsere Männermannschaft mit Wolfgang Wetscher (Vizemeister) (1:13:35), Robert Koprivnik (1:19:43) und Matthias Leitner (1:21:41) holte sich den Tiroler Mannschaftsmeistertitel über die HM-Distanz.

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier

Österreichische Vizemeisterin im Bergmarathon – Mit einem Lächeln über die Ziellinie

1min to go - Foto: Andreas Wiesinger

1min to go – Foto: Andreas Wiesinger

Gestern, 10.08.2014, fanden in Kainach, in der Steiermark, die Österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon (44 km & 1800 Hm) statt.

Zu dritt reisen wir SK Rueckenwind-ler (Andreas Wiesinger, Christian Bair und ich) am Samstag von Tirol an: 6:45 h Fahrzeit – Kainach ist nicht gerade ums Eck. Aber wir haben es fein. – Wir sind eben ein cooler Verein. Danke, Andreas, fürs Mitnehmen: „Voi nett!“.
Wir nächtigen in einem etwas schrägen Hotel 20 min vom Start entfernt: Niemand an der Rezeption; die Schlüssel für die Zimmer liegen auf. Hier hat man noch Gottvertrauen. Am Vorabend das übliche Carboloading: Andreas verdrückt zwei Teller Spätzle, Christian und ich bleiben der Pasta treu; dazu einen Salat mit Kürbiskernöl. So kommt auch das Eichhörnchen in mir auf seine Rechnung.

ca- km 30. Foto: Josef Feller

ca- km 30, kurzer Gegenanstieg. Foto: Josef Feller

Start um 9 Uhr. Das ist human und fein: So können wir bis fast 7 Uhr schlafen.
Im Startareal treffen wir auf viele bekannte Gesichter. Ich fühle mich wohl und fiebere dem Start entgegen.

Der Startschuss fällt etwas abrupt. Karin und ich sind irritiert, waren wir doch gerade noch beim Ratschen. Das Feld setzt sich in Bewegung. Es geht los. Ich laufe bewusst ruhig an: 44 km und 1800 Hm, zwar keine ungewohnte Distanz für mich – bin ich doch in den letzten 30 Tagen viermal eine derartige Distanz im Renntempo gelaufen – der Respekt aber bleibt; auf 44 km kann viel passieren …

Heute ist es für meinen Geschmack ziemlich heiß, das Tape an meinem linken Knie löst sich bereits nach ca. 3 km. Ich bin zugegebenermaßen für einen Moment besorgt, sollte dieses doch mein Knie etwas entlasten. Es muss auch so gehen. – Das ist Kopfsache und es geht auch so.
Bis km 6 laufen wir auf Asphalt, dann wechseln sich Wald- und Wiesenwege mit einigen steilen Zwischenanstiegen ab. Bei km 14 laufen wir durch die erste Zeitnehmung; für die Staffelläufer erfolgt hier der erste Wechsel.
Wäre ich nicht Tirolerin würde ich sagen, es folgte ein steiler ,Steig‘ bis zur Roßbachalpe. – Naja, jedenfalls gelingt es mir hier in der Steigung ein paar Männer stehen zu lassen und mich von ,meiner Gruppe‘ zu lösen. Das hat Vor- und Nachteile, denn nun muss ich vermehrt nach der Wegmarkierung Ausschau halten. Bei km 17 erreichen wir bereits den höchsten Punkt (1790 m).

Zieleinlauf - RUNNING HAPPY; Foto: Josef Feller

Zieleinlauf – RUNNING HAPPY; Foto: Josef Feller

Nun ein kurzer, steiler Abstieg, wie ich es mag. Konzentrieren ist angesagt; kaum wird es technisch wieder einfach, verfalle ich in einen Tagtraum. Das Ergebnis: Ich stolpere über einen Stein, eine Wurzel oder was weiß ich was, und liege da – wie ein Käfer. Der rechte Oberschenkel ist ramponiert. Ich wische die Erde ab – Der Boden ist feucht, hatte es doch am Vortag, wenn auch nur kurz, aber doch stark geregnet – und laufe weiter.

Zweite Staffelübergabe bei km 27, 5 – Zuschauer und wartende Staffelläufer feuern mich an. Das motiviert. Es geht auf unterschiedlichem Untergrund abwärts: auf Forststraßen, kurzen, teils rutschigen Steigerl, über (teilweise steil abfallende) Wiesen und zwischendurch erwarten uns herzhafte Gegenanstiege.
Etwa bei km 30 stehen Helmut Schmuck und Josef Feller. Danke vielmals an dieser Stelle für die tollen Fotos und dafür, dass wir mit dir und dem erfolgreichen LG Decker Itter Team am Abend heimfahren durften. Das war super, kurzweilig und fein!

Zwar bin ich insgesamt mit meinem Rennen zufrieden, auf den letzten Kilometern hätte ich aber etwas mehr Gas geben können. Hier habe ich leider etwas Zeit liegen gelassen. Die finalen 2 km tragen zu Recht den Kosenamen ,Sadistenschleife‘. Hießen sie nicht bereits so, ich hätte sie nicht anders bezeichnet.

Österreichische Meisterin und Österreichische Vizemeisterin. Foto: Josef Feller

Österreichische Meisterin und Österreichische Vizemeisterin. Foto: Josef Feller

In der letzten Kurve erwartet mich eine Schar fröhlicher Kinder, setzt sich in Bewegung und begleitet mich mit der Österreichischen Fahne ins Ziel.

44 km, 1800 Hm: 4:16:24 meine Zeit, damit werde ich Österreichische Vizemeisterin. Ich bin RUNNING HAPPY, gratuliere von Herzen Karin Freitag zu ihrem verdienten Sieg und ihrer grandiosen Zeit und gönne mir eine Cola. Veronika Limberger wird Dritte und wir bekommen einen wunderschönen Strauß Blumen.

Herzliche Gratulation zum Österreichischen Meistertitel an Karin Freitag (LG Decker Itter) und Thomas Unger (Team Vegan.at).

Zur Siegerehrung der Österreichischen Meisterschaft im Bergmarathon 2014 dürfen damit:
1. Karin Freitag, LG Decker Itter, 4:00:48.46
2. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 4:16:24.60
3. Veronika Limberger, LC Waldviertel, 4:25:11.34
4. Maria Frei, X-Trim ASKÖ Zeltweg, 4:39:22.10
5. Michaela Schwarzenbach, Aufi und Owi Sport Wieland, 4:43:23.26
6. Karin Augustin, MSC Rogner Bad Blumau, 4:49:27.95

1. Thomas Unger, Team Vegan.at, 3:42:14.76
2. Robert Gruber, Kolland Topsports Gaal, 3:44:09.43
3. Martin Pogelschek, Kelag Energy, 3:49:42.05
4. Jesse Muray, LG Wien, 3:51:20.15
5. Stefan Schriebl, LTV BAWAG PSK Köflach, 3:53:13.86
6. Hubert Pfeifenberger, Kolland Topsports Gaal, 3:53:26.65

Siegerehrung. Foto: Josef Feller

Siegerehrung. Foto: Josef Feller

Ganz herzliche Gratulation an die Tiroler Mädels der LG Decker Itter (Karin Freitag, Andrea Knapp & Stephanie Schatz) zum Österreichischen Mannschaftsmeistertitel!
Gratulation auch an meine Vereinskollegen Andreas Wiesinger (4:31:57.56) und Christian Bair (5:13:47.37) – Es war mir eine Ehre und Freude, mit euch unterwegs sein zu dürfen – und allen Lauffreunden und Finishern zu ihren tollen Leistungen!

Die ersten drei Plätze der im Rahmen der Österreichischen ebenfalls ausgetragen Tiroler Meisterschaft gehen an:
1. Karin Freitag, LG Decker Itter, 4:00:48.46
2. Katharina Zipser, SK Rueckenwind, 4:16:24.60
3. Andrea Knapp, LG Decker Itter, 5:39:41.63
bzw.
1. Eddy Raul de Leon Solano, LG Decker Itter, 4:15:05.53
2. Andreas Wiesinger,SK Rueckenwind, 4:31:57.56
3. Christian Bair, SK Rueckenwind, 5:13:47.37

Ich freu mich schon auf die Österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon 2015!
RUNNING HAPPY

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier.

Irgendwann muss es doch sein … Hier mein Bericht zu den Salomon 4 Trails

1. Etappe: Zieleinlauf Ehrwald

1. Etappe: Zieleinlauf Ehrwald

30.07.2014
Seit fast drei Woche sind die Salomon 4 Trails Geschichte und genauso lang hat es gedauert, bis ich endlich die Worte finde, davon zu schreiben.

Im Grunde reichen wenige: Dieses Plan-B Event ist großartig, die ersten zwei Tage waren für mich genial – Ich hatte so viel Spaß. Mit etwas Distanz bin ich nun doch auch ziemlich stolz auf das, was ich dort an den ersten zwei Tagen an Leistung zeigen konnte. (Manch einer mag sich das Maul zerreißen, denn ich habe nicht gefinshed und schreibe das trotzdem. Mir egal.)

1. Etappe: Garmisch-Partenkirchen (D) – Ehrwald (A), 36,3 km &2410 Hm – Overall Women
1. Fischl Tina, 1975, Fürstenstein 4:15.06,5
2. Picas Nuria, 1976, E-Berga 4:24.26,5
3. Zipser Katharina, 1983, A-Innsbruck 4:25.39,4
4:25.39,4 – damit lief ich vor dem 17. Mann gesamt ein.

2. Etappe: Ehrwald (A) – Imst (A) – ursprünglich 41,8 km & 2723 Hm (Die Strecke wurde wetterbedingt gekürzt) – Overall Women
1. Picas Nuria, 1976, E-Berga 4:23.06,1
2. Fischl Tina, 1975, Fürstenstein 4:48.38,8
3. Zipser Katharina, 1983, A-Innsbruck 4:56.36,7
4:56.36,7 – damit lief ich vor dem 28. Mann gesamt ein.
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2. Tag - Running Up

2. Tag – Running Up

Nach der zweiten Etappe fühlte ich mich supergut, war total happy, freute mich auf eine Cola im Ziel und diese bzw. deren Nicht-Vorhandensein wurde mir – das meine Vermutung – zum Verhängnis. Gierig schüttete ich mir mehrere Becher Holundersaft in den Schlund – völlig kopflos und die Aktion mir selbst unverständlich, hatte ich mich doch auf den Etappen 100 % selbst versorgt und wegen meiner Unverträglichkeiten keine einzige Labestation angelaufen …
Von Ehrwald nach Imst mit den Komperdell Vario 4 Compact

Von Ehrwald nach Imst mit den Komperdell Vario 4 Compact


Der dritte Tag bzw. das Aufgeben war wie ein Sturz auf Beton – von Himmel hoch jauchzend nach zu Tode betrübt. Das Rennen, das Dabeisein, die Idee, von Garmisch nach Samnaun zu laufen, … hatte mich so fasziniert und mir so viel bedeutet. Und obwohl ich es mir auf der Strecke von Landeck nach Imst lange nicht eingestehen wollte, irgendwann war genug. Bauchkrämpfe stoppten mich.
Ich schluchzte wie ein Schloßhund, wollte immer noch weiterlaufen …
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Wieder einmal durfte ich erleben, was ich schon wusste: Läufer sind ein tolles Volk. Als ich mich mit Bauchkrämpfen vor mich hinquälte und immer noch weiter wollte,… blieben Läufer stehen, erkundigten sich nach meinem Befinden, boten mir Hilfe an … Schließlich war es auch einer dieser Läufer, der meinem Rennen und Hadern ein Ende setzte. Er rief die Medical Crew, die mich nahe der Venetalphütte (1994 m) abholte. In eine Decke gewickelt wurde ich nach Landeck gebracht.
Als ich in Landeck aus dem Auto stieg, stand Rupert Gapp von der TVB TirolWest, meinem Startplatzsponsor, vor mir. „Es tut mir von Herzen leid“, mehr konnte ich nicht sagen, aber das tat es und ich glaube, man konnte mir das auch ansehen. Wie gerne wäre ich in Landeck eingelaufen und wie gerne hätte ich das Rennen fortgesetzt …

Aber: Ich konnte viel an Erfahrung aus diesem Rennen mitnehmen, viel beobachten und lernen.

Ich gratuliere den Siegern und allen Finshern und freue mich, dass ich ein Teil der 4 Trails 2014 sein durfte.

Laufen macht Spaß, Läufer sind toll und die Natur unbeschreiblich

TAGESSIEG MIT STRECKENREKORD beim Silvrettarun 3000

Silvrettarun 3000 219.07.2014
Gestern fand im Paznaun die dritte Auflage des Silvrettarun 3000 statt.
Ich konnte das dritte Mal in Folge den Tagessieg erlangen und bin nach der großen Enttäuschung letzte Woche (Bericht dazu morgen) wieder guter Dinge und superhappy. … und in Blogschreibstimmung *smile*

Schon Donnerstag Mittag reise ich an und genieße zweieinhalb Tage im wunderschönen Paznaun. Es ist einfach herrlich. Schon im Bus hinauf nach Galtür spüre ich in mir diese Freiheit, eine unglaubliche Zufriedenheit und Vorfreude. Ich war im Hotel Fluchthorn untergebracht – ein wirklich traumhaft schönes Hotel mit Blick auf die Berge.

Freitag spaziere ich ein bisschen durch den Ort, schnuppere über die Wiesen – es duftet – und gehe abends zur Pastaparty.

Silvrettarun 3000. Pastaparty & Streckenbriefing am Vorabend. Am Bild Heinz Hörhager, Martin Mattle & DJ Thomas Dox

Silvrettarun 3000. Pastaparty & Streckenbriefing am Vorabend mit Heinz Hörhager, Martin Mattle und mir. Thomas Bosnjak stellt die ATRA (Austrian Trail Running Association) vor. Auch am Bild DJ Thomas Dox

Dort machen Heinz Hörhager, Martin Mattle und ich das Streckenbriefing; für musikalische Unterhaltung inklusive „Oh Katharina“ ist gesorgt, die Nudeln sind al dente und es ist genug für alle da.

Samstag, 6 Uhr: Der Wecker klingelt, die Sonne lacht und es zieht mich auf den Berg. Es trifft sich gut, dass heute der 19. Juli ist. 3. Auflage des Silvrettarun 3000. Ich tape mein Knie, fühle mich fit. Am Telefon sage ich zu Reinhard, dass ich mir eine Zeit von 4:20 h zutraue. Es werden 4:20:00 – ja, bin ich Hellseher?

Start: Strecke Medium & Hard. Foto: Markus Mattle

Start: Strecke Medium & Hard. Foto: Markus Mattle

Der Shuttle bringt uns pünktlich um 7 Uhr von Galtür zum Start nach Ischgl. Viele liebe Lauffreunde und Bekannte sind da. Ich freu mich, gebe noch ein Interview und quatsche ein bisschen.

8 Uhr: Schon geht es los. Ich laufe vorne mit den ersten Männern weg, höre auf meinen Körper und gehe mein Tempo. Heute läuft es … Ich spüre das und freue mich. Gemeinsam mit den Läufern der Medium-Strecke laufen wir vorbei an der Fimba Mittelstation. (Die Läufer der Small-Strecke starten 2h nach uns.) Die ersten 2 km haben schon einige Hm. Dann geht es über die Bodenalpe und die Gampenbahn Talstation taleinwärts Richtung Heidelberger Hütte. Dort feuern uns viele Zuschauer und viele freiwillige Helfer lautstark an. – Grandiose Stimmung. Heute ist Bilderbuchwetter in einer Bilderbuchgegend!

Silvrettarun 3000 4
Es geht über Wiesen, Bäche, Geröll und ein paar Schneefelder hinauf zum Kronenjoch. Sogar ganz oben am Kronenjoch (2974 m) werden wir noch verpflegt: Wasser, Gatorade, Westberggels, Bananen – Es fehlt an nichts. Das Kronenjoch überquere ich gemeinsam mit dem 6. und 7. Mann. Dann geht es abwärts. Ich versuche auf den Trails und über die Schneefelder abwärts etwas Gas zu geben. Hannes Hittenberger und ich duellieren uns über ein großes Schneefeld > Rutschpartie für uns beide.

Tagessiegerin und Tagessieger Robert Gruber

Tagessiegerin und Tagessieger Robert Gruber

Mein Allerwertester ist jetzt gekühlt. Wir rennen weiter. Bis zur Jamtalhütte gelingt es mir beide abzuschütteln. Ab der Jamtalhütte wird wieder auf Forststraße bzw. Asphalt gelaufen. Meine Uhr piepst: Die Kilometerzeiten – hmm, fast ein bisschen schnell für mich … Ich gehe etwas runter vom Gas, denn ich weiß, dass ab Galtür-Winkl noch 8 anspruchsvolle flache Kilometer mit ein paar kleinen, aber gegen Ende des Rennens doch zähwirkenden Anstiegen warten. Es geht vorbei an der Scheibenalpe und bei Galtür-Winkl auf die andere Talseite. Über die Felder wird bis Wirl gelaufen, dann 180˚ Wende und etwas oberhalb des Talbodens talauswärts bis Galtür-Tschaffein.

Letztes Jahr wurde ich ab hier von einem Bike „1. Dame“ begleiten. Ich wünsche mir ein solches Bike herbei – zur Motivation -, denn langsam wird es zäh.

2 km vor dem Ziel dann ein Motorrad: Der Fahrer lächelt mir zu, verneigt sich und begleitet mich ins Ziel. Ein schönes Gefühl. Ich blicke noch einmal auf die Uhr. Ich liege auf Kurs. Schon werde ich angekündigt: Ich freue mich riesig! 4.20:00 meine Zeit. Damit unterbiete ich meine Siegerzeit von 2013 um 17 min und habe 11:27 min Vorsprung auf den 6. Mann gesamt.

RUNNING HAPPY

RUNNING HAPPY. Foto: Harald Rotter


Dieser Sieg bedeutet mir viel. Dieses wunderschöne Rennen zu gewinnen, ist genial. Ich strahle und laufe über die Ziellinie.
Tolle Stimmung im Ziel, tolles Publikum, tolle Sportler! Ich bin überglücklich. Trinke Pepsi *lol*, hol mir was zu futtern, ratsche mit Freunden und Bekannte und genieße den Nachmittag im Kreise Gleichgesinnter im sonnigen Galtür. Ein Traumtag!

Gratulation an Robert Gruber zum Tagessieg, herzliche Gratulation an Kathrin Schichtl und Martin Mattle zum Sieg auf der Medium-Strecke sowie Eva Noval und Johannes Lechner zum Sieg auf der Small-Strecke.

Danke an den Tourismusverband Paznaun-Ischgl für ein großartiges Event, danke an Seppi Kurz, Peter Reiner und die vielen, vielen Helfer am Start, im Ziel, an der Strecke …, die dieses tolle Event ermöglicht haben. Nächstes Jahr komm ich wieder!

Hier die vollständigen Ergebnisse

Und hier findet ihr auch ein Video zur 3. Auflage des Silvrettarun 3000.

UND: Pro Teilnehmer gingen € 5,- der Nenngebühr (32 € für Lauf, Streckenverpflegung, Pastaparty, Zielverpflegung, Finishershirt …) an Wings for Life, der Stiftung für Rückenmarksforschung

Sieg bei der viertägigen Alpenregion Bludenz Tour

Sieg bei der viertägigen Alpenregion Bludenz Tour

1964931_10202918440255854_5666474699473167890_n29.05.-01.06.2014: Vier Etappensiege und Tourgesamtsieg

Von Donnerstag bis Sonntag fand die Premiere der Alpenregion Bludenz Tour statt. An vier aufeinanderfolgenden galt es von der Rathausgasse in der Bludenzer Altstadt in vier unterschiedliche Richtungen loszulaufen oder loszubiken: Die erste Etappe führte uns ins Brandnertal, die zweite auf den Muttersberg, die dritte ins Große Walsertal und die vierte finale Etappe schließlich ins Klostertal. Landschaftlich und von der Idee her ein tolles Event!
Einen Bericht der RTV Sportarena findet ihr hier (min 10:10 – min 17).

Für mich war dies das erste Etappenrennen und als solches eine schöne Erfahrung.

Nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern v.a. in menschlicher.

Startvorbereitungen, 1. Etappe *gg*

Startvorbereitungen, 1. Etappe *gg*

Ich glaube, sagen zu können, dass ich ein offener, kommunikativer Typ bin, aber was ich am Wochenende erlebt habe, hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen.

Vom ersten Moment an war ich gut unterhalten, jeder war freundlich und gut gelaunt, ein ,Haufen‘ Gleichgesinnter, von denen einige (wohl die meisten Auswärtigen) im Veranstaltungshotel Val Blu nächtigten. Vom Frühstück bis zum Abendessen wurde geratscht und gelacht. Zu Erzählen hatten wir uns alle genug:

Kurz vor dem Start in die letzte Etappe ,Klostertal'

Kurz vor dem Start in die letzte Etappe ,Klostertal‘

Von Gott und der Welt und natürlich vom Laufen: Die Tagesetappe wurde vorab besprochen und anschließend nachbesprochen, von coolen Veranstaltungen und tollen Rennen berichtet, vom Radler- und Trainingsparadies Mallorca geschwärmt …

Mein erstes Etappenrennen umgeben von einer so tollen Community zu bestreiten, war kurz gesagt der Hammer.

Siegerehrung mit Kathi Schichtl der Zweitplatzierten

Siegerehrung mit Kathi Schichtl der Zweitplatzierten

WP_20140601_009Wie letztens gesagt: Es ist nicht das Rennen an sich, dass mich für Rennen begeistert, es sind v.a. die Menschen. Es sind die Kontakte, es ist die Freude am gemeinsamen Tun, es ist das Ausreizen von Grenzen, es ist das Sehen, Erleben und Fühlen. Und ich freu mich, das ich dabei sein durfte.

Tourgesamtsieg Alpenregion Bludenz Tour  29.05.-01.06.14

Tourgesamtsieg Alpenregion Bludenz Tour 29.05.-01.06.14


Danke allen, die diese vier Tage für uns Läufer und Biker zu einem tollen Erlebnis gemacht haben: Martin Böckle, dem spitzen Sportmoderator, der Organisation, den vielen Helfern und der Stadt Bludenz.

Die Alpenregion Bludenz Tour 2014 SiegerInnen:
Berglauf: Martin Schedler, 4:44:29 (Salomon Trailrunning Team Deutschland) und Katharina Zipser, 5:26:29 (SK Rueckenwind)
Mountainbike: Christiane Warthmann, 7:22:53 (Team Centurion Vaude) und Tobias Jenny, 6:06:24 (Team Mooserwirt)

In 35 Tagen starte ich für die TVB Tirol West bei den Salomon 4 Trails! Ich freu mich drauf!

Salzburg Marathon, 04.05.2014: „Vizestaatsmeisterin“ – Wie das klingt …

Salzburg Marathon, 04.05.2014: „Vizestaatsmeisterin“ – Wie das klingt …

04.05.2014
Nach Graz 2013 laufe ich in Salzburg meinen zweiten Straßenmarathon.

Salzburg Marathon Podium

Salzburg Marathon Podium

Insbesondere dass im Rahmen des Salzburg Marathon heuer die Staatsmeisterschaften stattfanden, war für meine Entscheidung, dort an den Start zu gehen, ausschlaggebend. Daneben weiß jeder, der mich ein bisschen kennt, wie sehr ich die Natur liebe, wie gern ich über die Berge „hopse“ und meine Füße baumeln lasse. Insofern kam mir ein Frühjahrsmarathon heuer sehr entgegen. Ob ich im Herbst noch einen weiteren Marathon laufe, werde ich in den nächsten Wochen entscheiden. Jedenfalls geht es jetzt erst einmal (wettkampfmäßig) in die Berge und darauf freu ich mich schon sehr. Überhaupt freu ich mich aufs Berglaufen, aufs Radln, aufs Höhenluftschnuppern etc. und auf das damit für mich in Verbindung stehende Gefühl der Freiheit.

Ruhe vor dem Sturm - Zielareal beim vor- abendlichen Spaziergang

Ruhe vor dem Sturm – Zielareal beim vor- abendlichen Spaziergang

Aber zurück zum Marathon: Wir reisen am Samstag an. Übernachten im Hotel Amadeus, das ich aufs Wärmste weiterempfehlen kann und gehen abends – wie vor Rennen üblich – zum Italiener. Sechs Mann, eine Dame – Danke, Günter, fürs Organsieren und Reservieren! Lieb von dir, dass deine Wahl auf den Italiener bei uns ums Eck fiel *grins*.
Die Vorbereitungen verliefen heuer wirklich sehr gut und ich freute mich auf das Rennen. Eine Endzeit von 2:52 schien realistisch und genau auf diese legte ich mein Rennen aus. Auch quirlige Menschen wie ich lernen dazu und ich bemühte mich ein konstantes Rennen zu laufen. Ich ging es langsam an, bei km 10 rief mir Reinhard wohl nicht ohne Grund zu: „Sieht gut aus. Weiterjoggen“. Ich fühlte mich super, freute mich, ihn an der Strecke zu sehen, und winkte ihm zu. Aber was bei km 10 „Joggen“ ist, kann bei km 35 unmöglich gleich bezeichnet werden. Gefühlt ist es dort einfach etwas anderes und insofern tat ich vorerst gut daran „weiterzujoggen“. Bei km 21 überholte ich Andrea und zwischen km 21 und 30 überhaupt eine ganze Reihe von Läufern, das gefühlte „Jogging“ hielt etwa bis km 32/33 an, dann musste ich ein paar Federn lassen. Mit einer ersten Hälfte von 1:25:47 (netto) und einer zweiten von 1:27:15 bin ich allerdings sehr zufrieden.

Zieleinlauf 2:53:02 (Nettozeit). Ich DANKE DIR für das tolle Foto

Zieleinlauf 2:53:02 (Nettozeit). DANKE für das tolle Foto

So lief ich mit 2:53:02 (netto) über die Ziellinie und darf mich hinter Karin Freitag, die das dritte Mal in Folge Staatsmeisterin über die Marathondistanz wurde, und vor Andrea Weber über den Vizestaatsmeistertitel freuen. Ein großes Dankeschön geht an den für mich besten Trainer der Welt Reinhard Kessler – Ohne dich hätte ich das nicht geschafft – und an den Fotografen im Ziel. Danke für die tolle Unterstützung und dafür, dass 5 min Verspätung am Start manchmal eine Selbstverständlichkeit zu sein scheinen – was sie nicht sind.

Siegerehrung Österreichische Staatsmeisterschaft

Siegerehrung Österreichische Staatsmeisterschaft

Der Marathonsieg ging an Joan Rotich (KEN) in 2:48:30 bzw. an den für den LAC Klagenfurt startenden Edwin-Kipchirchir Kemboi (KEN) in 2:22:00, der damit auch Österreichischer Staatsmeister wurde. Staatsmeisterin wurde, wie eben erwähnt, das dritte Mal in Folge Karin Freitag (LG Decker Itter) in 2:49:45. Meine herzliche Gratulation!

Die ersten sechs der Österreichischen Staatsmeisterschaft: (Bruttozeiten)
1. Kemboi Edwin-Kipchirchir (LAC Klagenfurt), 2:22:00
2. Aumayr Karl (Club LaufImPuls), 2:24:38
3. Gruber Robert (Kolland Topsport), 2:24:51
4. Kumpusch Vinzenz (Running Team Lannach), 2:31:29
5. Strasser Herbert (Lauftreff Nußdorf), 2:35:09
6. Pogelschek Martin (Kelag Energy) 2:35:13

1. Freitag Karin (LG Decker Itter), 2:49:45
2. Zipser Katharina (SK Rueckenwind), 2:53:06
3. Weber Andrea (SV Reutte LA), 2:53:18
4. Schuster Bernadette (SK VÖEST), 2:59:04
5. Krapfenbauer Cornelia (LC Waldviertel), 3:04:07
6. Limberger Veronika (LC Waldviertel), 3:05:30

Nicht zuletzt das Abschneiden der SK Rueckenwind-lerInnen: (Brutto- und Nettozeiten)
Schneider Günter, der schnellste Rueckenwindler, M-45, 2:38:19, 2:38:17
Zipser Katharina, W30 2:53:06, 2:53:02
Stelzer Robert, M40 2:59:01, 2:58:55
Wiesinger Andreas, M-40, 29 3:04:22, 3:04:07
Koprivnik Robert, M40, 3:12:43, 3:12:39
Barbach Maria, W-50, 3:36:46, 3:36:34
Bair Christian, M-40, leider DNF

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier
Und hier ein paar Link: oelv.at, Salzburger Nachrichten, hdsports.at, topsportsaustria, kleinezeitung.at, derstandard.at, laufreport.de, marathon4you.de

3. Dame Vienna City Halbmarathon – leider geil

3. Dame Vienna City Halbmarathon – leider geil

Samstag Nachmittag: Chillaxing in sinnlicher Ruhe an der Neuen Donau

Samstag Nachmittag: Chillaxing in sinnlicher Ruhe an der Neuen Donau

Gestern, am 13.04.2014, fand der 31. Vienna City Marathon statt. Wie im vergangenen Jahr ging ich – diesmal drei Wochen vor meinem zweiten Marathon (Salzburg Marathon, 04.05.2014) – über die Halbmarathondistanz an den Start.

3. Dame gesamt Halbmarathon VCM 2014

3. Dame gesamt Halbmarathon VCM 2014

Mein Ziel: Die 1:21 knacken und Spaß haben. Zweiteres ist mir gelungenen, ersteres leider nicht. Meine gestrige Zeit: 1:22:11. Das ist zwar PB, aber verglichen mit meinem Rennen in der Schweiz vor drei Wochen wohl das sportlich gesehen schlechtere Ergebnis.

Die Siegerinnen des Vienna City Halbmarathon

Die Siegerinnen des Vienna City Halbmarathon

Dafür wurde ich über die Halbmarathondistanz 3. Dame gesamt und das stellt die nicht erreichte Wunschzeit in meiner Wahrnehmung in den Schatten: 3. Dame bei einer solchen Großveranstaltung zu werden, ist einfach geil!

Him-, Brom-, Blau-, Erdbeeren mjam, nur im Wald schmeckt's besser

Him-, Brom-, Blau-, Erdbeeren mjam, nur im Wald schmeckts besser. Foto: Daniel Grimm

Eine gewaltige Rennatmosphäre in der Hauptstadt, viele liebe bekannte Gesichter und Läuferbeine, eine mehr als feierliche Siegerehrung, und last but not least Beeren im VIP Zelt – made my day

Wie letztes Jahr wurde ich auch heuer wieder Österreichische Akademische Halbmarathonmeisterin und habe mir meine zweite schicke Eule abgeholt.

Der Marathonsieg ging mit neuem Streckenrekord an Getu Feleke (ETH 2:05:41) vor Alfred Kering (KEN 2:08:28) und Philip Sanga (KEN 2:08:58) bzw. an die bei der Siegerehrung Walzer tanzende Anna Hahner (GER 2:28:59) vor Carolina Chepkwony (KEN 2:29:18) und Marta Lema (ETH 2:31:10).
Die schnellsten Österreicher waren Christian Pflügl (2:18:00) und Karin Freitag (2:52:01).

Den Halbmarathon gewinnen Mick Clohisey (IRL 1:06:30) vor Christian Kresnik (AUT 1:11:28) und Alexander Weiß (AUT 1:12:30) bzw. Andrea Mayr (AUT 1:13:46) vor Malene Munkholm (DEN 1:21:27) und mir in 1:22:11.

Tiroler Tageszeitung vom 14.04.2014 zum 31. VCM

Tiroler Tageszeitung vom 14.04.2014 zum 31. VCM

Hier einige Berichte zum VCM: Sportmix Heute.at, Sport orf.at, Vienna.at, diepresse.com, südtirolnews.it, krone.at , oelv.at

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier

1:22:39 & neue PB beim Rhylauf (Halbmarathon, Oberriet)

1:22:39 & neue PB beim Rhylauf (Halbmarathon, Oberriet)

23.03.2014

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Rhylauf, am 23.03.2014 oder „Der ,Winter‘ ist zurück“

Die Tiroler Meisterschaften waren abgesagt; … und ich einigermaßen enttäuscht; wollte ich doch zur Vorbereitung auf den Salzburg-Marathon (und überhaupt …) im Frühjahr zwei Halbmarathons laufen. Da überlegten wir kurzerhand, wo alternativ zum gleichen Zeitpunkt ein Halbmarathon gelaufen werden könnte. Die Kriterien: nicht allzu weit von Innsbruck; flache, vermessene Strecke.

Reinhard präsentierte mir sogleich den Rhylauf: Der Onlineauftritt informativ und so hatte ich mich eigentlich schon in der Sekunde entschieden. Ich rief Günter Schneider an, ob er nicht auch Interesse hätte und schon waren wir zu zweit. WP_20140323_014Schließlich gesellte sich noch Matthias Leitner zu uns und wir waren ein Team, ein Männerteam wie wir später entscheiden sollten. Startgebühr: 23,51€ pro Mann und Nase, was ich für die Schweiz sehr günstig und für das, was geboten wurde, spottbillig fand.

Kurz-kurz hatte ich letzte Woche schon trainiert, ja sogar noch am Samstag, aber am Sonntag kam dann – wie vorausgesagt – der Winter zurück. Naja, wenn es zu Frühlingsbeginn schon gleich 20′ Grad hat … das konnte nicht von Dauer sein …

Wieder trocken und hungrig nach dem Rennen

Wieder trocken und hungrig nach dem Rennen

Um 6 Uhr fahren wir in Innsbruck los; es schüttet … Am Weg in die Schweiz sollten wir noch durch Winterwonderland fahren … Auch in Oberriet war es winterlich; aber es ging. Und jetzt war es eben so: um die 0′ und Schneeregen. Laufklamotten und Schuhe hatte ich vorausschauend genug mitgebracht. 3 km lief ich dick eingepackt ein; das musste heute reichen. Dann raus aus den fetznassen Klamotten, um frische anzuziehen, die hinter der Startlinie eigentlich wieder getauscht werden hätten können …

2. Dame gesamt, PB 1:22:39

2. Dame gesamt, PB 1:22:39

Ich konzentriere mich auf das Rennen. Ärgern über Wetter & Co nützt nicht – und ich lief. Es war kalt, a…kalt; dafür war die Strecke superflach und gelegentlich wurde man von dem Wetter trotzenden Schweizern angefeuert. Das Organisationsteam leistete tolle Arbeit und so lief ich trotz herzerwärmender Kälte und Niederschlag PB – vielleicht auch, um schnell unter eine der 60 angekündigten Duschen zu springen. Das das einzige Manko des Tages: Die Duschen waren … naja, nicht wirklich warm. Siegerehrung in einer tollen Halle, mit Kaffee, Tee, Kuchen; alles toporganisiert und pünktlich, wie man es sich von einem Schweizer Uhrwerk erwartet.

In 1:22:39 erreichte ich hinter Nicole Klingler (1:21:47) den zweiten Gesamtrang und freu mich! Danke, Reinhard für die tolle Betreuung und die Marschtabelle!

2. MÄNNER-Team gesamt

2. MÄNNER-Team gesamt

In der Mannschaftswertung (männlich) belegten wir (Günter Schneider, Matthias Leitner und ich) ebenfalls den 2. Gesamtrang. Ich gratuliere Günter zum 2. Platz in der AK 45 und Matthias zu seiner neuen PB. Es lebe SK Rueckenwind!

 

Einen Bericht vom Veranstalter findet ihr hier. Die vollständigen Ergebnisse hier.

Running Happy

 

 

Erster Innsbrucker-Spendenhalbmarathon – Bericht

Eine spontane Idee rief im Zehntagewerk eine schöne Veranstaltung ins Leben: den Ersten Innsbrucker Spendenhalbmarathon!Erster Innsbrucker Spenden-HalbmarathonWP_20131116_053 Der Veranstalter SK Rueckenwind – Rueckenwind – Tirols erste Laufsportadresse mit Reinhard Kessler und ich sind glücklich und zufrieden. Die Vorbereitungen haben sich gelohnt.

Die schnellsten Beine

Die schnellsten Beine

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Läufer und Läuferinnen, groß und klein: Ihr wart einfach SPITZE! Ihr seid toll gelaufen, wart eine tolle Gesellschaft: Für uns und hoffentlich auch für euch war es ein ganz toller Abend!!

Reinhard Kessler strahlt ...

Reinhard Kessler strahlt …

schöne Tombolapreise von Rueckenwind – Haile … Wie??!! 🙂

Knapp 150 Kinder und Erwachsene waren am Start! Die Ambitionen der LäuferInnen bei dieser Veranstaltung waren sehr unterschiedlich und so gingen fast ebensoviele LäuferInnen ohne wie mit Startnummer an den Start. Einige waren vor dem Rennen schon am Berg, hatten die Sonnenstrahlen genossen und den Tag mit unserer Veranstaltung dann ausklingen lassen. Die Pace war für viele Nebensache. Ein tolles Rennen liefen aber alle: Ob PB, mit oder ohne verkrampftem Gesichtsausdruck! –  Sieger sind die KINDER! Eine schöne Summe ist für das Integrationshaus zusammengekommen! DANKE: Danke an die Olympiaworld für das spontane und unkomplizierte Bereitstellen der Leichtathletikanlage: Wir fanden dort Topbedingungen für unsere Veranstaltung vor: Flutlicht, Umkleide- und Duschmöglichkeiten, Wasser & Strom, danke an MILFORD Tee, an BIO vom BERG, an Guat z Essen, danke an alle Helfer und Helferinnen … danke an euch ALLE!

Hier die Ergebnisliste 2013 11 16 Erster Innsbrucker Spenden-Halbmarathon (aktualisiert) (gelistet all jene, die mit Startnummer gelaufen sind)